Steffi Koppitz (Foto: Agentur für Arbeit)

März 2024: 5.582 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,2 %

Im März ist im Kreis Stormarn erstmals nach sechs Monaten die Arbeitslosigkeit wieder zu einem Vormonat gesunken. Zuletzt war dies im September der Fall gewesen. Aktuell sind 34 Menschen weniger gegenüber Februar bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Ihre Gesamtzahl beträgt im zurückliegenden Monat 5.582. Der Rückgang hat sich jedoch nicht auf die Arbeitslosenquote ausgewirkt. Sie liegt im März unverändert bei 4,2 Prozent.

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Vor einem Jahr waren im März 4.942 Menschen arbeitslos gewesen, 640 weniger als aktuell. Die Quote lag seinerzeit bei 3,7 Prozent.

„Nach sechs Monaten registrieren wir im März erstmal wieder weniger arbeitslose Menschen zu einem Vormonat. Das Minus um 34 zum Februar fällt dabei nur leicht aus und bleibt auch ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt jetzt den dritten Monat in Folge bei 4,2 Prozent. Der deutlichste Rückgang findet sich in der Gruppe der unter 25-jährigen Jobsuchenden. Nachdem ihre Zahl in den beiden vergangenen Monaten aufgrund der Ausbildungsabschlussprüfungen saisonal üblich gestiegen war, hat sie jetzt um 47 wieder abgenommen. Die Unternehmen suchen ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mit ihrem Berufsabschluss in der Tasche haben etliche schnell einen Job finden können“, sagt Steffi Koppitz, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Stellenzugang und Stellenbestand zeigen, dass in den Stormarner Unternehmen weiterhin neue Beschäftigte benötigt werden. Es haben in diesem Monat auch wieder deutlich über 400 Menschen und damit mehr als in den zurückliegenden Monaten eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Die Stellenbesetzung bleibt jedoch eine Herausforderung für die Personalverantwortlichen in den Betrieben. Für 80 Prozent der gemeldeten Stellen wird ausgebildetes oder höher qualifiziertes Personal gesucht. Das zeigt, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung der Schlüssel für die Jobsuche und künftige sichere Arbeitsplätze ist.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im März 310 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 29 weniger (minus 8,6 Prozent) als im Vormonat. „Die Unternehmen haben im März weniger neue Stellen als noch im Februar gemeldet. Mit über 300 liegt ihre Zahl jedoch über dem Mittel der zurückliegenden sieben Monate. Der Stellenbestand, die Zahl der aktuell insgesamt zu besetzenden Stellen, hat erneut leicht zugenommen. Aktuell gibt es im Tiefbau und im Bereich der öffentlichen Verwaltung einen gestiegenen Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, berichtet Koppitz.

Insgesamt sind aktuell 2.259 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 17 oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 136 Stellen weniger (minus 5,7 Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.494. Die Unterbeschäftigungsquote liegt damit unverändert zum Vormonat bei 5,6 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie noch bei fünf Prozent“, so Koppitz.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Februar 2024: 5.616 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,2 %

Der Jahreswechsel mit seinen saisonal üblichen Auswirkungen sorgte im Kreis Stormarn für eine deutliche Zunahme der Zahl arbeitsloser Menschen im Januar. Auch im Februar registrieren die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und das Jobcenter Stormarn mehr Jobsuchende zum Vormonat. Der Anstieg fällt mit plus 53 zum Januar jedoch geringer aus und bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt unverändert bei 4,2 Prozent. Insgesamt sind im Februar 5.616 Menschen arbeitslos gemeldet.

Vor einem Jahr lag ihre Zahl im Februar bei 4.930, damit waren es 686 weniger als aktuell. Die Quote lag seinerzeit bei 3,7 Prozent.

„Auch wenn sich an der Zahl arbeitsloser Menschen im Februar recht wenig verändert hat, gibt es natürlich Bewegungen am Arbeitsmarkt. In diesem Monat haben sich über 1.400 Menschen nach einer Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahme oder aus anderen Gründen arbeitslos gemeldet und in etwas geringerer Anzahl aus der Arbeitslosigkeit wieder abmelden können. In der Summe ergibt sich der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit um 53 Personen. Eine Zunahme findet sich bei der Gruppe junger Menschen wie auch bei den Älteren über 55 Jahren. Bei den Jüngeren haben noch Ausbildungsprüfungen angestanden und nicht alle konnten in ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Der Stellenbestand bleibt stabil und die Stormarner Unternehmen suchen weiterhin neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn auch nicht mehr auf dem sehr hohen Niveau der beiden Vorjahre. Im Fokus der Personalverantwortlichen bleiben Jobsuchende mit Berufsabschluss oder darüber hinaus gehenden Abschlüssen und Qualifikationen. Hier nehmen die Stellenbestände zu, für Hilfstätigkeiten hingegen ab.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Februar 339 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 63 mehr (plus 22,8 Prozent) als im Vormonat. „Mit 339 neu gemeldeten Stellen in diesem Monat haben wir den höchsten Stellenzugang seit Juli 2023 verzeichnen können. Am deutlichsten fielen die Stellenmeldungen es in diesem Monat im Baugewerbe und im Großhandel aus. Im Baubereich sind 39 gemeldete Stellen ein Plus von 29 zum Januar, im Bereich des Großhandels kamen 42 neue Stellen und damit 25 mehr als im Vormonat dazu“, so die Agenturchefin.

Insgesamt sind aktuell 2.242 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, neun oder 0,4 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 242 Stellen weniger (minus 9,7 Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.454. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zugenommen und liegt jetzt bei 5,6 Prozent. Im Februar des Vorjahres lag sie bei fünf Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Januar 2024: 5.563 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,2 %

Der Jahreswechsel mit den damit einhergehenden saisonalen Effekten macht sich auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn bemerkbar.

Im Januar ist die Arbeitslosigkeit wieder deutlicher angestiegen.

320 Menschen mehr als noch im Dezember sind aktuell bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit steigt ihre Zahl auf jetzt insgesamt 5.563. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Dezember zu und liegt jetzt bei 4,2 Prozent.

Vor einem Jahr waren im Januar 4.901 Menschen und damit 662 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,7 Prozent.

