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	<title>Arbeitslosigkeit Archive - Ahrensburg Portal</title>
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	<description>Aktuelles für die Region Ahrensburg</description>
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		<title>Arbeitsmarkt in Stormarn: Arbeitslosigkeit geht im Mai 2026 etwas zurück</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/arbeitsmarkt-in-stormarn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 13:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny.jpg 1500w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" />Mai 2026: 6.254 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,6 % Es gibt im Mai ein positives Signal am Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn. Die Arbeitslosigkeit ist erstmals in diesem Jahr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2023/05/Bad-Oldesloe-Agentur-fuer-Arbeit-2023.03.18-Ec-aq-tiny.jpg 1500w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><h2><strong>Mai 2026: 6.254 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,6 %</strong></h2>
<p>Es gibt im Mai ein positives Signal am Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn. Die Arbeitslosigkeit ist erstmals in diesem Jahr deutlicher gesunken. Im Mai sind 129 arbeitslose Menschen weniger als noch im April bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn gemeldet. Ihre Gesamtzahl beträgt damit jetzt 6.254. Der Rückgang zum Vormonat wirkt sich auch auf die Arbeitslosenquote aus. Sie sinkt um 0,1 Prozentpunkt zum April und liegt bei 4,6 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Mai 6.008 Menschen arbeitslos gewesen, 246 weniger als aktuell. Die Quote lag seinerzeit bei 4,4 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Arbeitsmarkt zeigt sich im Mai erstmals in diesem Jahr mit einem auch spürbaren positiven Signal. Nach vier Monaten, in denen die Zahl arbeitsloser Menschen eher stagnierte und sich nicht auf die Arbeitslosenquote auswirkte, sehen wir eine Entlastung auf Seiten der Jobsuchenden, die sich auch auf die Arbeitslosenquote auswirkt. Nach der seit vier Monaten unveränderten Quote von 4,7 Prozent ist sie erstmals gesunken auf jetzt 4,6 Prozent. Ursächlich ist, dass sich im Mai deutlich weniger Menschen, insbesondere nach einer Erwerbstätigkeit, neu arbeitslos gemeldet haben. Die Unternehmen haben in den zurückliegenden Wochen also weniger Beschäftigte freigesetzt. Es wäre natürlich zu wünschen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Mit Beratung, Vermittlung und Qualifizierung versuchen die Jobcenter und wir, arbeitsuchende Menschen auf ihrem Weg in eine Beschäftigung zu unterstützen”, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>Sozialversicherungspflichtige Stellen</p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Mai 342 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 30 mehr als im April. Damit sind aktuell insgesamt 2.026 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 37 oder 1,9 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 52 Stellen mehr (plus 2,6 Prozent).</p>
<p>„Auch auf der Stellenseite zeigt sich im Mai eine positive Stimmung. Über fast alle Branchen hinweg findet sich ein zumindest leichtes Stellenplus. Einzige Ausnahmen sind der Einzelhandel mit aktuell 18 weniger zu besetzenden Stellen zum Vormonat und das Gesundheits- und Sozialwesen, in dem sich neun Stellen weniger finden. Insgesamt bleibt der Stellenmarkt im Trend stabil, wenn auch nicht mehr auf dem Niveau der Jahre 2024 und früher. Die aktuelle wirtschaftliche Lage, die demografische Entwicklung, die Transformationsprozesse in der Wirtschaft wie auch ein anhaltender Fachkräftebedarf in etlichen Bereichen sind hier einflussgebend“, so Wieczorek.</p>
<p>Unterbeschäftigung</p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.814. Die Unterbeschäftigungsquote liegt damit unverändert zum Vormonat bei 5,7 Prozent. Im Mai des Vorjahres lag sie bei 5,6 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>April 2026: 6.383 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,7 %</strong></h2>
<p>Der Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn wartet weiterhin auf spürbare positive Entwicklungen. Auch im April sind diese ausgeblieben, die Arbeitslosigkeit ist leicht gestiegen. Das Plus fällt jedoch, wie bereits in den Vormonaten, nicht deutlich aus und bleibt daher ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt auch im April weiterhin bei 4,7 Prozent. Gegenüber März sind aktuell elf Menschen mehr bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Ihre Gesamtzahl beträgt 6.383.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im April 6.023 Menschen arbeitslos gewesen, 360 weniger als aktuell. Die Quote lag seinerzeit bei 4,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Die Zahl arbeitsloser Menschen ist im April leicht gestiegen und eine spürbare Entlastung lässt weiterhin auf sich warten. Wie schon im Vorjahr bleibt eine Frühjahrsbelebung, wie es sie sonst früher gab, aktuell aus. Der Arbeitsmarkt kommt aufgrund der ausbleibenden positiven Konjunktursignale nicht in Schwung, die Arbeitslosenquote liegt jetzt seit vier Monaten unverändert bei 4,7 Prozent.</p>
<p>Es ist trotzdem unverändert viel Bewegung am Arbeitsmarkt. So nehmen mehr Menschen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf, aber die Zahl derer, die sich neu arbeitslos melden, ist immer etwas größer. Leider lassen die aktuellen geopolitischen Entwicklungen derzeit wenig Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung”, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Der Bestand an offenen Stellen ist mit einem leichten Plus von sieben Stellen mehr zum Vormonat in der Gesamtzahl fast konstant geblieben. Mehr Jobs sind aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau und der Arbeitnehmerüberlassung gemeldet worden, im Bereich des Großhandels ist die Zahl der vakanten Stellen hingegen gesunken.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung</strong></p>
<p>Auch wenn im vergangenen Jahr die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn regelmäßig bei über 6.000 lag, ist die Zahl der (sozialversicherungspflichtig) Beschäftigten im Kreis zum Ende des dritten Quartals 2025* wieder über die Zahl von 91.000 gestiegen. Zuletzt war diese Zahl im Dezember 2023 überschritten gewesen. (die Daten zur sozialversicherungspflichten Beschäftigung werden auf Kreisebene mit einer Verzögerung von sechs Monaten zu einem Quartalsende veröffentlicht).</p>
<p>Am 30. September 2025 waren im Kreis Stormarn 91.344 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 733 oder 0,8 Prozent mehr als September 2024. Von ihnen hatten 69,6 Prozent (= 63.600) einen Vollzeitjob und 30,4 Prozent eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung (= 27.744).</p>
<p>„Nach der Jahresmitte 2025 hatte sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erholt und war seit Dezember 2023 erstmals wieder über 91.000 Beschäftigte gestiegen. Zwischenzeitlich lag ihre Zahl im Kreis Stormarn von März bis August 2024 bei unter 90.000. Die Beschäftigung hatte sich zum Ende des dritten Quartals wieder erholen können“, so Wieczorek. „Der Beschäftigungszuwachs fand insbesondere im Bereich Verkehr und Lagerei mit plus 569 Beschäftigten, im Bereich Heime und Sozialwesen mit plus 397, bei den sonstigen Dienstleistungen und privaten Haushalten mit plus 162 sowie im Gesundheitswesen mit plus 133 Beschäftigten zum Vorjahresmonat statt. Aber es sind auch Jobs verloren gegangen. So sank die Zahl der Beschäftigten im Handel um 456 zum Vorjahr und im verarbeitenden Gewerbe waren es 301 Beschäftigte weniger als noch im September 2024.“</p>
<p>Zugenommen hatte insbesondere die Zahl der Teilzeitbeschäftigten. Unter den insgesamt 733 mehr Beschäftigten zum Vorjahr waren 657 (ein Anteil von 89,6 Prozent) Teilzeitbeschäftige und 76 Vollzeitbeschäftigte (Anteil 10,4 Prozent).</p>
<p>Wieczorek ist es auch wichtig, mit Blick auf die Beschäftigungsdaten vom September 2025 zu betonen, warum Zuwanderung für die Unternehmen wichtig ist. „Von den 91.344 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hatten 76.833 (84,1 Prozent) eine deutsche und 14.511 (15,9 Prozent) eine ausländische Staatsangehörigkeit. Jedoch ist die Zahl bei den deutschen Arbeitnehmenden um 637 zum Vorjahr gesunken, bei denen anderer Staatsangehörigkeiten hingegen hat sie um 1.370 zugenommen. Ohne sie wäre die Beschäftigung in diesem Zeitraum gesunken und etlichen Unternehmen hätten Beschäftigte gefehlt.“</p>
<p>Die TOP 5-Branchen, in denen die meisten Menschen im Kreis Stormarn zum 30. September 2025 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren:</p>
<ul>
<li>Handel / Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (18.515 Beschäftigte &#8211; minus 456 oder 2,4 Prozent zu September 2024)</li>
<li>Verarbeitendes Gewerbe (18.087 Beschäftigte –minus 301 oder 1,6 Prozent)</li>
<li>Heime und Sozialwesen (7.843 Beschäftigte – plus 397 oder 5,3 Prozent)</li>
<li>Baugewerbe (7.050 Beschäftigte – minus vier oder 0,1 Prozent)</li>
<li>Verkehr und Lagerei (6.775 Beschäftigte – plus 569 oder 9,2 Prozent)</li>
</ul>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im April 312 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 46 weniger als im März. Damit sind aktuell insgesamt 1.989 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, sieben oder 0,4 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 37 Stellen weniger (minus 1,8 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.876. Die Unterbeschäftigungsquote liegt damit unverändert zum Vormonat bei 5,7 Prozent. Auch im April des Vorjahres lag sie bei 5,7 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>März 2026: 6.372 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,7 %</strong></h2>
<p>Im März ist die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn erstmals nach drei Monaten wieder zu einem Vormonat gesunken. Zuletzt war dies im November der Fall gewesen. Der Rückgang fällt mit minus fünf arbeitslosen Menschen weniger gegenüber Februar jedoch nur gering aus. Insgesamt sind 6.372 Menschen bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn im zurückliegenden Monat arbeitslos gemeldet. Der geringe Rückgang hat sich nicht auf die Arbeitslosenquote ausgewirkt. Sie liegt im März unverändert bei 4,7 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im März 6.084 Menschen arbeitslos gewesen, 288 weniger als aktuell. Die Quote lag seinerzeit bei 4,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Nach drei Monaten zählen wir im März erstmals wieder weniger arbeitslose Menschen zu einem Vormonat. Der Rückgang zum Februar fällt mit fünf Jobsuchenden weniger jedoch gering aus und bleibt daher ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt jetzt seit dem Jahreswechsel und den dritten Monat in Folge unverändert bei 4,7 Prozent. Es bleibt dabei, dass sich die Arbeitslosigkeit weiterhin auf einem höheren Niveau bewegt als vor einem Jahr.</p>
