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Brahms Doppelkonzert

19. Mai

Konzert dreier Profi-Musikerinnen
am Sonntag, 19. Mai, 18 Uhr
in der St. Johanneskirche, Rudolf-Kinau-Straße 19

Am Sonntag, 19. Mai lädt der Förderverein St. Johannes zu einem klassischen Konzert der Extraklasse. Drei Künstlerinnen aus der Region werden das Doppelkonzert von Brahms ab 18 Uhr in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) präsentieren.
„Schon seit vielen Jahren bin ich fasziniert von dieser Musik voller Kraft und Innigkeit
und träume davon, sie einmal aufzuführen“, sagt die Ahrensburger Cellistin Christiane
Reiling. Dieser Traum ist nun wahrgeworden. Die Violine spielt Bérengère Le Boulair.
Das Doppelkonzert in a-Moll op. 102 von dem deutschen Komponisten Johannes Brahms, ist 1887 erschienen und ist gewissermaßen als Quintessenz aller zuvor geschriebenen Werke für Geige, Cello oder Klaviertrio anzusehen. Es ist auch das Stück, mit dem Brahms sich wieder mit seinem Geiger Joseph Joachim versöhnt hatte, der so viele seiner Werke uraufführte. So wurde auch das diese nach dem beigelegten Streit von Joachim und dem Cellisten Robert Hausmann in Köln uraufgeführt. Beim Konzertabend in der St. Johanneskirche ist auch die Pianistin Natalya Klem mit von der Partie. Sie übernimmt den anspruchsvollen Orchesterpart am Klavier. „So können wir das Stück in der Klaviertriofassung aufführen, bis wir ein Orchester gefunden haben“, freut sich Reiling. Denn das Doppelkonzert ist in seiner originalen Fassung in a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester komponiert.

Bérengère Le Boulair ist in Toulouse aufgewachsen und hat dort ihre Berufung für die Musik entdeckt. Nach einem sehr inspirierenden Studium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Anita Mitterer (Quatuor Mosaïques) ist sie nach Lübeck gezogen, um weitere künstlerische Impulse von Daniel Sepec zu erhalten. Dort wirkt sie als Violin-Pädagogin und Kammermusikerin.
Christiane Reiling studierte Schulmusik und Violoncello in Freiburg, Budapest (Prof. Csaba Onczay) und Hamburg (Prof. Niklas Schmidt), wo sie das Solistenexamen ablegte. Sie konzertierte mit zahlreichen Kammerensembles (Freiburger Streichtrio, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Kammerorchester Basel, Ensemble Resonanz), war von 1995-2008 Mitglied der Bremer Philharmoniker und trat als Solistin des Dutilleux-Cellokonzertes mit den Philharmonikern Hamburg unter der Leitung von Ingo Metzmacher auf. Sie lebt mit ihrer Familie in Ahrensburg und unterrichtet dort auch.
Natalya Klem wurde in Karaganda, Kasachstan geboren und studierte zunächst Klavier
in Karaganda und in Alma Ata bei Prof. Svetlana Mossower. Nach ihrem Umzug nach Deutschland 2003 setzte sie ihr Studium in Lübeck bei Prof. Manfred Aust fort und erlangte dort 2009 das Lehrdiplom mit der Bestnote im Fach Klavier. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und wurde vom DAAD und der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung gefördert. Sie gibt zahlreiche Konzerte als Solistin und Kammermusikpartnerin und lehrt in Bad Oldesloe und Ahrensburg.
Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

Details

Datum:
19. Mai
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

St. Johanneskirche
Rudolf-Kinau-Straße 19
Ahrensburg, 22926