„Im Januar bringt der Jahreswechsel und damit einhergehende saisonale Effekte immer eine deutlichere Zunahme bei der Arbeitslosigkeit mit sich. Ursächlich sind zum einen ausgelaufene befristete Arbeitsverträge wie auch zum Jahresende wirksame Kündigungsfristen. Dazu kommt ein im Januar kurzzeitiger überproportionaler Anstieg bei arbeitslosen jungen Menschen, die ihre Ausbildung in diesem Monat abgeschlossen haben und nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen werden konnten. Insgesamt fällt das Plus von 320 arbeitslosen Menschen mehr gegenüber Dezember zu den beiden Vorjahren höher aus, jedoch geringer als 2021 und 2020“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Unser Stellenbestand hat erstmals seit September wieder, wenn auch nur leicht, zu einem Vormonat zugenommen. Bei den jetzt gemeldeten 2.233 sozialversicherungspflichtigen Stellen setzt sich eine Entwicklung fort: Jobangebote für Helfertätigkeiten werden weniger, wohingegen die Nachfrage nach qualifiziertem neuem Personal stabil ist und zum Vormonat sogar zugenommen hat. Hier bieten sich den jungen Menschen, die jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen haben und auf Jobsuche sind, gute Chancen.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im ersten Monat des Jahres 276 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 21 mehr (plus 8,2 Prozent) als im Vormonat und sieben weniger (minus 2,5 Prozent) als im Januar vergangenen Jahres. „Die Unternehmen melden uns unverändert neue Stellen. Mit 276 sind dies im Januar sogar mehr als in den beiden Vormonaten gewesen, als deren Zahl bei gut 255 lag. Ein zunehmender Personalbedarf zeigt sich aktuell im verarbeitenden Gewerbe. Hier haben uns die Unternehmen in diesem Monat 62 neue Stellen gemeldet, eine Höchstzahl für die vergangenen zwölf Monate. In den meisten anderen Branchen ist der Stellenbestand im Wesentlichen stabil geblieben. Leichte Rückgänge finden sich im Einzelhandel, Gastgewerbe und im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen“, so die Agenturchefin.

Insgesamt sind aktuell 2.233 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, zwölf oder 0,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 248 Stellen weniger (minus zehn Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.337. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte zugenommen und liegt jetzt bei 5,5 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 4,9 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Dezember 2023: 5.243 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,0 %

Die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn hat im letzten Monat des Jahres 2023 um 20 arbeitslose Menschen zum Vormonat zugenommen. Damit sind im Dezember insgesamt 5.243 Menschen bei den Agenturen für Arbeit Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Die Zunahme wirkt sich auf die Arbeitslosenquote aus. Sie steigt um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt vier Prozent.

Vor einem Jahr waren im Dezember noch 4.633 Menschen und damit 610 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.

„Auch im letzten Monat des Jahres stagniert die Entwicklung der Arbeitslosigkeit. Wie schon in den beiden Vormonaten hat die Zahl arbeitsloser Menschen leicht zugenommen. Das Plus von 20 zum Vormonat wirkt sich in diesem Monat jedoch auf die Arbeitslosenquote aus, die zum zweiten Mal in diesem Jahr auf vier Prozent steigt.

Es gibt dennoch unverändert viel Bewegung am Arbeitsmarkt, 1.244 Menschen sind im Dezember arbeitslos geworden, aber fast genauso viele haben ihre Arbeitslosigkeit beendet“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und resümiert:

„Das Jahr 2023 war kein einfaches Jahr für den Arbeitsmarkt

Zum Jahresbeginn hatte die Arbeitslosigkeit von 4.633 auf 4.901 arbeitslose Menschen zugenommen, was zum Jahreswechsel ein üblicher Anstieg ist. Dass diese Zahl im Januar dann aber die niedrigste des Jahres geblieben ist, ist jedoch ungewöhnlich. Im Jahresverlauf blieb eine Frühjahrsbelebung konjunkturbedingt aus. Die Arbeitslosigkeit nahm bis zum April sogar zu, ohne jedoch deutliche Sprünge zu machen. Nach einem anschließenden kurzen Rückgang zur Jahresmitte hat die Arbeitslosigkeit dann stetig zugenommen, abgesehen von einer nur kurzen Herbstbelebung und Entspannung im September.

Im Jahresdurchschnitt waren im Jahr 2023 5.083 Menschen arbeitslos gemeldet, 633 oder 14,2 Prozent mehr als 2022. Der Anstieg findet sich zum überwiegenden Teil bei den geflüchteten Menschen aus der Ukraine oder anderen Asylherkunftsländern, die im Jobcenter Stormarn betreut und in der Arbeitslosenstatistik erfasst werden.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Dezember 255 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das ist eine mehr (plus 0,4 Prozent) als im Vormonat, jedoch 95 weniger als im Dezember vergangenen Jahres. Insgesamt sind damit aktuell 2.221 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 14 oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 253 Stellen weniger (minus 10,2 Prozent). „Der Stellenbestand ist nach der Hochphase 2022 mit zeitweise über 2.700 vakanten Stellen gesunken, ohne jedoch eingebrochen zu sein.

Mit konstant monatlich über 2.200 gemeldeten Stellen haben die Unternehmen im Kreis weiterhin großen Personalbedarf“, so die Agenturchefin.

„Allerdings suchen sie vor allem gut ausgebildete Arbeitskräfte. Der Anteil der Stellen für Qualifizierte ist von 77,4 Prozent im Dezember 2022 auf jetzt 80,6 Prozent gestiegen. Für Ungelernte ist es schwerer geworden, einen neuen Job zu finden. Mit aktuell 431 Stellen für Helfer sind dies 128 oder fast 23 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Der Rückgang bei den Stellen, die eine Ausbildung oder weitergehende Qualifikation erfordern, fällt mit 6,5 Prozent deutlich geringer aus. Daher möchte ich in Richtung derer appellieren, die keinen Berufsabschluss haben: Nutzen sie die Beratung sowie die Aus- und Qualifizierungsangebote der Agentur für Arbeit und des Jobcenters, um so die Chancen auf einen Job zu verbessern.“

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung bildet ab, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.023. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat weiterhin bei 5,2 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag sie bei 4,7 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

November 2023: 5.223 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 3,9 %

Im November hat die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn zum vorangegangenen Oktobermonat um 39 arbeitslose Menschen zugenommen. Damit sind aktuell insgesamt 5.223 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Die Zunahme bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin bei 3,9 Prozent liegt.