<p>Aufgrund der anhaltend schwächelnden Konjunktur verbunden mit den neuen geopolitischen Unsicherheiten des Iran-Kriegs und dessen Folgen lassen positive Signale für den Arbeitsmarkt – abgesehen von einer üblichen leichten Frühjahrsbelebung &#8211; aktuell auf sich warten“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>„Die Personalnachfrage hat wieder etwas nachgelassen, die Zahl der vakanten Stellen ist mit 1.982 wieder unter die Marke von 2.000 gesunken. Trotzdem haben viele Unternehmen Bedarf an neuen Beschäftigten. Die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt erfordert auf beiden Marktseiten eine erhöhte Flexibilität, um zueinander finden zu können.</p>
<p>Für Jobsuchende bedeutet dies Überlegungen zu einer regionalen oder auch beruflichen Mobilität, für Unternehmen eventuell flexibler im Anforderungsprofil zu sein. Hierzu beraten unsere Beratungsfachkräfte sowohl Personalverantwortliche wie auch Arbeitsuchende. Das kann das Gespräch zu alternativen Wegen oder auch zu möglichen Förderleistungen sein, wie zum Beispiel Unterstützung bei einer Qualifizierung, die Zustimmung zu einem betrieblichen Praktikum oder die Unterstützung eines neuen Beschäftigungsverhältnisses mit einem Eingliederungszuschuss. Es ist ein breiter Katalog an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten da, der sich an dem Einzelfall ausrichtet.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im März 358 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit sind aktuell insgesamt 1.982 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 90 oder 4,3 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 71 Stellen weniger (minus 3,5 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.885. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 5,7 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie bei 5,8 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Februar 2026: 6.377 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,7 %</strong></h2>
<p>Der Jahreswechsel mit seinen saisonal üblichen Auswirkungen sorgte im Kreis Stormarn für eine deutliche Zunahme der Zahl arbeitsloser Menschen. Auch im Februar registrieren die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und das Jobcenter Stormarn mehr Jobsuchende zum Vormonat. Der Anstieg fällt mit plus 46 zum Januar jedoch eher gering aus und bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt unverändert bei 4,7 Prozent. Insgesamt sind im Februar 6.377 Menschen arbeitslos gemeldet.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Februar 6.119 Menschen und damit 258 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,5 Prozent.</strong></p>
<p>„An der Gesamtzahl arbeitsloser Menschen hat sich im Februar wenig verändert, die Arbeitslosenquote beträgt im Kreis Stormarn unverändert 4,7 Prozent. Ein deutlicheres Plus zum Vormonat findet sich im Wesentlichen in der Gruppe junger Menschen. Bei ihnen hat die Arbeitslosigkeit um 41 oder sieben Prozent gegenüber Januar zugenommen. Hier sind die Ausbildungsprüfungen, die in den vergangenen Wochen angestanden hatten, ein Grund für das Plus. In der Regel können nicht alle Prüflinge in ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden”, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Erfreulich ist, dass sich der Stellenbestand und damit die Arbeitskräftenachfrage nach den Wintermonaten wieder etwas erholt zeigen. Jobsuchende haben wieder ein breiteres Angebot bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Februar 377 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit sind aktuell insgesamt 2.072 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 102 oder 5,2 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies sieben Stellen mehr (plus 0,3 Prozent). „Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitenden hat wieder angezogen und der Bestand an vakanten Stellen hat nach einem Rückgang über die Wintermonate wieder die Marke von 2.000 überschritten. Mit den aktuell gemeldeten 2.072 sozialversicherungspflichtigen Stellen ist dies die höchste Zahl vakanter Stellen seit Dezember 2024“, so die Agenturchefin. „Nach Branchen betrachtet findet sich im Bereich der Arbeitsnehmerüberlassung (plus 28 Stellen zum Vormonat), im Gesundheits- und Sozialwesen (ebenfalls plus 28), im verarbeitenden Gewerbe (plus 26), sowie im öffentlichen Dienst (plus acht) jeweils ein deutlicheres Stellenplus zum Vormonat.“</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.851. Die Unterbeschäftigungsquote liegt aktuell bei 5,7 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkt über der des Vormonats. Im Februar des Vorjahres betrug sie 5,8 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Januar 2026: 6.331 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,7 %</strong></h2>
<p>Im Januar ist die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn nach einer Stagnation im letzten Quartal des Vorjahres wieder deutlicher angestiegen. Der Jahreswechsel mit den damit einhergehenden saisonalen Effekten hat sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar gemacht. 292 Menschen mehr als noch im Dezember sind aktuell bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit steigt ihre Zahl auf insgesamt 6.331. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte zum Dezember zu und liegt jetzt bei 4,7 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Januar 6.106 Menschen und damit 225 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Jahreswechsel bringt regelmäßig einen spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich. Im Jahresverlauf melden sich im Januar immer die meisten Menschen nach einer Beschäftigung arbeitslos. Ursächlich sind ausgelaufene befristete Arbeitsverträge, witterungsbedingte Einflüsse wie auch zum Jahresende wirksam gewordene Kündigungsfristen. Insgesamt fällt das Plus von 292 arbeitslosen Menschen mehr gegenüber Dezember etwas niedriger als zu Jahreswechseln der beiden Vorjahre aus. Jedoch zählen wir in der Folge des Anstiegs mit jetzt 6.331 arbeitslosen Menschen im Kreis die höchste Zahl seit Februar 2007. Die anhaltende Konjunkturschwäche bildet sich in den Zahlen zur Arbeitslosigkeit ab“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Unser Stellenbestand wie auch die Zahl neu gemeldeter Stellen bleibt im Vergleich zum Vorjahresmonat stabil. Die Suche nach einem neuen Job erfordert im Vergleich zu den Vorjahren aber weiterhin mehr Geduld und Flexibilität.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im ersten Monat des Jahres 267 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 17 weniger (minus sechs Prozent) als im Vormonat, jedoch 65 mehr (plus 32,2 Prozent) als im Januar vergangenen Jahres. Insgesamt sind aktuell 1.970 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 16 oder 0,8 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 30 Stellen mehr (plus 1,5 Prozent).</p>
<p>„Die Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bleibt stabil, auch wenn sie in der Regel witterungsbedingt im Januar immer etwas schwächer ausfällt. Nach Branchen betrachtet finden sich im Bau- und Gastgewerbe sowie im Groß- und Einzelhandel aktuell weniger Stellen als in den Vorwochen wie auch im Vergleich zum Vorjahresmonat“, so die Agenturchefin.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.775. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zugenommen und liegt jetzt bei 5,6 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 5,8 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Dezember 2025: 6.039 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,4 %</strong></h2>
<p>Die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn hat im letzten Monat des Jahres 2025 um 37 arbeitslose Menschen zum Vormonat zugenommen. Damit sind im Dezember insgesamt 6.039 Menschen bei den Agenturen für Arbeit Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Die Zunahme wirkt sich nicht auf die Arbeitslosenquote aus. Sie liegt unverändert zum Vormonat bei 4,4 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Dezember 5.768 Menschen und damit 271 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,3 Prozent.</strong></p>
<p>„Die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn verharrt auch im Dezember bei knapp über 6.000. Das Plus von 37 arbeitslosen Menschen zum Vormonat ist jedoch nicht deutlich und wirkt sich nicht auf die Arbeitslosenquote aus. Sie liegt im letzten Monat des Jahres 2025 weiterhin bei 4,4 Prozent. Leider müssen wir in den kommenden Wochen mit einer weiteren Zunahme der Arbeitslosigkeit rechnen, saisonal wie auch vor dem Hintergrund der anhaltend schwachen Konjunkturlage.</p>
<p>Absehbar erwarte ich bis zum Frühjahr keine Entlastung des Arbeitsmarktes“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und resümiert in einer ersten Bilanz: „Im zurückliegenden Jahr hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu den Vorjahren auf einem erhöhten Niveau eingependelt.</p>
<p>Größere Entwicklungen sind aufgrund fehlender positiver Konjunktursignale ausgeblieben. So fiel auch im vergangenen Jahr eine früher übliche Frühjahrsbelebung aus, die sonst immer für eine Entlastung am Arbeitsmarkt gesorgt hatte. Einzig im September gab es einmalig einen deutlicheren Rückgang der Arbeitslosigkeit zu einem Vormonat. Dieser reichte jedoch nur dafür aus, den vorherigen saisonalen Anstieg über die Sommermonate wieder zu kompensieren.</p>
<p>In der Summe lag die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn ganzjährig fast konstant bei knapp über 6.000. Dies sind rund 400 mehr als im Vorjahr und mehr als in den Jahren davor, aber auch weniger als vor gut 20 Jahren, als im Kreis Stormarn über 8.000 Menschen arbeitslos waren und die Arbeitslosenquote bei über sieben, zeitweise sogar über acht Prozent lag.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Dezember 284 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das ist eine mehr (plus 0,4 Prozent) als im Vormonat und 20 mehr als im Dezember vergangenen Jahres. Insgesamt sind damit aktuell 1.986 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 27 oder 1,4 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 113 Stellen weniger (minus 5,4 Prozent).</p>
<p>„Ausbleibende positive Konjunktursignale wirken sich weiterhin auf die Gesamtzahl offener Stellen aus. Diese hat zum Vorjahr weiter abgenommen und liegt jetzt bei knapp unter 2.000, was aber weiterhin eine hohe Zahl ist. In vielen Unternehmen bestehen unabhängig von der aktuellen Wirtschaftslage Personalbedarfe, weil diese schon lange und konjunkturunabhängig bestehen oder zum Beispiel demografische Entwicklungen realer werden, also Beschäftigte in den Ruhestand gehen“, so die Agenturchefin. „Die deutlichsten Rückgänge bei den gemeldeten offenen Stellen finden sich im verarbeitenden Gewerbe und im Bereich Verkehr und Lagerei. Waren im verarbeitenden Gewerbe im Frühjahr noch knapp 200 Stellen zu besetzen, so sind es aktuell 169 und damit rund 15 Prozent weniger. Im Bereich Verkehr und Logistik sind es nach fast 50 im Frühjahr jetzt noch 30 vakante Stellen.“</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung bildet ab, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.526. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zugenommen und liegt jetzt bei 5,5 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag sie bei 5,6 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>November 2025: 6.002 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,4 %</strong></h2>
