Szene aus "Sluderkraam" (Foto: Cynthia Rennenberg)

Die Theatersaison der Niederdeutschen Bühne Ahrensburg startet am 12. und 13.09.2019

Zu Gast im Alfred-Rust-Saal ist die Niederdeutsche Bühne Kiel mit der unterhaltsamen Komödie „Sluderkraam in’t Treppenhuus“ von Jens Exler, die seit der Uraufführung 1960 vor allem durch die Fassung des Ohnsorg-Theaters mit Heidi Kabel Kult-Charakter besitzt.

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Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, heißt es bei Schiller. Und besonders die Bewohner des Mietshauses, die das zweifelhafte Vergnügen haben, in direkter Nähe zu Frau Meta Boldt (Gisela Siebert) zu wohnen, können den Wahrheitsgehalt dieses Satzes bestätigen. Denn Meta Boldt „wacht“ gewissermaßen über das Treppenhaus; sie meint es besonders gut mit ihren Mitbewohnern und lässt sich deshalb nichts entgehen. So bleibt ihr auch nicht lange verborgen, dass Frau Knoop (Heike Börgert), die Nachbarin in der zweiten Etage, ein Zimmer untervermietet hat, was laut Mietvertrag strengstens verboten ist. Da muss man doch schleunigst den Hauswirt (Harald Fiedler) benachrichtigen und den anderen Nachbarn, den Steuerinspektor a. D. Brummer (Peter Maaß), den die laute Musik, die aus dem Zimmer der Untermieterin tönt, doch wirklich im wohlverdienten Ruhestand stören muss. Meta Boldt erreicht zwar zunächst, dass Hauswirt und Nachbar sich empören und Frau Knoop in ihre Schranken weisen wollen, doch die junge Untermieterin Heike Seefeldt (Nele Petersen) verdreht den älteren Herren gewaltig den Kopf und nimmt Ihnen so allen Wind aus den Segeln. Ihr allerdings verdreht der junge Mann (Björn Bargemann) den Kopf, der gegen das strenge Verbot im leeren Zimmer bei Herrn Steuerinspektor a. D. Brummer eingezogen ist. So werden alle Karten neu gemischt.

Das Stück wird am Donnerstag den 12.09.2019 und Freitag den 13.09.2019 jeweils um 20.00 Uhr im Alfred-Rust Saal in der Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71, in 22926 Ahrensburg aufgeführt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro. Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 80% erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung. Sofern das Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson ebenfalls eine zu 50% ermäßigte Karte. Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienst- und Freiwilliges-Soziales-Jahr-Leistende (bis zum 30. Lebensjahr) erhalten gegen Vorlage ihres Ausbildungsausweises 50 % Ermäßigung auf den Karten-Einzelpreis.

Text: Niederdeutsche Bühne / ME
Foto: Cynthia Rennenberg

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