Im Vorjahresmonat waren 4.587 Menschen und damit 636 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.

„Nach einer kurzen Herbstbelebung zeigt sich der Arbeitsmarkt auch im November insgesamt mit wenig Veränderung. Die Zahl arbeitsloser Menschen nimmt nur leicht zu und bleibt ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Zugänge in Arbeitslosigkeit und Abgänge aus der Arbeitslosigkeit halten sich derzeit im Wesentlichen die Waage, was auch die seit drei Monaten unveränderte Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent zeigt. Mit der konstanten Quote sehe ich den Arbeitsmarkt angesichts der konjunkturellen Entwicklung weiterhin robust“, sagt Steffi Koppitz, Geschäftsführerin Operativ bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und erklärt weiter: “Neue Stellenmeldungen und unser Stellenbestand sind tendenziell rückläufig. Das ist mit Blick auf das Jahresende und die Wintermonate nicht ungewöhnlich. Aber wir beobachten insgesamt eine Zurückhaltung im Hinblick auf neue und weitere Mitarbeiterbedarfe, gerade im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalbedarf in den Unternehmen bleibt trotz rückläufiger Zahlen mit über 2.200 vakanten Stellen jedoch auf einem hohen Niveau.“

Appell zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember: Menschen mit Behinderung bei der Personalsuche einbeziehen und eine Chance geben

Aktuell sind im Kreis Stormarn 261 Menschen mit einer Schwerbehinderung ohne Beschäftigung. „Ihre Zahl hat leicht zugenommen. Im Jahr 2022 waren durchschnittlich 258 schwerbehinderte Menschen auf Jobsuche. Unsere Erfahrung ist, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung – einmal arbeitslos geworden – trotz des Arbeits- und Fachkräftebedarfes oftmals schwieriger ist als für diejenigen ohne Behinderungen“, sagt die Geschäftsführerin der Arbeitsagentur und appelliert im Hinblick auf den anstehenden internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember: „Unternehmen sollten deren Potentiale bei der Personalsuche und -rekrutierung nutzen und ihnen eine Chance geben. Arbeitslose Menschen mit Behinderung sind häufig gut qualifiziert und besonders motiviert und sollten bei der Personalsuche einbezogen werden. Fast 60 Prozent der jobsuchenden Menschen mit einer Schwerbehinderung haben einen Ausbildungs- oder akademischen Abschluss. Auch mit Blick auf die demografische Entwicklung ist es wichtig, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu fördern und zu verbessern.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Im November sind dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und dem Jobcenter Stormarn 254 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 68 oder 21,1 Prozent weniger als noch im Oktober. Damit liegt die Zahl der zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen im Kreis Stormarn bei 2.235. Das sind 52 oder 2,3 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum November 2022 sind dies 273 vakante Stellen weniger, ein Rückgang um 10,9 Prozent.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.954. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat weiterhin bei 5,2 Prozent. Im November des Vorjahres lag sie bei 4,7 Prozent“, sagt Koppitz.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Oktober 2023: 5.184 arbeitslose Menschen in  Stormarn – Quote 3,9 %

Im Oktober hat die die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn wieder leicht zugenommen, nachdem sie im Vormonat noch gesunken war. Gegenüber September sind 27 Menschen mehr bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Insgesamt beträgt ihre Zahl jetzt 5.184. Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote hat die Zunahme nicht. Sie liegt auch im Oktober weiterhin bei 3,9 Prozent.

Im vergangenen Jahr waren im Oktober 4.652 Menschen und damit 532 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.

„Die Herbstbelebung und der damit einhergehende Rückgang der Arbeitslosigkeit fiel kurz und weniger deutlich als in den Vorjahren aus. Nur im September war die Arbeitslosigkeit spürbar gesunken, weil sich weniger Menschen arbeitslos gemeldet und gleichzeitig mehr wieder eine Beschäftigung aufgenommen hatten. Dies hat sich im Oktober nicht fortgesetzt. Die Zugänge in Arbeitslosigkeit haben wieder zugenommen und die Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit sind gesunken. In der Summe ergibt sich ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit, der aber ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote bleibt“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Die Stormarner Unternehmen haben weiter großen Personalbedarf. Insbesondere qualifizierte Arbeitskräfte werden nachgefragt und die Passungsprobleme nehmen zu. Für mittlerweile vier von fünf vakanten Stellen werden Fachkräfte gesucht, während knapp die Hälfte der arbeitslosen Menschen keine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Für sie ist die Jobsuche schwieriger, weil eine Ausbildung und Kenntnisse fehlen oder nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind. Hier sollte über Qualifizierung gesprochen werden. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter beraten Jobsuchende und Beschäftigte und fördern notwendige Aus- und Weiterbildungen.“

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Personalbedarfes wirbt die Agenturchefin bei Frauen, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, für die landesweite Online-Aktionswoche „Frauen-Chancen-Wiedereinstieg“ vom 13. bis 17. November. „Berufsrückkehrerinnen sind ein wichtiges Potential, das wir heben müssen. Sie werden in den Unternehmen gebraucht. Frauen, die ihre Berufstätigkeit für die Kindererziehung oder die Pflege von Familienangehörigen unterbrochen haben, sind häufig qualifiziert, motiviert und bringen Berufs- und Lebenserfahrung mit. In der Aktionswoche möchten wir sie unterstützen, wieder beruflich einzusteigen“, so Wieczorek.

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Oktober 322 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 52 oder 19,3 Prozent mehr als noch im September. In der Summe sind jetzt 2.287 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 33 oder 1,4 Prozent weniger als im Vormonat.