<p>Nach einem leichten Anstieg im vergangenen Monat ist die Arbeitslosigkeit im November im Kreis Stormarn gesunken. Aktuell sind 6.002 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Dies sind 59 weniger als noch im Oktober. Der Rückgang wirkt sich auf die Arbeitslosenquote aus, sie nimmt um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat ab und liegt jetzt bei 4,4 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im November 5.715 Menschen und damit 287 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,2 Prozent.</strong></p>
<p>„Außerhalb der saisonalen Bewegungen bleiben größere – positive wie auch negative &#8211; Veränderungen bei der Zahl arbeitsloser Menschen weiterhin aus. Eine gesamtwirtschaftliche Erholung, die sich auch deutlicher auf den Arbeitsmarkt im Kreis auswirkt, ist aktuell leider noch nicht in Sicht“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im November 283 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 18 mehr als im Oktober. Insgesamt sind 1.959 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 63 oder 3,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 218 Stellen weniger (minus zehn Prozent).</p>
<p>“Unser Stellenbestand hat sich mit aktuell 1.959 zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen zu den Vormonaten etwas abgeschwächt. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass zum Jahresende hin die Zahl der vakanten Jobs tendenziell etwas zurückgeht“, erklärt Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.485, dies sind 76 Personen weniger als im Vormonat. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit ebenfalls um 0,1 Prozentpunkt gesunken und liegt jetzt bei 5,4 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie 5,6 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Oktober 2025: 6.061 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,5 %</strong></h2>
<p>Im Oktober ist die Zahl arbeitsloser Menschen um 27 zum Vormonat gestiegen. Insgesamt sind damit aktuell 6.061 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Der Anstieg wirkt sich auf die Arbeitslosenquote aus, sie nimmt um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat zu und liegt jetzt bei 4,5 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Oktober 5.718 Menschen und damit 343 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,2 Prozent.</strong></p>
<p>„Die Herbstbelebung hat wie schon im vergangenen Jahr nur kurz angehalten. War die Zahl arbeitsloser Menschen im September noch um 180 gesunken und hatte damit den saisonalen Anstieg über die Ferienwochen kompensiert, ist sie im zurückliegenden Monat, wenn auch nur leicht um 27, angestiegen. Abgesehen von dem saisonalen Ausschlag liegt die Arbeitslosigkeit seit dem Frühjahr recht konstant bei knapp über 6.000 Jobsuchenden im Kreis Stormarn.</p>
<p>Dies bedeutet aber nicht, dass keine oder nur wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt stattfindet. So liegt die Zahl der Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit zum Beispiel wegen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder aus anderen Gründen haben abmelden können wie auch die Zahl der Personen, die sich neu arbeitslos gemeldet haben, in diesem Monat jeweils auf einem Höchstwert für dieses Jahr. Die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit liegt im Oktober jedoch knapp über der der Abgänge, was zu dem leichten Plus zum Vormonat führt.</p>
<p><strong>Es fehlen weiterhin ausreichende gesamtwirtschaftliche Impulse, die zu einer Entlastung des Arbeitsmarktes führen können“</strong>, sagt Christian Gutt, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p>„Die Zahl vakanter Stellen ist mit sieben Jobangeboten weniger zum Vormonat leicht rückläufig, ihre Zahl bleibt jedoch konstant bei knapp über 2.000. Dies sind jedoch knapp zehn Prozent weniger zu besetzende Stellen als noch im Vorjahresmonat. Für Jobsuchende finden sich weiterhin Chancen, aber die Suche nach einer neuen Beschäftigung erfordert mehr Geduld und Flexibilität.“</p>
<p>Vor dem Hintergrund des vorhandenen Personalbedarfes in den Unternehmen wirbt der Geschäftsführer bei Frauen, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, für die landesweite Online-Aktionswoche „Frauen-Chancen-Wiedereinstieg“ der Agenturen für Arbeit vom 17. bis 21. November. „Auch wenn sich der regionale Arbeitsmarkt aktuell nicht die Dynamik der Vorjahre zeigt, bieten sich arbeitssuchenden Frauen Chancen und Möglichkeiten, um beruflich Fuß zu fassen. Frauen, die ihre Berufstätigkeit für die Kindererziehung oder die Pflege von Familienangehörigen unterbrochen haben, sind häufig qualifiziert, motiviert und bringen Berufs- und Lebenserfahrung mit. In der Aktionswoche möchten wir sie daher unterstützen, wieder beruflich einzusteigen“, so Gutt.</p>
<p>Es gibt in der Woche ein breites Angebot an Online-Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen zur beruflichen Orientierung, Jobsuche und Bewerbung. Die Themen reichen von „Life Work Planning“, „Erfolgreich bewerben“, „Kommunikationstraining“ bis hin zu „Empowerment für weibliche Führungskräfte“. Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Alle Informationen zum Programm für Schleswig-Holstein und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/kiel/bca-aktionswoche-2025.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Oktober 265 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 31 weniger als im September. Insgesamt sind 2.022 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, sieben oder 0,3 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 232 Stellen weniger (minus 10,3 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.551, dies sind 34 Personen mehr als im Vormonat. Die Unterbeschäftigungsquote bleibt damit im Oktober unverändert und liegt weiterhin bei 5,5 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie 5,6 Prozent“, so Gutt.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>September 2025: 6.034 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,4 %</strong></h2>
<p>Nach zwei Monaten, in denen die Arbeitslosigkeit gestiegen war, gibt es im September eine Entspannung am Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn. Die Zahl arbeitsloser Menschen ist um 180 zum Vormonat gesunken. Insgesamt sind jetzt 6.034 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Durch den Rückgang ist die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte gegenüber August auf jetzt 4,4 Prozent in diesem Monat gesunken.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im September 5.731 Menschen und damit 303 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,3 Prozent.</strong></p>
<p>„Die typische Herbstbelebung nach den Ferien hat für den ersten deutlicheren Rückgang der Arbeitslosigkeit zu einem Vormonat in diesem Jahr gesorgt. Es haben sich wieder mehr Menschen in eine Erwerbstätigkeit abgemeldet, auch hat der Ausbildungsbeginn im September für eine Entlastung bei den unter 25-Jährigen gesorgt. Die Anzahl der jüngeren Arbeitslosen ist im Vormonatsvergleich um 54 und damit überproportional um 8,4 Prozent zum Gesamtrückgang (minus 2,9 Prozent) gesunken.</p>
<p><strong>Trotz des etwas deutlicheren Rückgangs in diesem Monat verharrt die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn jedoch weiterhin bei über 6.000.</strong></p>
<p>Insoweit bleibt der Arbeitsmarkt unter dem Einfluss der stagnierenden Konjunkturlage, es sind aktuell über 300 Menschen mehr als im Vorjahr auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten und ergänzt:</p>
<p>„Jobsuchende, insbesondere die, die keinen Berufsabschluss haben, können ihre Chancen auf eine neue Beschäftigung durch Qualifizierung und Weiterbildung verbessern. Unverändert werden für mehr als drei Viertel der zu besetzenden Stellen neue Mitarbeitende gesucht, die eine abgeschlossene Ausbildung oder höhere Abschlüsse mitbringen. Dazu kommt, dass sich die Anforderungen am Arbeitsmarkt durch den Strukturwandel und die Digitalisierung verändern. Anpassungsqualifizierungen oder das Nachholen eines Ausbildungsabschlusses erhöhen die Erfolgsaussichten, einen neuen Job zu finden. Wir als Agentur für Arbeit wie auch das Jobcenter Stormarn unterstützen bei anfallenden Lehrgangs-, Fahrt- und Kinderbetreuungskosten.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im September 296 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 24 weniger als im August. Insgesamt sind 2.029 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 33 oder 1,7 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 300 Stellen weniger (minus 12,9 Prozent).</p>
<p>„Der Personalbedarf in den Stormarner Unternehmen bleibt mit knapp über 2.000 vakanten Stellen und einer leicht zum Vormonat gestiegenen Zahl auf einem konstanten, wenn auch weiterhin deutlich unter dem Vorjahr liegenden Niveau. Bei der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollten die Personalverantwortlichen alle Potentiale mit in den Fokus nehmen, seien es Menschen ohne Berufsabschluss, die dann in der neuen Beschäftigung qualifiziert werden, Menschen mit einer Behinderung, ältere Jobsuchende oder Wiedereinsteigende. In vielen Fällen können wir ihre Einstellung und Beschäftigung unterstützen“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung: 7.505 Personen</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.505, dies sind 216 Personen weniger als im Vormonat. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit im September um 0,1 Prozentpunkt gesunken und liegt jetzt bei 5,5 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie ebenfalls 5,5 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>August 2025: 6.214 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,6 %</strong></h2>
<p>Wie bereits im vergangenen Monat ist auch im August die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn gestiegen. Die Zunahme um plus 119 arbeitslose Menschen fällt etwas höher aus als im Juli. Seinerzeit lag der der Anstieg bei 97. Insgesamt sind jetzt 6.214 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt gegenüber Juli auf jetzt 4,6 Prozent in diesem Monat.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im August 5.977 Menschen und damit 237 weniger arbeitslos gemeldet. Die Quote lag seinerzeit bei 4,4 Prozent.</strong></p>
<p>„Die üblichen in den Sommerwochen auftretenden saisonalen Effekte haben erwartungsgemäß auch im August wieder für eine Zunahme der Arbeitslosigkeit gesorgt. So findet sich knapp ein Drittel des Anstiegs bei den jüngeren arbeitslosen Menschen unter 20 Jahren, die sich nach dem Schul- oder Ausbildungsende arbeitslos melden. Dazu kommt die Ferien- und Urlaubszeit, die die Arbeitslosigkeit jedes Jahr vorübergehend zusätzlich steigen lässt. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr über die Sommerwochen weniger deutlich zugenommen als in den drei Vorjahren. Konjunkturbedingt sind insgesamt jedoch weiterhin deutlich mehr Menschen auf Jobsuche als im Vorjahr“, sagt Christian Gutt, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>„Die Personalnachfrage auf Seiten der Unternehmen hat in diesem Monat leicht zugenommen und liegt weiterhin bei knapp 2.000 zu besetzenden Stellen. Für den größten Anteil mit etwas mehr als 1.200 Stellen werden neue Mitarbeitende gesucht, die über einen dualen oder schulischen Berufsabschluss verfügen. Hier bieten sich auch für die jungen Ausbildungsabsolventen Einstiegschancen, denn qualifizierte Nachwuchskräfte bleiben in den Betrieben gefragt, auch wenn die Nachfrage konjunkturbedingt nicht mehr auf dem Niveau der Vorjahre liegt.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im August 320 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 18 weniger als im Juli, jedoch 42 mehr als im August des Vorjahres. Damit sind aktuell insgesamt 1.996 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 25 oder 1,3 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 296 Stellen weniger (minus 12,9 Prozent).</p>
