Ursula Johann von der Lebenshilfe Stormarn, Gabriele Niebuhr von der Buchhandlung Stormarn, Nina und Michael Wetzel sowie Sandra Bahr von der Haspa

Die schönsten Motive der Stadt wurden fotografisch festgehalten und in Kalenderform aufbereitet. Herausgekommen sind zwölf großformatige Monatsbilder, die ab sofort als Geschenk oder für den persönlichen Gebrauch erworben werden können.

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Seit vier Jahren streift Michael Wetzel im Auftrag der Buchhandlung Stojan durch Ahrensburg, um die besten Momente und Motive der Schloßstadt einzufangen und auf Papier zu bringen. Wetzel geht nach eigenen Angaben nie ohne Kamera aus dem Haus. Immer wieder etwas Neues zu finden, sei jedoch auch für den Produktionsleiter im Ruhestand eine Herausforderung.

„Ich gehe bewusst durch die Stadt und habe durch meinen langjährigen Beruf den richtigen Blick, um die Motive einzuordnen“, sagt Wetzel. „Manchmal muss ich noch einmal an den Ort gehen, um das passende Licht zu erwischen. An anderen Tagen hingegen schnell auf den Auslöser drücken, um den Augenblick einzufangen.“ So einen Moment hat Michael Wetzel zum Beispiel am Bredenbeker Teich erwischt, als er einen fliegenden Kranich abgelichtet hat. Die Natur um den Teich sei eines seiner Lieblingsmotive, sagt der Hobbyfotograf, ebenso besondere Perspektiven seiner Stadt. Eine davon, ein Bild, welches von der Brücke des Ahrensburger Schlosses entstanden ist, hat ihm zur 700-Jahr-Feier der Stadt Ahrensburg einen Preis und das Titelblatt des Kalenders eingebracht.

„Bis zu 200 Fotos bekommen wir in jedem Jahr zur Auswahl“, sagt Gabriele Niebuhr von der Buchhandlung Stojan. „Die Balance müssen wir zwischen besonderen Perspektiven halten und den Motiven, die sowohl Ahrensburger, als auch auswärtige Gäste ansprechen.“ Besonders spannend sei der Moment, wenn die Kalender fertig gedruckt in der Buchhandlung einträfen.

Traditionell geht ein Euro pro Exemplar an eine gemeinnützige Einrichtung. Ca. 300 Euro waren es 2018. In diesem Jahr wird die Lebenshilfe Stormarn begünstigt. 1966 aus einem Eltern- und Betroffenenverein entstanden, engagiert sich die Lebenshilfe bis heute für gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen. „Am Anfang ging es vor allem darum, Bildungsmöglichkeiten für die Kinder zu schaffen“, sagt Geschäftsführerin Ursula Johann. „Neben den Stormarner Werkstätten gehören heute auch Wohngruppen und Kitas zu unserem Angebot, die mobile Frühförderung und Sportangebote.“ Nicht nur der Freizeitclub erfreue sich nach wie vor großer Beliebtheit. Ein neuer Mitvertrag mit der Stadt wurde gerade erst abgeschlossen. Auch die Wohngruppen platzen aus allen Nähten. Anfragen müssten immer wieder abgelehnt werden. „Dieses Angebot ist für alles Beteiligten eine wirkliche Alternative zum Heim“, sagt Johann. „Eltern in Notsituationen nehmen das gerne an.“

750 Mitarbeiter betreuen zurzeit 1.400 Menschen. Besonders wichtig sei jedoch das Ehrenamt. Bei dem Kalender gehe es nicht nur um das Geld, sondern auch darum, den Verein bekannter zu machen. „Wir brauchen immer wieder helfende Hände“, sagt Johann. „Sie sind der Motor unserer Arbeit.“

Der Kalender kann in der Buchhandlung Stojan, Hagener Allee 3a, für 21,95 Euro erworben werden.

Text und Bild: Melissa Jahn (mej)

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