„Im Oktober sind unserem Arbeitgeber-Service 322 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind rund 50 mehr als in den beiden Vormonaten. Nach Branchen betrachtet haben insbesondere Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, aus dem Bereich Verkehr und Lagerei sowie der Zeitarbeit mehr neue Personalbedarfe angezeigt als noch im September. Rückläufig hingegen waren die Stellenmeldungen aus dem Bereich Groß- und Einzelhandel. 33 neu gemeldete Stellen sind hier die niedrigste Zahl in diesem Jahr. Hier macht sich die aktuelle Konsumzurückhaltung bemerkbar. In der Summe bleibt der Stellenbestand mit aktuell 2.287 zu besetzenden Stellen in den Stormarner Unternehmen weiterhin auf hohem Niveau“, so Wieczorek.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.913. Die Unterbeschäftigungsquote nimmt zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zu und liegt aktuell bei 5,2 Prozent. Im Oktober des Vorjahres betrug sie 4,7 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

September 2023: 5.157 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote 3,9 %

Nachdem in den vergangenen beiden Monaten die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn jeweils zugenommen hatte, ist die Arbeitslosigkeit im aktuellen Monat September wieder gesunken. Gegenüber August sind 140 Menschen weniger bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Insgesamt sind dies jetzt 5.157. In Folge des Rückgangs sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt im September bei 3,9 Prozent.

Im vergangenen Jahr waren im September 4.592 Menschen und damit 565 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.

„Im September haben wir erstmalig in diesem Jahr wieder einen spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit gesehen. Das Minus von 140 arbeitslosen Menschen ist der deutlichste Rückgang im Kreis Stormarn zu einem Monatswechsel seit Mai 2022. Nachdem eine saisonale Frühjahrsbelebung ausgeblieben war, zeigt der September eine leichte Herbstbelebung, auch wenn diese weniger deutlich ausfällt als in früheren Jahren. Für die positive Entwicklung in diesem Monat sehe ich im Wesentlichen zwei Gründe: Es haben sich zum einen weniger Menschen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet als in den beiden Vormonaten. Zugleich haben wieder mehr Menschen eine Erwerbstätigkeit aufgenommen und sich aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet. Mit 465 im aktuellen Monat liegt deren Zahl sogar auf einem Höchstwert für dieses Jahr. Mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung hat die Arbeitslosigkeit zum Vorjahr zugenommen, aber der Arbeitsmarkt im Kreis bietet auch weiterhin Chancen, einen neuen Job zu finden“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im September 270 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind damit jetzt 2.320 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 37 oder 1,6 Prozent mehr als im Vormonat.

„Der Stellenbestand hat sich seit dem Frühjahr jetzt bei knapp über 2.300 vakanten Stellen eingependelt. Auch wenn die Unternehmen im Vergleich zu den Vormonaten bei der Meldung neuer Stellen zurückhaltender geworden sind, bleibt ihr Personalbedarf insgesamt groß“, so Wieczorek.

Im Vorjahresmonat waren noch 2.714 Stellen als vakant gemeldet, 394 Stellen mehr (plus 14,5 Prozent) als im aktuellen Septembermonat. „Konjunkturbedingt hat insbesondere im Handel (minus 119 Stellen zum Vorjahresmonat), in der Arbeitnehmerüberlassung (minus 93), im verarbeitenden Gewerbe (minus 66) und im Bereich Verkehr und Lagerei (minus 43) die Zahl der zu besetzenden Stellen im Kreis zum Vorjahr abgenommen. Aber auch in diesen Branchen gilt: Trotz des Rückgangs wird weiterhin Personal gesucht und sie bieten Jobchancen“, erklärt die Chefin der Arbeitsagentur.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.841. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit ebenfalls um 0,1 Prozentpunkt gesunken und liegt jetzt bei 5,1 Prozent. Im September des Vorjahres betrug sie 4,6 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

August 2023: 5.297 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote 4,0%

Wie im vergangenen Monat hat auch im August die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn zugenommen. Die Zunahme um Plus 153 arbeitslose Menschen fällt geringer aus als im Juli. Seinerzeit lag der Anstieg zum Vormonat bei 230. Insgesamt sind jetzt 5.297 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt in diesem Monat bei vier Prozent.

Im vergangenen Jahr waren im August 4.714 Menschen und damit 583 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,6 Prozent.

„Neben den fortgesetzten saisonalen Effekten wie Schul- und Ausbildungsende, die über die Sommer- und Ferienwochen insbesondere bei den jüngeren Menschen unter 25 Jahren für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit sorgen, haben in diesem Monat auch auslaufende Sprach- und Integrationskurse Einfluss auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit gehabt. So hat im August neben den jüngeren insbesondere bei Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit die Arbeitslosigkeit zugenommen. Alleine bei ihnen liegt das Plus zum Vormonat bei 105. Hierunter sind zum Großteil Geflüchtete aus der Ukraine und den weiteren Asylherkunftsländern, deren Sprach- und Integrationskurse geendet sind. Sie werden nach der Teilnahme wieder als arbeitslos gezählt“, sagt Steffi Koppitz, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im August 281 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind damit jetzt 2.283 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 19 oder 0,8 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 439 Stellen weniger (minus 16,1 Prozent).

„Unser Stellenbestand und die Stellenneumeldungen sind, insbesondere im Vergleich zum Vorjahr, rückläufig. Die Personalnachfrage bleibt jedoch groß und entspricht aktuell dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Nach Branchen betrachtet hat der Personalbedarf bei Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, im Handel und der Arbeitnehmerüberlassung seit dem Jahresbeginn abgenommen. In allen anderen Bereichen hat sich der Stellenbestand kaum verändert und ist konstant geblieben“, so Koppitz.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.905. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit ebenfalls um 0,1 Prozentpunkt gestiegen und liegt jetzt bei 5,2 Prozent. Im August des Vorjahres betrug sie 4,6 Prozent“, so Koppitz.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Juli 2023: 5.144 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote 3,9%

In den beiden zurückliegenden Monaten war die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn gesunken. Diese Entwicklung hat sich im Ferienmonat Juli nicht fortgesetzt.

Jährlich wiederkehrende saisonale Effekte lassen die Arbeitslosigkeit zum Quartalsende und mit dem Beginn der Sommerferien regelmäßig ansteigen. Insgesamt sind im Juli 5.144 Menschen und damit 230 mehr als im Juni bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat und liegt im Kreis Stormarn jetzt bei 3,9 Prozent.

Im vergangenen Jahr waren im Juli 4.647 Menschen und damit 497 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.