<p>„Von der zum Vorjahr insgesamt um knapp 13 Prozent gesunkenen Personalnachfrage sind alle Anforderungsniveaus betroffen. Auf Ebene der Fachkräfte, also Stellen für Jobsuchende mit dem Abschluss einer dualen oder schulischen Ausbildung, fällt der Rückgang mit 10,1 Prozent am geringsten aus. Für sie gibt es mit 1.245 vakanten Stellen auch die meisten Stellenangebote. Bei den Helferstellen ist der Rückgang zum Vorjahr mit einem Minus von 17,4 Prozent deutlicher. Hier sind es aktuell 407 Stellen, für die neue Mitarbeitende gesucht werden“, so Gutt. „Auch die Nachfrage auf Ebene der Experten und Spezialisten ist aktuell rückläufig, hier sind es 70 oder 16,9 Prozent weniger Stellen zum Vorjahr, die in den Unternehmen im Kreis Stormarn zu besetzen sind.“</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.714 und hat damit um 36 zum Vormonat zugenommen. Die Unterbeschäftigungsquote liegt trotz des leichten Plus weiterhin bei 5,6 Prozent. Auch im August des Vorjahres lag sie bei 5,6 Prozent“, so Gutt.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Juli 2025: 6.095 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,5 %</strong></h2>
<p>Seit Februar war die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn beständig, wenn auch immer nur leicht, gesunken. Diese Entwicklung hat sich im Ferienmonat Juli nicht fortgesetzt. Jährlich wiederkehrende saisonale Effekte lassen die Arbeitslosigkeit nach dem Quartalsende und zum Beginn der Sommerferien regelmäßig ansteigen.</p>
<p>Insgesamt sind im Juli 6.095 Menschen und damit 97 mehr als im Juni bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt im Kreis Stormarn jetzt bei 4,5 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Juli 5.702 Menschen und damit 393 weniger arbeitslos gemeldet. Die Quote lag seinerzeit bei 4,2 Prozent.</strong></p>
<p>„Schul- und Ausbildungsende führen regelmäßig in den Sommerwochen zu einem vorübergehendem Anwachsen der Arbeitslosenzahl, insbesondere  bei den Jüngeren. Viele befinden sich nach ihrem Schul- oder Ausbildungsabschluss in einer Übergangsphase und werden erfahrungsgemäß bald in eine Ausbildung, ein Studium oder einen Job wechseln. Rund die Hälfte des Anstiegs bei den Jobsuchenden in diesem Monat findet sich mit dem Plus von 47 zum Vormonat bei arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren.</p>
<p>Dazu kommt das Quartalsende, zu dem befristete Arbeitsverträge auslaufen sowie die beginnende Ferien- und damit Urlaubszeit“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten und macht auf die Beratungsangebote aufmerksam: „Viele Menschen nutzen die Zeit der Arbeitslosigkeit, um sich für die berufliche Zukunft fit zu machen, indem sie ihre beruflichen Qualifikationen anpassen oder einen Berufsabschluss nachholen. Wir als Agentur für Arbeit wie auch die Jobcenter beraten Jobsuchende, Beschäftigte und Betriebe und unterstützen notwendige Qualifizierungen, damit Menschen in Beschäftigung kommen oder bleiben. Für ihre Zukunftsaufgaben brauchen die Unternehmen in unserer Region insbesondere qualifiziertes Personal.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juli 338 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 52 mehr als im Juni, jedoch 68 weniger als im Juli des Vorjahres. Damit sind aktuell insgesamt 1.971 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 84 oder 4,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 355 Stellen weniger (minus 15,3 Prozent).</p>
<p>„Der Stellenbestand bewegt sich in diesem Jahr regelmäßig um die 2.000 zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen. In einem Monat liegt die Zahl, so wie aktuell, knapp darunter, in einem anderen Monat knapp darüber. In der Summe finden sich weiterhin Einstiegschancen für arbeitsuchende Menschen, konjunkturbedingt jedoch nicht mehr auf dem Niveau der Vorjahre. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Personalnachfrage um durchschnittlich 11,3 Prozent gesunken“, erklärt Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.650 und hat damit um 29 zugenommen. Die Unterbeschäftigungsquote ist in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat gestiegen und liegt jetzt bei 5,6 Prozent. Im Juli des Vorjahres lag sie bei 5,5 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Juni 2025: 5.998 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,4 %</strong></h2>
<p>Die geringe Dynamik auf dem Stormarner Arbeitsmarkt hält an. Dies hat sich auch im Juni fortgesetzt, zum Vormonat sind 10 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote hat sich gegenüber Mai nicht verändert und beträgt weiterhin 4,4 Prozent. Im zurückliegenden Monat sind insgesamt 5.998 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos gemeldet.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Juni 5.498 Menschen und damit 500 weniger arbeitslos gemeldet. Die Quote lag seinerzeit bei 4,1 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn tritt weiterhin auf der Stelle. Die Zahl der gemeldeten arbeitslosen Menschen liegt immer noch um die 6.000. Zum Vormonat verändert sich die Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent nicht. Damit einher geht ein Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zum Vorjahr um 1.111 auf 90.381. Für eine Belebung fehlen weitere wirtschaftliche Impulse“ analysiert Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, die aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>„Die aktuelle Situation spiegelt sich auch auf der Nachfrageseite der Unternehmen nach Arbeitskräften wider. Zwar steigt der Bestand an sozialversicherungspflichtig gemeldeten Arbeitsstellen zum Vormonat um 81 auf 2.055. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Bestand aber um 255 reduziert“, berichtet die Agenturchefin.</p>
<p>„Die Entwicklung der gemeldeten Arbeitsstellen bildet zum Teil die wirtschaftliche Lage ab, beschreibt aber auch ein Verhalten von Unternehmen, wenn die erforderlichen Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt nicht mehr gefunden werden,“ beschreibt Kathleen Wieczorek die aktuelle Situation. Bei der Suche nach Fachkräften empfiehlt sie, auch geringer qualifizierte Arbeitnehmende im Blick zu behalten, die mithilfe der Agentur für Arbeit auf das erforderliche Niveau qualifiziert werden können. Die Experten des gemeinsamen Arbeitgeber Services unterstützen die Betriebe hierzu mit einer ausführlichen Arbeitsmarktberatung.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juni 286 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 16 weniger als im Mai und 49 weniger als im Juni des Vorjahres.</p>
<p>Damit sind aktuell insgesamt 2.055 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 81 oder 4,1 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 240 Stellen weniger (minus 10,6 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.611. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit um 1,4 Prozentpunkt zum Vormonat gesunken und liegt jetzt bei 5,5 Prozent. Im Juni des Vorjahres lag sie bei 5,4 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Mai 2025: 6.008 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,4 %</strong></h2>
<p>Nach dem Jahreswechsel hatte sich an der Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn von Monat zu Monat nur wenig verändert. Dies hat sich auch im Mai fortgesetzt, zum Vormonat sind 15 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Dieser erneut nur leichte Rückgang hat sich jedoch auf die Arbeitslosenquote ausgewirkt. Sie ist gegenüber April um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt 4,4 Prozent gesunken. Im zurückliegenden Monat sind insgesamt 6.008 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos erfasst.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Mai 5.523 Menschen und damit 485 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,1 Prozent.</strong></p>
<p>„Auch im Mai bleiben größere Sprünge bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit aus. Mit 15 arbeitslosen Menschen weniger zum Vormonat bleibt der Rückgang erneut überschaubar und die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn liegt weiterhin bei über 6.000. Der dritte Monat in Folge mit leicht gesunkener Arbeitslosigkeit wirkt sich zumindest auf die Arbeitslosenquote aus, die erstmals in diesem Jahr gesunken ist und jetzt bei 4,4 Prozent liegt, ein Minus von 0,1 Prozentpunkt gegenüber April. Insgesamt bleibt es dabei: Dem Arbeitsmarkt fehlen die kräftigen wirtschaftlichen Impulse für eine deutliche Entlastung“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Deren Ausbleiben zeigt sich auch auf Seiten der Unternehmen. Bei ihnen nimmt die Nachfrage nach neuen Mitarbeitenden weiter ab. So ist die Zahl der vakant gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen zum zweiten Mal in diesem Jahr unter die Marke von 2.000 Stellen gesunken. Für Jobsuchende finden sich weiterhin Chancen, aber die Suche erfordert mehr Geduld und Flexibilität.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Mai 302 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 16 mehr als im April und 28 mehr als im Mai des Vorjahres.</p>
<p>Damit sind aktuell insgesamt 1.974 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 52 oder 2,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 263 Stellen weniger (minus 11,8 Prozent). „Der Stellenrückgang zum Vorjahr findet sich primär auf Seiten des verarbeitenden Gewerbes sowie des Handels. Im verarbeitenden Gewerbe beträgt das Minus 125 Stellen und im Handel 85 zum Vorjahr. Beide Branchen sind von der wirtschaftlichen Entwicklung besonders betroffen“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.711. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat gesunken und liegt jetzt bei 5,6 Prozent. Im Mai des Vorjahres lag sie bei 5,5 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>April 2025: 6.023 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,5 %</strong></h2>
<p>Im April ist die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn erneut gesunken. Der Rückgang fällt jedoch wie im Vormonat nicht deutlich aus und bleibt ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt auch im April weiterhin bei 4,5 Prozent. Gegenüber März sind 61 Menschen weniger bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Ihre Gesamtzahl im Kreis Stormarn beträgt jetzt 6.023.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im April 5.594 Menschen arbeitslos gewesen, 429 weniger als aktuell. </strong><strong>Die</strong><strong> Qu</strong><strong>ote lag seinerzeit bei </strong><strong>4,2 </strong><strong>Prozent.</strong></p>
