Haspa Filiale Ahrensburg (Foto: Ahrensburg-Portal)

Regionalbereichsleiter Niels Pirck zieht ein Zwischenfazit nach bewegten Tagen – Weit mehr als 400 Millionen Euro an Krediten wurden vergeben, berichtet der Ahrensburger

Immer mehr Geschäfte und Restaurants öffnen, die Wirtschaft fährt langsam wieder hoch. Doch es bleibt bei Abstandsregelungen, Maskenpflicht und anderen Einschränkungen. Niels Pirck, Regionalbereichsleiter Nord-Ost der Hamburger Sparkasse (Haspa) berichtet, wie die Bank ihre Kunden in den vergangenen Wochen unterstützt hat.

Orientierung und Halt geben

Seit mehr als 190 Jahren ist die Haspa für ihre Kunden da, seit fast einem halben Jahrhundert in Stormarn präsent. Deshalb waren auch alle Haspa-Filialen geöffnet, lediglich die Öffnungszeiten eingeschränkt. „Wir stehen in guten und in schwierigen Zeiten zu unseren Kunden und Nachbarn. Gerade in den vergangenen Wochen war es wichtig, ihnen zur Seite zu stehen, Orientierung und Halt zu geben– insbesondere den Unternehmen“, sagt Pirck.

Bis zu 1.000 Mitarbeiter der Haspa sind seit Mitte März ausschließlich für die Prüfung und Vermittlung von Corona-Hilfen im Einsatz. „Wir haben für unsere Firmenkunden inzwischen weit mehr als 400 Millionen Euro an Krediten beantragt und bewilligt. Das sind KfW-Fördergelder und auch Eigenmittel der Haspa in beträchtlicher Höhe. Außerdem wurden Tilgungen ausgesetzt und viele Kreditlinien erhöht“, berichtet Pirck.

Haspa Reinigung Geldautomaten (Foto: Romanus Fuhrmann)

Die Geldautomaten der Haspa werden noch häufiger gereinigt und desinfiziert als sonst. Foto: Romanus Fuhrmann

„Die Kollegen stehen ‚in der ersten Reihe‘“

Für die Bürger gehört die Versorgung mit Bargeld und Finanzdienstleistungen zu den Grundbedürfnissen. Deshalb gab es in den ersten Wochen der Corona-Krise bei der Haspa eine große Nachfrage nach Bargeld. „Die Kollegen stehen in der ‚ersten Reihe‘ – wie die Mitarbeiter an der Kasse im Supermarkt, Polizisten oder Pflegepersonal. Natürlich gibt es da auch persönliche Sorgen“, sagt der Regionalbereichsleiter. „Wir haben Abstandsregelungen und Bodenmarkierungen eingeführt, Masken beschafft, reinigen Türgriffe und Geldautomaten noch häufiger als sonst, haben Plexiglasscheiben an den Empfangstresen und in Besprechungsräumen installiert. Das schützt unsere Mitarbeiter und Kunden und es hat sich auf beiden Seiten ganz gut eingespielt.“ Natürlich seien die Teams auch telefonisch, per Chat und per E-Mail zu erreichen und bieten bei Bedarf auch außerhalb der Öffnungszeiten Beratungstermine an.

Niels Pirck (Foto: Romanus Fuhrmann)

Der Ahrensburger Niels Pirck ist Regionalbereichsleiter bei der Haspa. Foto: Romanus Fuhrmann

Online-Banking und kontaktloses Bezahlen

Viele Kunden stellen Fragen zum kontaktlosen Bezahlen und zum Online-Banking. „Hier haben wir den Prozess stark vereinfacht, weshalb die Kunden für die Registrierung nicht in die Filiale kommen müssen. Wer Kreditraten aussetzen möchte, kann das bei uns mit wenigen Klicks online tun“, sagt Pirck. Damit die Verbraucher kontaktlos bezahlen können, installiert die Haspa für Händler vor Ort Kartenterminals und unterstützt Unternehmer auch durch den Aufbau von Online-Shops mit Bezahlfunktion, damit diese trotz zeitweiser Schließungen Umsätze erzielen oder sich ein zweites Standbein aufbauen können.

Haspa Mit_Abstand_Die_Besten (Foto:Romanus Fuhrmann)

Abstandshinweis. Foto: Romanus Fuhrmann

„Das sollten wir bewahren: Solidarität, Engagement und Einkaufen vor Ort“

Der gut vernetzte und ehrenamtlich engagierte Ahrensburger kommt viel herum – nicht nur in Stormarn. „Ich bin tief beeindruckt, wie viel Solidarität und Engagement in diesen Tagen in der Bevölkerung herrscht. Ich hoffe, dass wir diesen Geist bewahren.“ Sein Appell: „Kaufen Sie lokal – heute und in Zukunft. Damit erhalten Sie den örtlichen Einzelhandel und sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region. Jeder kann und sollte seinen Teil dazu beitragen, dass wir alle gut durch die Krise und wieder auf die Beine kommen.“

Seine Kollegen und auch er selbst seien von Kunden auch auf die Entwicklungen an den Börsen angesprochen worden. „Natürlich gab es durch die weltweite Corona-Pandemie Kurseinbrüche an den Kapitalmärkten in Europa und auch in Übersee. Doch man darf nicht vergessen, dass Aktien und Fonds eine langfristige Form der Vermögensanlage sind“, betont Pirck. Wer in dieser Phase Aktien gekauft habe, zum Beispiel über einen monatlichen Aktien-Sparplan, der hat mehr Aktien als sonst sehr günstig eingekauft und profitiere davon auch im Rahmen einer Erholung an den Börsen. Zudem zeige sich erneut, wie wichtig ein guter Branchenmix bei dieser Anlageform ist. Sein Tipp: „Unsere Experten bieten aktuelle Analysen und Hintergründe zu den wichtigsten Entwicklungen am Geld- und Kapitalmarkt sowie volkswirtschaftliche Prognosen auf haspa-kapitalmakt.de an.“

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