„Der Sommermonat Juli mit der Ferienzeit sorgt regelmäßig für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der deutliche Sprung in diesem Monat hat uns insoweit nicht überrascht. Wie erwartet, registrieren wir insbesondere bei den jungen Menschen unter 25 Jahren einen überproportionalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Beginn der Sommerferien. Ursache hierfür sind wie in jedem Jahr das Schuljahresende und die Abschlussprüfungen bei den Ausbildungen. Dazu kommt das Quartalsende, zu dem vermehrt befristete Arbeitsverträge auslaufen sowie die Ferien- und damit Urlaubszeit. Vor Beginn der Sommerferien nimmt die Zahl der Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung ab, die Unternehmen stellen zu dieser Zeit weniger neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Nach wie vor wird auf drei von vier vakanten Stellen ausgebildetes und gut qualifiziertes Personal gesucht. Hiervon dürften dann auch die Jüngeren profitieren, die jetzt ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juli 420 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind damit jetzt 2.302 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 25 oder 1,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 410 Stellen weniger (minus 15,1 Prozent). „Unser Stellenbestand liegt mit mehr als 2.300 Stellen zwar deutlich unter den Höchstwerten aus dem vergangenen Jahr, in dem die Zahl der vakanten Stellen zeitweise bei über 2.700 lag, jedoch bleibt der Personalbedarf in den Unternehmen groß. Zum Vormonat mehr neue Stellen hinzu kamen aus dem Gesundheitswesen, dem Bereich öffentlicher Verwaltungen sowie freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen“, berichtet Wieczorek.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.857. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte gestiegen und liegt jetzt bei 5,1 Prozent. Im Juli des Vorjahres betrug sie 4,5 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Juni 2023: 4.914 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote 3,7%

Zum Mai sind 82 Menschen weniger und damit jetzt 4.914 bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. In der Folge des Rückgangs sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt im Kreis Stormarn jetzt bei 3,7 Prozent.

Im vergangenen Jahr waren im Juni 4.102 Menschen und damit 812 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.

„Mit dem weiteren Rückgang im Juni ist die Arbeitslosigkeit erstmals in diesem Jahr in zwei Monaten in Folge gesunken, wenn auch nur in relativ kleinen Schritten. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung blicke ich im Kreis Stormarn im ersten Halbjahr des Jahres auf einen insgesamt stabilen Arbeitsmarkt zurück. Mit 4.914 arbeitslosen Menschen im Juni liegt die Zahl fast genau auf dem Wert zum Jahresbeginn, als 4.901 Menschen ohne Beschäftigung registriert waren.

Die Frühjahrsbelebung ist in diesem Jahr schwächer ausgefallen und hat erst spät für eine nur leichte Entspannung gesorgt.

Die Arbeitslosenquote blieb mit 3,7 bis 3,8 Prozent fast konstant. Die Unternehmen haben zwar weniger Stellen als noch im Vorjahr zu besetzen, jedoch liegt die Zahl mit über 2.300 weiterhin über der der Vor-Corona-Zeit“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Über die Sommer- und Ferienwochen rechne ich mit einer saisonalen Zunahme der Arbeitslosigkeit. Gerade bei der Gruppe der Jüngeren sind wie in jedem Jahr mit dem Ende der Schulzeit und den Ausbildungsprüfungen mehr Arbeits- und Ausbildungssuchende zu erwarten. Für sie sehe ich jedoch gute Perspektiven: Die Unternehmen suchen in allen Bereichen qualifizierte Fachkräfte sowie Auszubildende für den in Kürze anstehenden Ausbildungsbeginn.“

Die Unternehmen im Kreis Stormarn macht die Agenturchefin darauf aufmerksam, dass die Sonderregelungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld am 30. Juni 2023 auslaufen: „Der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld wurde vom Gesetzgeber aufgrund der Corona-Folgen und dann wegen unterbrochener Lieferketten sowie der Auswirkungen steigender Energiepreise beschlossen. Während der Pandemie konnte so die Beschäftigung von in der Spitze über 14.000 Beschäftigten im Kreis Stormarn gesichert werden. Insgesamt ist die Inanspruchnahme im Vergleich der letzten drei Jahre allerdings wieder stark gesunken. Im Mai und jetzt im Juni sind zusammen weniger als zehn Anzeigen auf Kurzarbeit eingegangen.“

Damit gelten ab dem 01. Juli 2023 für den Bezug von Kurzarbeitergeld wieder die Voraussetzungen, die vor der Pandemie galten: Es müssen wieder mindestens 30 Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb von einem Arbeitsausfall betroffen sein, bis Ende Juni waren es zehn Prozent in Verbindung mit einem Arbeitsausfall von mehr als zehn Prozent. Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeiternehmer können nicht mehr über die Kurzarbeit unterstützt werden. Zudem müssen Betriebe ab Juli zuerst wieder negative Arbeitszeitsalden aufbauen, bevor das Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann. Das bedeutet, dass Betriebe sowohl bei erstmaligem als auch bei weiterhin bestehenden Arbeitsausfällen wieder Minusstunden aufbauen müssen. Ist dies ausgeschöpft, kann für darüber hinaus gehende Arbeitsausfälle das Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Dafür muss eine Regelung im Betrieb bestehen, die den Aufbau von Minusstunden im Rahmen eines Arbeitszeitkontos zulässt.

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juni 317 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 25 mehr (plus 8,6 Prozent) als im Vormonat. Insgesamt sind aktuell 2.327 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, elf oder 0,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 363 Stellen weniger (minus 13,5 Prozent).
Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.596. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 4,9 Prozent. Im Juni des Vorjahres betrug sie 4,1 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an
Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Mai 2023: 4.996 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote unverändert 3,8%

Nachdem die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn im vergangenen Monat auf knapp über 5.000 gestiegen war, hat sie im Mai leicht abgenommen. Ihre Zahl ist zum April um 68 gesunken und liegt jetzt bei 4.996 arbeitslosen Menschen, die bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos erfasst sind. Auf die Arbeitslosenquote wirkt sich der Rückgang nicht aus. Sie liegt im Kreis Stormarn im Mai unverändert bei 3,8 Prozent.

Im vergangenen Jahr waren im Mai 4.129 Menschen und damit 867 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.