<p>„Im April ist die Zahl arbeitsloser Menschen zwar den zweiten Monat in Folge gesunken, jedoch fällt das Minus mit 61 gegenüber März wiederum eher gering aus und bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote. Sie verharrt seit dem Jahresbeginn bei 4,5 Prozent. Aufgrund der anhaltenden schwachen Konjunkturlage   bleiben positive Impulse aus.</p>
<p><strong>Eine wirkliche Frühjahrsbelebung und saisonale Entspannung am Arbeitsmarkt sind wie im Vorjahr derzeit nicht zu spüren, Entwicklungen bilden sich nur in kleinen Schritten ab</strong>.</p>
<p>So hat auch auf der Unternehmensseite die Zahl der gemeldeten Stellen nur leicht um 27 zum Vormonat abgenommen, liegt aber weiterhin bei über 2.000 vakanten Jobs“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>„Insgesamt zahlt sich eine Qualifikation bei der Suche nach einem Job aus. Diese Aussage ist nicht neu oder überraschend und wird durch eine Auswertung der Arbeitslosenquoten nach Qualifikationsniveau unterstrichen. So lag diese im letzten Jahr für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung im Kreis Stormarn bei 15,8 Prozent, bei Personen mit einem Berufsabschluss hingegen nur bei 2,5 Prozent. Ein Berufsabschluss bietet damit eine deutlich größere Arbeitsplatzsicherheit und bessere Chancen bei einer Jobsuche.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im April 286 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 42 weniger als im März. Damit sind aktuell insgesamt 2.026 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 27 oder 1,3 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 243 Stellen weniger (minus 10,7 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.798. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat gesunken und liegt jetzt bei 5,7 Prozent. Im April des Vorjahres lag sie bei 5,6 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>März 2025: 6.084 arbeitslose Menschen in Stormarn – Quote 4,5 %</strong></h2>
<p>Im März ist im Kreis Stormarn erstmals nach drei Monaten die Arbeitslosigkeit wieder zu einem Vormonat gesunken. Zuletzt war dies im November der Fall gewesen. Aktuell sind 35 Menschen weniger gegenüber Februar bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Ihre Gesamtzahl beträgt im zurückliegenden Monat 6.084. Der Rückgang hat sich jedoch nicht auf die Arbeitslosenquote ausgewirkt. Sie liegt im März unverändert bei 4,5 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im März 5.582 Menschen arbeitslos gewesen, 502 weniger als aktuell. </strong><strong>Die</strong><strong> Qu</strong><strong>ote lag seinerzeit bei </strong><strong>4,2 </strong><strong>Prozent.</strong></p>
<p>„Nach drei Monaten registrieren wir im März erstmals wieder einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das Minus um 35 zum Februar fällt dabei eher gering aus und bleibt auch ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt jetzt den dritten Monat in Folge unverändert bei 4,5 Prozent. Es bleibt dabei, dass sich die Arbeitslosigkeit auf einem höheren und die Zahl vakanter Stellen auf einem niedrigeren Niveau bewegen als vor einem Jahr. Die schwächelnde Konjunktur sowie der Ukraine-Krieg und Fluchtmigration beeinflussen weiterhin den Arbeitsmarkt. Auch strukturelle Veränderungen, wie die Digitalisierung und Dekarbonisierung der Wirtschaft hinterlassen Spuren auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Was die Personalnachfrage angeht, liegt die Zahl der vakanten Stellen weiterhin bei über 2.000. Auch sie hat sich zum Vormonat kaum verändert. Die Stormarner Unternehmen suchen weiterhin neue Beschäftigte. So haben sich in diesem Monat 420 Jobsuchende und damit so viele wie seit September nicht mehr wieder in eine Beschäftigung abmelden können. Die Stellenbesetzung bleibt unverändert eine Herausforderung für die Personalverantwortlichen in den Betrieben. Für knapp 80 Prozent der gemeldeten Stellen wird ausgebildetes oder höher qualifiziertes Personal gesucht, dabei hat die Hälfte der Jobsuchenden im Kreis keine abgeschlossene Berufsausbildung. Damit scheidet der Großteil der Jobangebote für sie aus. Das zeigt, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung der Schlüssel für die Jobsuche und eine größere Arbeitsplatzsicherheit ist.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im März 328 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit sind aktuell insgesamt 2.053 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, zwölf oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 206 Stellen weniger (minus 9,1 Prozent). „Mit dem Ende der Wintermonate hat die Zahl der Stellen aus den witterungsabhängigen Bereichen wie dem Baugewerbe und dem Garten- und Landschaftsbau in diesem Monat wieder etwas zugenommen. Ebenso findet im Gesundheits- und Sozialwesen ein Stellenplus bei den neu gemeldeten Stellen“, so die Agenturchefin.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Die die Zahl der Unterbeschäftigten beträgt aktuell 7.897. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 5,8 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie bei 5,6 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Februar 2025: 6.119</strong><strong> arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,5 %</b></h2>
<p>Der Jahreswechsel mit seinen saisonal üblichen Auswirkungen sorgte im Kreis Stormarn für eine deutliche Zunahme der Zahl arbeitsloser Menschen. Auch im Februar registrieren die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und das Jobcenter Stormarn mehr Jobsuchende zum Vormonat. Der Anstieg fällt mit plus 13 zum Januar jedoch eher gering aus und bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt unverändert bei 4,5 Prozent. Insgesamt sind im Februar 6.119 Menschen arbeitslos gemeldet.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Februar 5.616 Menschen und damit 503 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,2 Prozent.</strong></p>
<p>„Auch wenn sich an der Gesamtzahl arbeitsloser Menschen im Februar wenig verändert hat, ist der Arbeitsmarkt nie statisch. Auch in diesem Monat haben sich rund 1.350 Menschen nach einer Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahme oder aus anderen Gründen arbeitslos gemeldet und in etwas geringerer Anzahl aus der Arbeitslosigkeit wieder abmelden können. In der Summe dieser Bewegungen ergibt sich der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit um 13 Personen. Eine Zunahme um 44 zum Vormonat findet sich zum Beispiel in der Gruppe junger Menschen, bei denen jetzt üblicherweise Ausbildungsprüfungen angestanden hatten und die nicht alle in ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden konnten“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Der Stellenbestand hat sich zum Vormonat leicht erholt, bleibt jedoch weiterhin unter dem Niveau der Vormonate und -jahre. In diesem Monat sind Jobsuchende mit Berufsabschluss oder darüber hinaus gehenden Abschlüssen und Qualifikationen wieder mehr im Fokus der Personalverantwortlichen. Für sie findet sich ein Stellenplus zum Vormonat.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Februar 450 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit sind aktuell insgesamt 2.065 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 125 oder 6,4 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 177 Stellen weniger (minus 7,9 Prozent). „Der Bestand an vakanten Stellen hat nach dem Rückgang zum Jahreswechsel wieder die Marke von 2.000 überschritten. Nach Branchen betrachtet findet sich insbesondere in der Arbeitsnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im öffentlichen Dienst jeweils ein Stellenplus zum Vormonat“, so die Agenturchefin.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.930. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 5,8 Prozent. Im Februar des Vorjahres lag sie bei 5,6 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Januar 2025: 6.106</strong><strong> arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,5 %</b></h2>
<p>Der Jahreswechsel mit den damit einhergehenden saisonalen Effekten macht sich auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn bemerkbar. Im Januar ist die Arbeitslosigkeit nach einer weitgehenden Stagnation im letzten Quartal des Vorjahres wieder deutlicher angestiegen.</p>
<p>338 Menschen mehr als noch im Dezember sind aktuell bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit steigt ihre Zahl auf insgesamt 6.106. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Dezember zu und liegt jetzt bei 4,5 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Januar 5.563 Menschen und damit 543 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,2 Prozent.</strong></p>
<p>„Im Januar bringen der Jahreswechsel und damit einhergehende saisonale Effekte immer eine deutlichere Zunahme bei der Arbeitslosigkeit mit sich. Ursächlich sind ausgelaufene befristete Arbeitsverträge, witterungsbedingte Einflüsse wie auch zum Jahresende wirksame Kündigungsfristen. Insgesamt fällt das Plus von 338 arbeitslosen Menschen mehr gegenüber Dezember zu den drei Vorjahren höher aus, liegt aber unter den Werten der Jahresübergänge 2021 und 2020, in der Summe also nicht unüblich. Jedoch zählen wir in der Folge des Anstiegs erstmals seit April 2007 wieder mehr als 6.000 arbeitslose Menschen im Kreis. Die aktuelle und anhaltende Konjunkturschwäche bildet sich in den Zahlen zum Arbeitsmarkt zunehmend ab“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „So hat sich auch die Nachfrage nach Arbeitskräften auf Seiten der Unternehmen spürbar abgekühlt. Unser Stellenbestand wie auch die Zahl neu gemeldeter Stellen liegt in diesem Monat deutlich unter den Werten des Vormonats wie auch des Vorjahresmonats, was nicht mehr nur allein an saisonalen Effekten liegt. Die Suche nach einem neuen Job wird schwieriger.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im ersten Monat des Jahres 202 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 62 weniger (minus 23,5 Prozent) als im Vormonat und 74 weniger (minus 26,8 Prozent) als im Januar vergangenen Jahres. Insgesamt sind aktuell 1.940 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 159 oder 7,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 293 Stellen weniger (minus 13,1 Prozent). „Die Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat auf Seiten der Unternehmen in diesem Monat nachgelassen. Besonders im Bereich des verarbeitenden Gewerbes sowie der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen ist die Zahl der gemeldeten Stellen gesunken. Waren es im verarbeitenden Gewerbe im Dezember noch 222 vakante Stellen, sind es aktuell noch 175. Bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen ist die Zahl von 241 auf 149 zurückgegangen. Leichte Lichtblicke finden sich in diesem Monat im Bereich des Einzelhandels und im Gastgewerbe. Hier hat die Zahl der Stellen zum Vormonat leicht zugenommen“, so die Agenturchefin.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.883. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte zugenommen und liegt jetzt bei 5,8 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 5,5 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Dezember 2024: </strong><strong>5.768 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,3 %</b></h2>
