2019 – Das planen die Parteien – Teil 4

Was ist in den kommenden Monaten für Ahrensburg wichtig? Welche Ziele stehen in der Schlossstadt ganz oben auf der Tagesordnung? Das Ahrensburg Portal hat nachgefragt. In den kommenden Wochen stellen verschiedene Parteien ihre Agenda für das Jahr 2019 vor.

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Teil 4: Statement – Die Linke Ahrensburg 

Am ersten Wochenende dieses Jahres traf sich die Ahrensburger Linksfraktion zu ihrer ersten Klausurtagung, um die Themen zu diskutieren, die sie dieses Jahr auf die Agenda bringen möchte. Allen voran natürlich das Thema Wohnen. Die Linke positioniert sich stark dagegen, weitere Grundstücke an Investoren zu veräußern, die Wohnungen zu marktüblichen Preisen anbieten wollen. Die Stadt braucht bezahlbaren und geförderten Wohnraum. Gespräche über eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft oder Kompromisslösungen mit anderen Fraktionen sind geplant.
Ein weiteres großes Thema ist für uns die Lernmittelfreiheit für alle Schüler an Ahrensburger Schulen. Die Umsetzung wird in den nächsten Wochen und Monaten geprüft werden. Darüber möchte sich die Fraktion gern im breiteren Gespräch mit Lehrkräften, Schülern und Eltern unterhalten.
Mobilität für die breite Masse ist ebenfalls kontrovers diskutiert worden. An den Adventssonnabenden konnte man in Ahrensburg fahrscheinlos mit dem Bus fahren, darauf möchten wir aufbauen. Die Linke setzt sich dafür ein, langfristig an allen Tagen einen fahrscheinlosen ÖPNV einzuführen. Kurzfristig wollen wir dies an ein bis zwei Tagen in der Woche realisieren. Wir wissen, dass die Gelder für unsere Forderungen auch eingenommen werden müssen und prüfen zur Zeit, welche Möglichkeiten die Stadt hat, zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Dazu wird es voraussichtlich im Sommer diesen Jahres eine Veranstaltung mit linken Sachkundigen zum Thema Finanzen geben. Die Linke sperrt sich dagegen, mit der Forderung nach der „schwarzen Null“ Investitionen in die Stadt einzuschränken, will sich bei der Finanzierung der zahlreichen Projekte der Stadt aber auch nicht weiter auf den Verkauf von Grundstücken stützen.
Abschließend waren auch Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten und Benachteiligten ein Thema auf unserer zwei-tägigen Klausurtagung. Wir wollen uns dafür stark machen, dass die Stadt sich auch finanziell an Veranstaltungen wie dem „Gang des Erinnerns“ beteiligt. Wir wollen, dass offener über Rassismus und Diskriminierung gesprochen wird und die Stadt über die Entwicklung fremdenfeindlicher Aktivität in Ahrensburg informiert.

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