„Im Mai ist die Arbeitslosigkeit erstmals in diesem Jahr zu einem Vormonat gesunken, wenn auch nur leicht um 68 arbeitslose Menschen weniger gegenüber April. Schaut man sich die Entwicklungen bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Stormarn getrennt an, zeigen sich Unterschiede. Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl arbeitsloser Menschen in diesem Monat um 82 zum April auf 2.023 gesunken. Beim Jobcenter hingegen ist die Zahl betreuter arbeitsloser Menschen in diesem Monat um 14 leicht gestiegen. Ihre Gesamtzahl beträgt jetzt 2.999. Die Zahl ukrainischer Geflüchteter bleibt mit 526 arbeitslos Registrierten fast unverändert zum Vormonat“, sagt Dr. Nina Regenberg, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.

„Die Personalnachfrage in den Unternehmen ist in der Summe zurückgegangen, bleibt aber mit weiterhin über 2.300 zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen auf einem hohen Niveau. Eine abgeschwächte Nachfrage zeigt sich aktuell insbesondere bei den Unternehmen im Großhandel, im Einzelhandel sowie im Bereich Verkehr und Lagerei. Bei den Einzelhandelsunternehmen hat der Stellenbestand seit Februar mit knapp 30 Prozent und im Großhandel mit 22 Prozent am deutlichsten abgenommen. Auch die Zahl neu gemeldeter Stellen ist derzeit in beiden Branchen rückläufig. Zunehmende Personalbedarfe hingegen finden sich in diesem Monat bei den Zeitarbeitsunternehmen und im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen. In allen weiteren Bereichen ist der Stellenbestand konstant geblieben.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Mai 292 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 15 weniger (minus 4,9 Prozent) als im Vormonat. Insgesamt sind aktuell 2.316 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 26 oder 1,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 354 Stellen weniger (minus 13,3 Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.606. Die Unterbeschäftigungsquote ist in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat gesunken und liegt jetzt 4,9 Prozent. Im Mai des Vorjahres betrug sie 4,1 Prozent“, so Regenberg.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

April 2023: 5.064 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – 112 mehr als im März 2023

Seit dem Jahreswechsel nimmt die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn in kleinen Schritten zu. Im April ist ihre Zahl um weitere 122 auf 5.064 gestiegen, die bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos erfasst sind. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte zu, sie liegt in Stormarn jetzt bei 3,8 Prozent.

Im vergangenen Jahr waren im April 4.288 Menschen und damit 776 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,2 Prozent.

„Wesentlicher Grund für den Anstieg der Arbeitslosigkeit im April ist, dass in diesem Monat die Zahl der Menschen, die sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus neu arbeitslos gemeldet haben, um 115 und damit knapp 30 Prozent höher lag als im März. Dem gegenüber ist die Zahl derer, die sich aus der Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung abgemeldet haben, konstant geblieben und reicht nicht an die Zahl der Neumeldungen heran. In der Summe aller Zu- und Abgänge ergibt sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem Monat. Mehr arbeitslose Menschen finden sich in fast allen Berufsgruppen. Am deutlichsten fällt das Plus bei den Verkehrs- und Logistikberufen mit 27 und den Bau- und Ausbauberufen mit 26 arbeitslosen Menschen mehr als noch im März aus. Rückgänge finden sich bei den Land-, Forst- und Gartenbauberufen, im Lebensmittel- und Gastgewerbe und bei den IT- und Dienstleistungsberufen. Die aktuelle konjunkturelle Entwicklung zeigt erste Auswirkungen bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Der Personalbedarf in den Unternehmen bleibt auf einem hohen Niveau, auch wenn der Stellenbestand mit über 2.300 gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen nicht mehr die Höchstwerte des Vorjahres erreicht. Vor dem Hintergrund dieses Bedarfes möchte ich bei den Unternehmen auch für die stärkere Inklusion von Menschen mit Behinderung werben. Nach den aktuell verfügbaren Zahlen* haben 38,1 Prozent der Arbeitgeber in Stormarn mit 20 und mehr sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen ihre Beschäftigungspflicht vollständig erfüllt, Menschen mit einer Schwerbehinderung zu beschäftigen. Der größere Anteil mit 61,9 Prozent erfüllt diese nur teilweise oder gar nicht. Insbesondere sie spreche ich an, Menschen mit einer Behinderung bei der Personalsuche mit zu berücksichtigen. Wir können die Einstellung und Beschäftigung mit Förderinstrumenten unterstützen, die von Eingliederungszuschüssen bis hin zur behindertengerechten Ausstattung von Arbeitsplätzen reichen.“

*aus dem Jahr 2021

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im April 307 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 56 weniger (minus 15,4 Prozent) als im Vormonat. „Der Personalbedarf ist zurückgegangen, liegt jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Eine abgeschwächte Nachfrage zeigt sich insbesondere bei den Unternehmen im Einzelhandel und der Arbeitnehmerüberlassung. Bei den Einzelhandelsunternehmen hat der Stellenbestand seit Februar um 45 Stellen recht deutlich abgenommen, gleichzeitig ist auch die Zahl neu gemeldeter Stellen von noch 40 im Februar auf jetzt 24 gesunken. Gleiches gilt für den Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. Auch hier liegt der Stellenbestand um über 70 Stellen unter dem Februarwert und sind die Stellenmeldungen um zwei Drittel zurückgegangen“, so die Agenturchefin.

Insgesamt sind aktuell 2.342 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 53 oder 2,2 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 314 Stellen weniger (minus 11,8 Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.664. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei fünf Prozent. Im April des Vorjahres betrug sie 4,2 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

4.942 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn
– 12 mehr als im Februar

Insgesamt 4.942 Menschen und damit zwölf mehr als im Februar sind bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn im abgelaufenen Monat arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote bleibt von der Zunahme unberührt und liegt unverändert bei 3,7 Prozent.

