So könnten die Schirme in der Klaus-Groth-Straße aussehen

Stadt plant Schirme und Grünpflanzen in der Klaus-Groth-Straße

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Die Klaus-Groth-Straße in der Ahrensburger Innenstadt soll verschönert werden, darüber sind sich Stadt und Politik einig. Die städtebauliche Missplanung und karge Optik der Einkaufsstraße steht seit längerem in der Kritik. Vandalismus alkoholisierter Jugendlicher sorgte für Gesprächsstoff. Unklar ist jedoch, welche Maßnahmen zur optischen Gestaltung beitragen sollen. Insbesondere die in der Planung enthaltenen Schirme führten bei der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses zur Diskussion.

Der Plan der Stadt für insgesamt 34.900 Euro sieht folgendes vor: Künftig sollen fünf Schirme auf der Klaus-Groth-Str., direkt vor dem City Center Ahrensburg (CCA), für Schatten sorgen. So wie in der Planung 2010 vorgesehen, wurden die dafür erforderlichen Bodenhülsen beim Bau der Tiefgarage direkt in den Untergrund eingelassen, damit die Schirme den Windböen trotzen können, die zurzeit ungehindert durch die Einkaufsstraße fegen.
Den Wind eindämmen, könnten sieben Betonkübel mit den Maßen 1,20 Meter x 1,20 Meter und einer Höhe von 70 Zentimetern. „Diese sind so schwer, dass sie nur mit einem Gabelstapler verrückt werden können“, erläutert Landschaftsarchitektin Martina Grote. „Für die Bepflanzung habe ich über Immergrün nachgedacht und mich dann doch für Felsenbirnen entschieden, da diese im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen ungiftig und daher besser geeignet sind.“
Kritik gab es vor allem für die geplanten Schirme. Diese sollen nach Wunsch der Stadt für eine Sondernutzung der Fläche, wie zum Beispiel ein Café, angeschafft werden. Doch einen möglichen Pächter gibt es derzeit noch nicht. „Die Stadt möchte die Schirme investigativ zur Verfügung stellen“, sagt Grote. „Wir gehen davon aus, dass sich Interessenten melden, wenn die Schirme stehen.“
Eine Vorgehensweise, die nicht bei allen gut ankam. „Wir zäumen das Pferd von hinten auf“, sagt Cordelia König (Grüne). „Indem wir eine kahle Straße möblieren, können wir nicht davon ausgehen, dass die Sondernutzung funktionieren wird.“
Die Straße ist bei weitem nicht so belebt, wie das Rondeel, sagt auch Carola Behr (CDU). „Wenn das CCA für einen Nutzer sorgt, kann die Stadt die Schirme bereitstellen. Wir sollten das Geld nicht hinausschmeißen.“
Ob die Pflege der Schirme und Pflanzen, die Auswahl des richtigen Grüns oder auch die optische Umgestaltung der Tiefgarageneinfahrt – viele Fragen konnten nicht abschließend geklärt werden, weshalb sich nun Bauausschuss um das Thema kümmern muss. Der Bauausschuss tagt am 16. Januar um 19 Uhr im Peter-Rantzau-Haus.

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