<p>Die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn hat im letzten Monat des Jahres 2024 um 53 arbeitslose Menschen zum Vormonat zugenommen. Damit sind im Dezember insgesamt 5.768 Menschen bei den Agenturen für Arbeit Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Die Zunahme wirkt sich auf die Arbeitslosenquote aus. Sie steigt um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt 4,3 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Dezember 5.243 Menschen und damit 525 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei vier Prozent.</strong></p>
<p>„Auch im letzten Monat des Jahres stagniert die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn. Das Plus von 53 arbeitslosen Menschen mehr zum Vormonat ist nicht deutlich, wirkt sich jedoch trotzdem auf die Arbeitslosenquote aus, die auf 4,3 Prozent im Dezember steigt. Mit einer weiteren Zunahme der Arbeitslosigkeit ist in den kommenden Wochen leider zu rechnen, saisonal wie vor dem Hintergrund der anhaltend schwachen Konjunkturlage. Sie lässt derzeit keine größeren Entlastungen des Arbeitsmarktes erwarten.</p>
<p>Bis zum Frühjahr ist keine Trendwende in Sicht“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und resümiert: „Im vergangenen Jahr hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu den Vorjahren auf einem erhöhten Niveau eingependelt. Die saisonalen Anstiege zum Jahresbeginn sowie über die Ferienzeit im Sommer konnten in den Folgemonaten aufgrund fehlender konjunktureller Impulse nicht wieder aufgefangen werden. So blieb eine spürbare Frühjahrsbelebung aus und auch eine Herbstbelebung reichte nicht, den deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit um fast 480 Personen über die Sommermonate wieder zu kompensieren.</p>
<p>In der Folge hat sich in der zweiten Hälfte des Jahres die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn bei knapp über 5.700 und einer Arbeitslosenquote von rund 4,3 Prozent eingependelt. Dies sind natürlich mehr als im Vorjahr oder den Jahren davor, aber auch deutlich weniger als vor gut 20 Jahren, als im Kreis Stormarn weit über 8.000 Menschen arbeitslos waren und die Arbeitslosenquote bei über sieben, zeitweise sogar über acht Prozent lag.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Dezember 264 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind zehn mehr (plus 3,9 Prozent) als im Vormonat und neun mehr als im Dezember vergangenen Jahres. Insgesamt sind damit aktuell 2.099 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 78 oder 3,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 122 Stellen weniger (minus 5,5 Prozent).</p>
<p>„Die Konjunkturlage wirkt sich zunehmend auf die Gesamtzahl offener Stellen aus. Sie hat in den vergangenen drei Monaten schon deutlicher abgenommen und liegt jetzt bei knapp unter 2.100, was aber weiterhin eine hohe Zahl ist. Es gibt viele Bereiche, in denen unabhängig von der aktuellen Konjunkturlage Personalbedarfe bestehen, weil diese schon lange und konjunkturunabhängig bestehen oder zum Beispiel demografische Entwicklungen realer werden, also Beschäftigte in den Ruhestand gehen“, so die Agenturchefin. „Die deutlichsten Rückgänge bei den gemeldeten offenen Stellen finden sich im verarbeitenden Gewerbe, im Handel und im Bereich Verkehr und Lagerei. Waren im verarbeitenden Gewerbe im Juli noch 331 Stellen zu besetzen, so sind es aktuell 222 und damit ein gutes Drittel weniger. Im Handel ist die Zahl der Stellen im gleichen Zeitraum von knapp 300 auf derzeit rund 250 gesunken und im Bereich Verkehr und Logistik sind es nach fast 80 zur Jahresmitte jetzt noch 51 vakante Stellen. Ob neues Personal gesucht und auch eingestellt wird, hängt von der wirtschaftlichen Perspektive des Unternehmens ab – und hier spüren wir derzeit Zurückhaltung mit Blick auf neue Einstellungen.“</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung bildet ab, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.635. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 5,6 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag sie bei 5,3 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>November 2024: </strong><strong>5.715 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,2 %</b></h2>
<p>Nach einer kurzen Herbstbelebung im September, verbunden mit einem etwas deutlicherem Rückgang der Arbeitslosigkeit, bleiben im Kreis Stormarn seitdem größere Entwicklungen bei der Zahl arbeitsloser Menschen aus. Im November sind bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn aktuell 5.715 und damit drei arbeitslose Menschen weniger als noch im Oktober arbeitslos gemeldet. Dies bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin 4,2 Prozent beträgt.</p>
<p><strong>Im Vorjahresmonat waren 5.223 Menschen und damit 492 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,9 Prozent.</strong></p>
<p>„Seit der Jahresmitte liegt die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn konstant bei über 5.700. Der Anstieg im Ferienmonat August, als sogar knapp unter 6.000 Jobsuchende gezählt worden waren, wurde im Folgemonat aufgefangen, ohne jedoch die Zahl von 5.700 wieder zu unterschreiten. Zugänge in Arbeitslosigkeit und Abgänge aus der Arbeitslosigkeit halten sich aktuell die Waage. Dies hat zur Folge, dass es in den beiden zurückliegenden Monaten kaum Veränderungen bei der Zahl arbeitsloser Jobsuchender gibt und die Arbeitslosenquote konstant bei 4,2 Prozent liegt.</p>
<p><strong>Aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche bleibt eine spürbare Entlastung des Arbeitsmarktes aus</strong>, die Unternehmen stellen weniger neues Personal ein. Auf der anderen Seite registrieren wir aktuell aber auch keine größeren Freisetzungen von Mitarbeitenden“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und erklärt weiter: “Es finden sich tendenziell weniger ausgeschriebene Jobs in der Region. Unser Stellenbestand liegt mit aktuell 2.177 zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen zwar weiterhin auf einem hohen Niveau, in der Entwicklung nimmt deren Zahl derzeit jedoch ab. Wir beobachten eine konjunkturbedingte Zurückhaltung im Hinblick auf neue und weitere Mitarbeiterbedarfe.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Im November sind dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und dem Jobcenter 254 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 42 oder 14,2 Prozent weniger als noch im Oktober. Insgesamt sind aktuell 2.177 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 77 oder 3,4 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 58 Stellen weniger (minus 2,6 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong><strong>: 7.572 Personen – Quote 5,6%</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.572. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat weiterhin bei 5,6 Prozent. Im November des Vorjahres betrug sie 5,2 Prozent“, sagt Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Oktober 2024: </strong><strong>5.718 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,2 %</b></h2>
<p>Nach den Sommermonaten Juli und August, in denen die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn saisonal und recht deutlich zugenommen hatte, hat sich im Oktober der Rückgang der Arbeitslosigkeit fortgesetzt, allerdings nur in einem geringen Umfang. Die Zahl arbeitsloser Menschen ist um 13 zum Vormonat gesunken. Insgesamt sind jetzt 5.718 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Durch den Rückgang ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt gegenüber September auf jetzt 4,2 Prozent in diesem Monat gesunken.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Oktober 5.184 Menschen und damit 534 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,9 Prozent.</strong></p>
<p>„In diesem Monat hat sich an der Zahl arbeitsloser Menschen nur wenig geändert. Lediglich bei den jungen Jobsuchenden unter 25 Jahren findet sich mit einem Minus von 25 ein etwas deutlicherer Rückgang zum Vormonat. Die Arbeitslosigkeit insgesamt ist über die beiden zurückliegenden Monate nach dem Höchststand mit fast 6.000 arbeitslosen Menschen im August zwar wieder gesunken, liegt jedoch in der Jahresbetrachtung und auch im Vorjahresvergleich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Belebung nach den Sommermonaten hat die hohen Zugänge in die Arbeitslosigkeit seit der Jahresmitte nicht kompensieren können.</p>
<p><strong>Die aktuelle Konjunkturlage ist am Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn spürbar“</strong>, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Die Zahl vakanter Stellen ist ebenfalls leicht rückläufig zum Vormonat, es sind aber trotzdem weiterhin über 2.200 Stellen vakant. Angesichts dieses Bedarfes setzen wir gemeinsam mit dem Jobcenter Stormarn auf die Qualifizierung Jobsuchender, um sie bei dem Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Derzeit nehmen 334 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Weiterbildungskursen teil, dies sind knapp dreißig Prozent mehr als im Vorjahr. Hiervon profitieren nicht nur die Arbeitsuchenden, denn erworbene Berufsabschlüsse oder Teilqualifikationen erleichtern die Jobsuche. Dies hilft auch den personalsuchenden Unternehmen, die zunehmend ausgebildetes Personal oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit zumindest einer Teilqualifikation suchen.“</p>
<p>Vor dem Hintergrund des anhaltenden Personalbedarfes in den Unternehmen wirbt die Agenturchefin bei Frauen, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, für die landesweite Online-Aktionswoche „Frauen-Chancen-Wiedereinstieg“ vom 18. bis 22. November. Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung. Alle Informationen zum Programm für Schleswig-Holstein und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter <a href="http://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/flensburg/bca-aktionswoche-2024" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/flensburg/bca-aktionswoche-2024&amp;source=gmail&amp;ust=1730365364911000&amp;usg=AOvVaw3cSM44u5WRWXf-pRw5iVcT">www.arbeitsagentur.de/vor-ort/flensburg/bca-aktionswoche-2024</a>.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Oktober 296 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 43 mehr als im September. Insgesamt sind aktuell 2.254 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 75 oder 3,2 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 33 Stellen weniger (minus 1,4 Prozent). „Auch wenn der Stellenbestand zum Vormonat in der Summe gesunken ist, bleibt der Personalbedarf in den Stormarner Unternehmen mit über 2.200 vakanten Stellen groß. Dies zeigt auch die Zahl neu gemeldeter Stellen in diesem Monat. Mit 296 sind dies mehr als in den beiden Vormonaten. Hier sind insbesondere aus den Bereichen Groß- und Einzelhandel, Arbeitnehmerüberlassung, öffentliche Verwaltung sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen mehr neue Stellen hinzugekommen“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.586, dies sind 73 Personen mehr als im Vormonat. Die Unterbeschäftigungsquote hat damit im Oktober um 0,1 Prozentpunkt zugenommen und liegt jetzt bei 5,6 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie 5,2 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>September 2024: </strong><strong>5.731 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,3 %</b></h2>