Vor einem Jahr waren im März 4.343 Menschen und damit 599 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,3 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt zeigt sich seit dem Jahreswechsel und auch im abgelaufenen Monat ausgeglichen. Trotz großer Bewegung – auch in diesem Monat haben sich jeweils rund 1.100 Menschen arbeitslos gemeldet oder aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet – reichen die entlastenden Effekte derzeit nicht aus, damit die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Zunahme um zwölf arbeitslose Menschen mehr zum Vormonat ist jedoch nur gering. Damit registrieren wir jetzt den dritten Monat in Folge eine konstant gleichbleibende Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Auf Seiten der Unternehmen ist die Zahl der offenen Stellen in der Summe etwas zurückgegangen, ohne aber eingebrochen zu sein. Mit knapp 2.400 offenen Stellen bleibt der Personalbedarf in den Unternehmen groß. Insoweit setzte ich auf eine bald beginnende Frühjahrsbelebung, die wieder einen Rückgang der Arbeitslosigkeit erwarten lässt.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im März 363 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 27 weniger (minus 6,9 Prozent) als im Vormonat. „Der Rückgang bei den Stellenmeldungen findet sich im Wesentlichen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung begründet. Hier waren es in diesem Monat knapp 40 Stellen weniger als im Februar, die uns gemeldet wurden. Auch im Bereich der öffentlichen Verwaltungen kamen weniger neue Stellen dazu. Dafür haben das verarbeitende Gewerbe und das Gesundheits- und Sozialwesen mehr neue Personalbedarfe angezeigt“, so die Agenturchefin.

Insgesamt sind aktuell 2.395 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 89 oder 3,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 191 Stellen weniger (minus 7,4 Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.626. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei fünf Prozent. Im März des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

4.930 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – 29 mehr als im Januar 2023

Nach dem Jahreswechsel war die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn in einem saisonal üblichen Umfang deutlicher gestiegen. Auch im Februar hat die Zahl Jobsuchender zum Vormonat zugenommen, jedoch fällt der Anstieg erheblich geringer aus. Im abgelaufenen Monat waren 29 Menschen mehr als noch im Januar bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit liegt ihre Zahl aktuell bei 4.930. Die Arbeitslosenquote bleibt von der Zunahme unberührt und liegt unverändert bei 3,7 Prozent.

Vor einem Jahr waren im Februar 4.340 Menschen und damit 590 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,3 Prozent.

„Auch wenn sich an der Zahl arbeitsloser Menschen im Februar nur wenig verändert hat, gibt es natürlich Bewegungen am Arbeitsmarkt. In diesem Monat haben sich über 1.200 Menschen nach einer Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahme oder aus anderen Gründen arbeitslos gemeldet und fast in der gleichen Anzahl aus der Arbeitslosigkeit wieder abmelden können. In der Summe ergibt sich die aktuelle geringfügige Zunahme der Arbeitslosigkeit um 29 Personen. Ein leichtes Plus haben wir sowohl bei der Gruppe junger Menschen wie auch bei den Geflüchteten aus der Ukraine registriert. Beides überrascht nicht. Bei den Jüngeren haben noch Ausbildungsprüfungen angestanden und nicht alle konnten in ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden. Zudem nimmt die Zahl ukrainischer Geflüchteter, die im Jobcenter Stormarn betreut werden, weiterhin zu. Von ihnen sind aktuell 510 und damit 19 mehr als im Januar arbeitslos gemeldet“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Positiv bewerte ich in diesem Monat zwei Zahlen. Mit 433 liegt die Zahl derer, die sich in eine Erwerbstätigkeit haben abmelden können, auf dem höchsten Wert seit September des vergangenen Herbstes. Auch suchen die Unternehmen wieder verstärkt neue Beschäftigte. Mit 390 wurden unserem Arbeitgeber-Service so viele neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet wie zuletzt im April 2022.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Februar 390 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 107 mehr (plus 37,8 Prozent) als im Vormonat. „Das Plus bei den Stellenzugängen findet sich insbesondere im Handel mit 38 mehr gemeldeten Stellen als im Vormonat, im Gesundheitswesen mit plus 20 Stellen sowie im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen mit einem Plus von 18 Stellen zum Januar“, so die Agenturchefin.

Insgesamt sind aktuell 2.484 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, drei oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 63 Stellen weniger (minus 2,5 Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.631. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zugenommen und liegt jetzt bei fünf Prozent. Im Februar des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

„Ausbildung ist Zukunft“ – „Woche der Ausbildung“ wirbt für Azubi    

Mit 1.165 gemeldeten Ausbildungsstellen bietet der Ausbildungsmarkt im Kreis Stormarn bereits wieder eine große Anzahl und Auswahl an Ausbildungsangeboten. „In der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 13. bis 17. März werben die Agenturen für Arbeit mit der Botschaft „Ausbildung ist Zukunft“ wieder für die duale Ausbildung. Wie Jugendliche ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen, wie sie einen Ausbildungsplatz finden und wer sie dabei unterstützt, darüber informieren wir in der Woche der Ausbildung gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck und der Handwerkskammer Lübeck. Wir möchten junge Menschen motivieren, sich aktiv mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen und dabei unsere Unterstützungsangebote zu nutzen“, sagt Wieczorek. „So findet zum Beispiel am 14. März ein Elternabend unter der Überschrift „Schule – was dann“ in unserem Berufsinformationszentrum statt, einen Tag später eine Messe, auf der junge Menschen und ihre Eltern exemplarisch Berufe bei zehn regionalen Ausbildungsbetrieben und aus dem Handwerk kennenlernen können. Am 16. März haben Jugendliche bei einem Speed-Dating dann in unserem Haus in Geesthacht die Chance, sieben Unternehmen zu treffen.“

4.901 arbeitslose Menschen im Januar 2023 – 268 mehr als im Dezember 2022

Die Winterwochen und der Jahreswechsel machen sich auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn bemerkbar. Im Januar ist die Arbeitslosigkeit daher saisonal bedingt wieder deutlicher angestiegen. 268 Menschen mehr als noch im Dezember sind aktuell bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit steigt ihre Zahl auf jetzt insgesamt 4.901. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Dezember zu und liegt jetzt bei 3,7 Prozent.

Vor einem Jahr waren im Januar 4.377 Menschen und damit 524 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,3 Prozent.

