Die Berufsschule in Ahrensburg (Foto: Ahrensburg-Portal)

Die Duale Ausbildung ist im Aufwind

Die Wirtschaft im Norden benötigt dringend Fachkräfte und bildet nach wie vor mit großem Engagement aus. Trotz der großen Bemühungen ist die Suche nach geeigneten Auszubildenden in einigen Berufen eine Herausforderung. So sind derzeit in einigen Branchen und Regionen des Landes noch Ausbildungsplätze verfügbar, so dass Spätentschlossene noch in die Ausbildung einsteigen können.

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Auch in diesem Jahr verzeichnen die drei Industrie- und Handelskammern in Schleswig-Holstein mehr eingetragene Ausbildungsverträge für die Bereiche Industrie, Handel und Dienstleistungen. Insgesamt zählten sie zu diesem Zeitpunkt 10.589 (Stand 22.10.19) Verträge. Trotz schwächelnder Konjunktur und schwierigen Voraussetzungen beträgt der Zuwachs 74 Verträge und somit 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Die duale Berufsausbildung ist ein sehr wichtiges Puzzleteil zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein“, betonte Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein. „Viele Unternehmen haben sich auf die veränderte Lage auf dem Ausbildungsmarkt eingestellt und geben der Ausbildung einen größeren Stellenwert als noch vor einigen Jahren. Die Generation Z hat teilweise andere Vorstellungen von der Berufswelt. Die Unternehmen nehmen diese veränderten Vorstellungen der Schulabsolventen ernst und stellen sich immer mehr darauf ein. Flexible Arbeitszeiten, schnelle Übernahme von verantwortungsvollen Aufgaben durch die Azubis und betriebliches Gesundheitsmanagement sind nur einige Beispiele, wie die Firmen in Schleswig-Holstein für sich werben“, ergänzte Kühn.

Junge Menschen äußern sich immer wieder sehr positiv darüber, dass sie vom ersten Tag der Ausbildung wussten, weshalb bestimmte theoretische Inhalte für die Ausbildung wichtig sind und warum es sich lohnt, diese Inhalte auch zu lernen. Zu diesen jungen Menschen gehört auch Sarah Schirmer, Auszubildende bei der Planungsgruppe KMO Ingenieurgesellschaft mbH: „Ich mache eine duale Ausbildung, da ich nach der Schule etwas Praktisches machen wollte und auch den Berufsalltag kennenlernen will. Zudem möchte ich mein eigenes Geld verdienen, um unabhängiger zu sein. Ich mache eine Ausbildung als technische Systemplanerin, da ich hinter die Kulissen einer Planung eines Gebäudes sehen will und dieses technisch verstehen möchte.“

Es gibt noch offene Ausbildungsstellen für 2019/20

Zahlreiche Betriebe bieten auf der IHK-Lehrstellenbörse Bewerbern die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme über das Internet. Gleichzeitig können sich auch Bewerber mit ihrem Profil einstellen. Betriebe sollten alle unbesetzten Plätze in der IHK-Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) und bei der Agentur für Arbeit melden.

Text: IHK Schleswig-Holstein / ME, Foto: Ahrensburg-Portal

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