<p>Nach zwei Monaten, in denen die Arbeitslosigkeit gestiegen war, gibt es im September eine Entspannung am Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn. Die Zahl arbeitsloser Menschen ist um 246 zum Vormonat gesunken. Insgesamt sind jetzt 5.731 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Durch den Rückgang ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt gegenüber August auf jetzt 4,3 Prozent in diesem Monat gesunken.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im September 5.157 Menschen und damit 574 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,9 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in diesem Monat ist der deutlichste zu einem Vormonat in diesem Jahr. Es haben sich nach den Ferienmonaten wieder mehr Menschen in eine Erwerbstätigkeit abgemeldet, auch hat der Ausbildungsbeginn im September für eine Entlastung bei den unter 25-Jährigen gesorgt. Dazu finden sich mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in diesem Monat eine Weiterbildungsmaßnahme oder einen Integrationskurs begonnen haben. Das Minus von 246 arbeitslosen Menschen zum Vormonat reicht jedoch in der Summe nicht aus, die hohen Zugänge in die Arbeitslosigkeit der beiden Vormonate aufzufangen. Insoweit hat sich der Arbeitsmarkt nur leicht entspannt und bleibt spürbar unter dem Einfluss der schwachen Wirtschaftsentwicklung“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten und ergänzt: „Jobsuchende, insbesondere die, die keinen Berufsabschluss haben, können ihre Chancen auf eine neue Beschäftigung durch Qualifizierung und Weiterbildung verbessern. So werden für fast 80 Prozent der zu besetzenden Stellen neue Mitarbeitende gesucht, die eine abgeschlossene Ausbildung oder höhere Abschlüsse mitbringen. Dazu kommt, dass sich die Anforderungen am Arbeitsmarkt durch den Strukturwandel und die Digitalisierung verändern. Anpassungsqualifizierungen oder das Nachholen eines Ausbildungsabschlusses erhöhen die Erfolgsaussichten, einen neuen Job zu finden. Wir als Agentur für Arbeit wie auch das Jobcenter Stormarn unterstützen bei anfallenden Lehrgangs-, Fahrt- und Kinderbetreuungskosten.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im September 253 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 25 weniger als im August. Insgesamt sind 2.329 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 37 oder 1,6 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies neun Stellen mehr (plus 0,4 Prozent). „Der Personalbedarf in den Stormarner Unternehmen bleibt mit 2.329 gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen und einer leicht zum Vormonat gestiegenen Zahl auf einem konstanten Niveau. Branchenübergreifender Schwerpunkt und größte Herausforderung auf Seiten der Unternehmen bleibt hierbei die Suche nach neuen Mitarbeitenden, die über die benötigten Qualifikationen verfügen. Hier sollten die Personalverantwortlichen alle Potentiale berücksichtigen, seien es Menschen ohne Berufsabschluss, die dann in der neuen Beschäftigung qualifiziert werden, Menschen mit einer Behinderung, ältere Jobsuchende oder Wiedereinsteigende. In vielen Fällen können wir ihre Einstellung und Beschäftigung unterstützen“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.516, dies sind 124 Personen weniger als im Vormonat. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit im September um 0,1 Prozentpunkt gesunken und liegt jetzt bei 5,5 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie 5,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>August 2024: </strong><strong>5.977 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,4 %</b></h2>
<p>Wie im vergangenen Monat hat auch im August die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn zugenommen. Die Zunahme um plus 275 arbeitslose Menschen fällt höher aus als im Juli. Seinerzeit lag der der Anstieg bei 204. Insgesamt sind jetzt 5.977 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte gegenüber Juli auf jetzt 4,4 Prozent in diesem Monat.</p>
<p>Im vergangenen Jahr waren im August 5.297 Menschen und damit 680 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei vier Prozent.</p>
<p>„Neben den saisonalen Effekten wie Schul- und Ausbildungsende, die über die Sommer- und Ferienwochen insbesondere bei den jüngeren Menschen unter 25 Jahren für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit sorgen, haben in diesem Monat auch auslaufende Sprach- und Integrationskurse Einfluss auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit gehabt. Daher fällt zum Beispiel der Anstieg im Bereich der Grundsicherung im Jobcenter Stormarn mit einem Plus von 169 arbeitslosen Menschen zum Vormonat deutlicher aus als im Bereich der Agentur für Arbeit. Hier sind es 106 Jobsuchende mehr als im Juli. Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit über die Sommer – und Ferienwochen stärker als üblich gestiegen, wir haben mehr Zugänge aus einer Erwerbstätigkeit in die Arbeitslosigkeit registriert. Hier macht sich die schwache Wirtschaftsentwicklung am Arbeitsmarkt bemerkbar“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Mit Blick auf die Personengruppen hat in diesem Monat neben den jüngeren insbesondere bei Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit die Arbeitslosigkeit zugenommen. Bei ihnen liegt das Plus zum Vormonat bei 139. Hierunter sind zum Großteil Geflüchtete aus der Ukraine und den weiteren Asylherkunftsländern, deren Sprach- und Integrationskurse geendet sind. Sie werden nach der Teilnahme wieder als arbeitslos gezählt.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im August 278 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 128 weniger als noch im Juli. Insgesamt sind damit jetzt 2.292 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 34 oder 1,5 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies neun Stellen mehr (plus 0,4 Prozent). „Auch über die Sommerwochen zeigt sich der Stellenbestand bei einem leichten Rückgang zum Vormonat und knapp unter 2.300 Stellen stabil. Dass die Zahl neu gemeldeter Stellen deutlich unter der des Vormonats liegt, ist im Wesentlichen auf die Ferien- und Urlaubszeit zurückzuführen“, appelliert Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.659. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit im August um 0,1 Prozentpunkt gestiegen und liegt jetzt bei 5,6 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie 5,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Juli 2024: </strong><strong>5.702 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,2 %</b></h2>
<p>In den beiden zurückliegenden Monaten war die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn jeweils leicht gesunken. Diese Entwicklung hat sich im Ferienmonat Juli nicht fortgesetzt. Saisonale Effekte lassen die Arbeitslosigkeit nach dem Quartalsende und zum Beginn der Sommerferien regelmäßig ansteigen.</p>
<p>Insgesamt sind im Juli 5.702 Menschen und damit 204 mehr als im Juni bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt im Kreis Stormarn jetzt bei 4,2 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Juli 5.144 Menschen und damit 558 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,9 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Sommermonat Juli mit der Ferienzeit sorgt regelmäßig für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit, der insoweit nicht überrascht. Wie zu erwarten war, registrieren wir im Bereich der Arbeitslosenversicherung insbesondere bei den jungen Menschen unter 25 Jahren einen überproportionalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Beginn der Sommerferien. Ursache hierfür sind wie in jedem Jahr das Schuljahresende und die Abschlussprüfungen bei den Berufsausbildungen. Dazu kommt das Quartalsende, zu dem befristete Arbeitsverträge auslaufen sowie die Ferien- und damit Urlaubszeit. Auch im Bereich des Jobcenters Stormarn sind mehr Menschen arbeitslos gemeldet, ein größeres Plus mit 55 zum Juni gibt es bei den Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p><strong>Entgeltstatistik zeigt: Berufsabschluss und Qualifizierung lohnen sich<br />
</strong><br />
Der Median der Entgelte für eine sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Beschäftigung im Kreis Stormarn liegt bei 3.596 Euro brutto. Das bedeutet, die Hälfte der Beschäftigten verdient mehr als monatlich 3.596 Euro und die andere Hälfte weniger. Damit liegt der Verdienst im Kreis unter dem Bundeswert von 3.796 Euro, jedoch über dem Wert des Landes Schleswig-Holstein von 3.526 Euro.</p>
<p>„Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung findet sich leichter eine neue Stelle und der Berufsabschluss bietet einen besseren Schutz gegen Arbeitslosigkeit. Eine Ausbildung lohnt sich zudem auch finanziell. Die Verdienstmöglichkeiten mit einem Berufsabschluss sind besser“, so die Agenturchefin. „Im Kreis Stormarn verdienen Fachkräfte mit einer Berufsausbildung mit 3.426 Euro im Median deutlich mehr als Hilfskräfte mit 2.720 Euro.“<br />
Wer über einen Berufsabschluss hinaus qualifiziert ist, zum Beispiel einen Meister- oder Techniker-Abschluss hat und als Spezialistin oder Spezialist tätig ist, liegt in Stormarn bei einem Median-Verdienst um 4.585 Euro. Für Tätigkeiten auf Expertenebene wird ein Verdienst um 5.923 Euro ausgewiesen.</p>
<p>„Eine Berufsausbildung bringt daher viele Vorteile. Wer ohne eine Ausbildung in den Job gestartet ist, hat auch später noch Möglichkeiten diese nachzuholen. Arbeitsagentur und Jobcenter beraten und fördern. Auch in einer Beschäftigung kann in Zusammenarbeit mit dem Betrieb ein Berufsabschluss nachträglich ermöglicht werden“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juli 406 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind damit jetzt 2.326 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 16 oder 0,7 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 24 Stellen mehr (plus 1,0 Prozent). „Unser Stellenbestand bleibt mit mehr als 2.300 Stellen und einem leichten Plus zum Vormonat insgesamt konstant. Erstmals seit zwölf Monaten liegt die Zahl neu gemeldeter sozialversicherungspflichtiger Stellen wieder über 400 in einem Monat.</p>
<p>Zum Vormonat deutlich mehr neue Stellen hinzu kamen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, allein hier wurden rund 90 Stellen mehr als noch im Juni gemeldet. Aber auch im Baugewerbe sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen wie dem Garten- und Landschaftsbau und der Gebäudebetreuung haben die Personalbedarfe zum Vormonat zugelegt“, berichtet Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.502.</p>
<p><strong>Die Unterbeschäftigungsquote ist damit im Juli ebenfalls um 0,1 Prozentpunkt gestiegen und liegt jetzt bei 5,5 Prozent</strong>. Im Vorjahresmonat betrug sie 5,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Juni 2024: </strong><strong>5.498 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote unverändert 4,1 %</b></h2>