„Der Jahreswechsel bringt saisonal bedingt immer einen deutlicheren Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich. Endende befristete Arbeitsverträge wie auch zum Jahresende wirksame Kündigungsfristen sind ebenso Ursachen wie junge Menschen, die ihre Ausbildung in diesem Monat abgeschlossen haben und nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen werden konnten. Bei ihnen sehen wir im Januar immer einen überproportionalen Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Insgesamt fällt das Plus von 268 arbeitslosen Menschen mehr gegenüber Dezember in der Betrachtung der Vorjahre aber vergleichsweise niedrig aus. In den vergangenen zehn Jahren lag der Anstieg zum Jahreswechsel im Schnitt bei plus 337 und damit deutlich höher“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Blicke ich auf die Seite der Unternehmen, bleibt deren Personalbedarf mit 2.481 gemeldeten Stellen im Januar weiterhin hoch und nur geringfügig unter dem Wert des Vorjahres. Mit acht neuen Anzeigen aus Stormarner Unternehmen bleibt auch der Bereich der Kurzarbeit unauffällig. Aktuelle Herausforderung in vielen Stormarner Unternehmen ist und bleibt die Personalsuche, nicht die Freisetzung.“

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Januar 283 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 67 weniger (minus 19,1 Prozent) als im Vormonat und 28 weniger (minus neun Prozent) als im vergangenen Jahr. „Im Januar ist es nicht ungewöhnlich, dass uns insgesamt weniger neue Stellen gemeldet werden. Hier hat die Jahreszeit ihren Einfluss. In der Branchenbetrachtung ist der Stellenbestand in den meisten Bereichen nur leicht zurückgegangen oder gleichgeblieben, wogegen bei den Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit plus 29 Stellen zum Vormonat wie auch im öffentlichen Dienst mit plus 18 zwei deutlichere Stellenzuwächse zu finden sind“, so die Agenturchefin.

Insgesamt sind aktuell 2.481 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, sieben oder 0,3 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 59 Stellen weniger (minus 2,3 Prozent).

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.572. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte zugenommen und liegt jetzt bei 4,9 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent“, so Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Arbeitslosigkeit im November 2022 unverändert hoch

Im November 2022 hat die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn zum vorangegangen Oktobermonat um 65 arbeitslose Menschen abgenommen. Damit sind aktuell insgesamt 4.587 Menschen bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet.

Der Rückgang bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin bei 3,5 Prozent liegt. Im Vorjahresmonat waren 4.151 Menschen und damit 436 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.

„Im November haben wir eine geringere Dynamik am Arbeitsmarkt registriert. Es sind zum Vormonat weniger Menschen neu in der Arbeitslosenstatistik erfasst worden, auf der anderen Seite haben sich auch weniger in eine Beschäftigung abgemeldet. In der Summe aller Bewegungen hat die Arbeitslosigkeit in diesem Monat leicht um 65 arbeitslose Menschen abgenommen.

Die Arbeitslosenquote bleibt hiervon unbeeinflusst und liegt jetzt den dritten Monat in Folge bei 3,5 Prozent.

Mit der konstanten und weiterhin recht niedrigen Quote sehe ich den Arbeitsmarkt weiterhin robust“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und erklärt weiter: “Zwar haben die Unternehmen in diesem Monat weniger neue Stellen gemeldet und der Stellenbestand ist seit den Höchstständen in den Sommermonaten um rund acht Prozent gesunken, aber er liegt mit über 2.500 sozialversicherungspflichtigen Stellen weiterhin auf einem hohen Niveau. Mit 15 neuen Anzeigen aus den Stormarner Unternehmen bleibt auch der Bereich der Kurzarbeit unauffällig.“

Appell zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember: Menschen mit Behinderung bei der Personalsuche einbeziehen. Aktuell sind im Kreis Stormarn 246 Menschen mit einer Schwerbehinderung ohne Beschäftigung. „Ihre Zahl hat abgenommen. Im Jahr 2021 waren durchschnittlich noch 263 schwerbehinderte Menschen auf Jobsuche. Erfreulich ist, dass annähernd der Stand vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht ist. Unsere Erfahrung bleibt jedoch, dass Menschen mit Behinderung – einmal arbeitslos geworden – trotz des Arbeits- und Fachkräftebedarfes immer noch schwerer in den Arbeitsmarkt zurückfinden“, sagt die Chefin der Arbeitsagentur und appelliert im Hinblick auf den anstehenden internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember: „Unternehmen verpassen hier Chancen bei der Personalplanung und -rekrutierung. Arbeitslose Menschen mit Behinderung sind häufig gut qualifiziert und besonders motiviert und sollten bei der Personalsuche einbezogen werden. Fast 60 Prozent der jobsuchenden Menschen mit einer Schwerbehinderung haben einen Ausbildungs- oder akademischen Abschluss. Auch angesichts der demografischen Entwicklung ist es wichtig, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu fördern und zu verbessern.“

Per Gesetz wären im Jahr 2020 (die aktuellsten Daten zur Beschäftigungspflicht stammen aus dem Jahr 2020) 624 Unternehmen aus dem Kreis Stormarn mit mindestens 20 Arbeitsplätzen dazu verpflichtet gewesen, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. 234 Stormarner Unternehmen hatten 2020 ihre Beschäftigungspflicht soweit erfüllt, dass bei ihnen keine Ausgleichsabgabe fällig wurde. „390 und damit rund 63 Prozent waren ihrer Beschäftigungspflicht jedoch nicht vollständig nachgekommen und haben eine Ausgleichsabgabe gezahlt. Davon hatten 168 und damit fast jedes vierte beschäftigungspflichtige Unternehmen keinen schwerbehinderten Menschen beschäftigt“, berichtet Wieczorek. Zur Unterstützung der Unternehmen stünden der Agentur für Arbeit verschiedene individuelle Förderinstrumente zur Verfügung. Neben der Beratung können dies Zuschüsse zu Lohnkosten, Probebeschäftigungen oder Zuschüsse für die behindertengerechte Ausstattung von Arbeits- oder Ausbildungsplätzen sein.

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Im November sind dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und dem Jobcenter Stormarn 293 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit liegt die Zahl der zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen im Kreis Stormarn bei 2.508. Das sind 130 oder 4,9 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum November 2021 sind dies 74 vakante Stellen mehr, ein Plus von drei Prozent.
„Der Großteil des Rückgangs im Stellenbestand findet sich bei den Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und im Großhandel. Hier gibt es hier aktuell eine Zurückhaltung im Hinblick auf weitere Mitarbeiterbedarfe. In allen weiteren Bereichen bleibt der Personalbedarf unverändert groß“, so Wieczorek.

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.267. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat weiterhin bei 4,7 Prozent. Im November des Vorjahres lag sie bei 4,2 Prozent“, sagt Wieczorek.

Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.

Text: Agentur füer Arbeit / Redaktion

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