<p>Nachdem die Zahl arbeitsloser Menschen im Mai um 71 Personen zum Vormonat gesunken war, hat ihre Zahl im zurückliegenden Monat um 25 abgenommen. Der Rückgang fällt jedoch geringer aus. Im Juni sind 25 Menschen weniger als noch im Mai bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos erfasst. Ihre Gesamtzahl beträgt im aktuellen Monat 5.498. Der Rückgang wirkt sich nicht auf die Arbeitslosenquote aus. Sie liegt unverändert bei 4,1 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Juni 4.914 Menschen und damit 584 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,7 Prozent.</strong></p>
<p>„In der ersten Jahreshälfte sind größere Bewegungen, wie zum Beispiel eine spürbare Frühjahrsbelebung, bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit ausgeblieben. Die Arbeitslosigkeit hat im Juni jetzt einen zweiten Monat in Folge abgenommen, aber nur in einem geringen Umfang und ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Sie bleibt mit 4,1 Prozent stabil. Für einen deutlicheren Rückgang der Arbeitslosigkeit fehlt weiterhin der konjunkturelle Rückenwind“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Die Unternehmen haben im Juni wieder mehr neue Stellen als noch im Vormonat gemeldet, auch ist die Zahl der insgesamt zu besetzenden Stellen erstmals seit September 2023 wieder auf über 2.300 gestiegen. Jedoch bleibt die große Herausforderung, für die Stellen auch die passende Mitarbeiterin oder den passenden Mitarbeiter zu finden. Für mittlerweile über 80 Prozent der gemeldeten Stellen werden Mitarbeitende mit einem Berufsabschluss oder einer weitergehenden Qualifikation gesucht. Nur gut jede fünfte Stelle bietet eine Beschäftigung auf Helferniveau. Auf Seiten der Jobsuchenden hingegen fehlt jedem Zweiten eine formale Qualifikation. Vor dem Hintergrund dieses Bedarfes an qualifizierten Mitarbeitenden setzen wir neben der Aus- und Weiterbildung Jobsuchender auch auf die Qualifizierung Beschäftigter in den Unternehmen. Stellt ein Betrieb ungelernte Jobsuchende ein oder hat Beschäftigte ohne Berufsabschluss, können wir sie ihre Ausbildung und Qualifizierung fördern und unterstützen. Interessierte Unternehmen können auf ihre Ansprechpartnerinnen oder ihren Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service des Jobcenters und der Arbeitsagentur zugehen und sich individuell zu den Fördermöglichkeiten beraten lassen.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juni 335 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 61 mehr als im Vormonat. „Die Zahl neu gemeldeter Stellen hat wieder zugenommen. Im verarbeitenden Gewerbe hat sich ihre mit 61 zu 29 im Vormonat sogar verdoppelt. Auch aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung sowie den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen kamen mehr neue Stellen hinzu“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.395. Die Unterbeschäftigungsquote ist in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat gesunken und liegt jetzt 5,4 Prozent. Im Juni des Vorjahres betrug sie 4,9 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Mai 2024: </strong><strong>5.523 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,1 %</b></h2>
<p>Nachdem sich die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn seit dem Jahresbeginn von Monat zu Monat nur wenig verändert hatte, ist ihre Zahl im vergangenen Monat erstmals etwas deutlicher gesunken. Im Mai sind 71 Menschen weniger als noch im April bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos erfasst. Ihre Gesamtzahl beträgt im abgelaufenen Monat 5.523. Der Rückgang hat sich auch auf die Arbeitslosenquote ausgewirkt. Sie sinkt gegenüber April um 0,1 Prozentpunkt auf aktuell 4,1 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Mai 4.996 Menschen und damit 527 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,8 Prozent.</strong></p>
<p>„Im Mai ist die Arbeitslosigkeit erstmals in diesem Jahr etwas deutlicher zu einem Vormonat gesunken und bewirkt in der Folge ebenfalls erstmalig einen Rückgang der Arbeitslosenquote. Nach vier Monaten ohne Veränderung sinkt sie um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt 4,1 Prozent. Schaut man sich die Entwicklungen bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Stormarn getrennt an, zeigen sich Unterschiede.</p>
<p>Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl arbeitsloser Menschen in diesem Monat um 81 zum April auf 2.318 gesunken. Beim Jobcenter hingegen ist die Zahl betreuter arbeitsloser Menschen leicht um zehn gestiegen. Ihre Gesamtzahl beträgt jetzt 3.205“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p>„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in diesem Monat resultiert aus der deutlich gesunkenen Zahl an Personen, die sich nach einer Erwerbstätigkeit neu arbeitslos gemeldet haben. Sie liegt im Mai bei 419 und damit sind es 193 weniger als im Vormonat. Einen Rückgang sehen wir auch bei denen, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus in eine Erwerbstätigkeit abgemeldet haben. Hier sind es 414 und damit 82 weniger als im April gewesen. In der Summe aller Bewegungen, bei denen auch die Aufnahme oder Beendigung einer Ausbildung, einer Qualifizierungsmaßnahme oder in Krankheit erfasst werden, zeigt sich der Arbeitsmarkt im Mai wie auch schon in den Vorjahren mit einer etwas geringeren Dynamik als in den Vormonaten.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Mai 274 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 92 weniger als im Vormonat. „Im aktuellen Monat sind insbesondere aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Baugewerbe, der Arbeitnehmerüberlassung und dem Gesundheits- und Sozialwesen weniger neue Stellen dazugekommen. Sie hatten überwiegend bereits im April eine größere Zahl ihrer vakanten Stellen gemeldet. Die Zahl der insgesamt zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen im Kreis Stormarn bleibt mit 2.237 und damit 32 weniger zum Vormonat recht konstant und auf einem hohen Niveau“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.441. Die Unterbeschäftigungsquote ist in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat gesunken und liegt jetzt 5,5 Prozent. Im Mai des Vorjahres betrug sie 4,9 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>April 2024: </strong><strong>5.594 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,2 %</b></h2>
<p>Seit dem Jahreswechsel ändert sich an der Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn nur wenig. Im April ist ihre Zahl nach einem leichten Rückgang im März geringfügig um zwölf gestiegen. Aktuell sind bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn 5.594 Menschen als arbeitslos erfasst. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 4,2 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im April 5.064 Menschen und damit 530 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,8 Prozent</strong>.</p>
<p>„Wir haben in diesem Monat bei den Neumeldungen aus Erwerbstätigkeit wie auch bei den Abmeldungen in eine Erwerbstätigkeit eine deutlich höhere Dynamik als im März gehabt. Mit rund 610 Menschen, die sich nach einer Beschäftigung neu arbeitslos gemeldet haben, sind dies 155 mehr als im Vormonat. Im gleichen Zug haben sich aber auch 496 Menschen und damit 59 mehr als im März in einen neuen Job abgemeldet. In der Summe aller Zu- und Abgänge, bei denen auch die Aufnahme oder Beendigung einer Ausbildung, einer Qualifizierungsmaßnahme oder in Krankheit erfasst werden, ergibt sich dann der leichte Anstieg der Zahl arbeitsloser Menschen in diesem Monat. Nach Berufssegmenten betrachtet sehen wir bei Menschen aus Fertigungsberufen, Handelsberufen sowie Lebensmittel- und Gastgewerbeberufen eine etwas deutlichere Zunahme der Arbeitslosigkeit zum Vormonat. Ein leichter Rückgang findet sich bei den Jobsuchenden in den Bau- und Ausbauberufen, den Land-, Forst- und Gartenbauberufen sowie im Dienstleistungsbereich“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p>„Mit Blick auf den Personalbedarf in den Unternehmen setzt sich eine Tendenz der Vormonate weiter fort: Die Zahl der Stellen für Hilfskräfte hat weiter abgenommen und ist auf 385 gesunken, die Stellen für ausgebildete Fachkräfte hingegen erreichen mit 1.464 einen neuen Höchststand für die zurückliegenden zwölf Monate. Daher möchte ich an dieser Stelle nochmals an die Unternehmen wie auch Jobsuchende ohne Berufsabschluss appellieren, die Beratungsangebote in der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter zu nutzen. Wir können Menschen ohne Ausbildung qualifizieren und fördern. Das gilt sowohl für Jobsuchende wie auch für Beschäftigte in Unternehmen.“</p>
<p>Personen, die aktuell ohne Beschäftigung sind, können sich für eine Beratung an ihre Vermittlungsfachkraft in der Arbeitsagentur oder im Jobcenter wenden. Unternehmen können sich direkt an ihre bekannte Ansprechpartnerin oder ihren bekannten Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service wenden oder über die gebührenfreie Service-Nummer 0 800 / 4 5555 20 Kontakt aufnehmen.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im April 366 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 56 mehr (plus 18,1 Prozent) als im Vormonat und 59 mehr als im April des Vorjahres (plus 19,2 Prozent). „Der Personalbedarf nimmt in der Summe seit dem Jahreswechsel in kleinen Schritten zu. Insbesondere bei den Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, im Tiefbau sowie in der Bauinstallation und im Ausbaugewerbe finden sich derzeit sowohl zu den Vormonaten wie auch im Vergleich zum Vorjahr mehr vakante Stellen“, so die Chefin der Arbeitsagentur. Im verarbeitenden Gewerbe seien dies aktuell 20 Stellen mehr gegenüber März wie auch zum Vorjahresmonat. Ein ähnliches Plus gäbe es im Ausbaugewerbe und Bauinstallation. „Eine abgeschwächte Nachfrage nach Arbeitskräften zeigt sich bei den Unternehmen im Handel. Im Großhandel ist die Zahl der aktuell zu besetzenden 139 Stellen zum Vormonat um 13, zum Vorjahr um 35 Stellen gesunken. Auch im Einzelhandel wird weniger Personal gesucht. Waren im September des Vorjahres noch 154 Stellen ausgeschrieben, sind es aktuell mit 117 deutlich weniger. Hier ist die Konsumzurückhaltung spürbar“, sagt Wieczorek.</p>
<p>Aktuell sind insgesamt 2.269 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, zehn oder 0,4 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 73 Stellen weniger (minus 3,1 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.487. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 5,6 Prozent. Im April des Vorjahres betrug sie fünf Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>März 2024: </strong><strong>5.582 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,2 %</b></h2>
<p>Im März ist im Kreis Stormarn erstmals nach sechs Monaten die Arbeitslosigkeit wieder zu einem Vormonat gesunken. Zuletzt war dies im September der Fall gewesen. Aktuell sind 34 Menschen weniger gegenüber Februar bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Ihre Gesamtzahl beträgt im zurückliegenden Monat 5.582. Der Rückgang hat sich jedoch nicht auf die Arbeitslosenquote ausgewirkt. Sie liegt im März unverändert bei 4,2 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im März 4.942 Menschen arbeitslos gewesen, 640 weniger als aktuell. Die Quote lag seinerzeit bei 3,7 Prozent.</strong></p>
<p>„Nach sechs Monaten registrieren wir im März erstmal wieder weniger arbeitslose Menschen zu einem Vormonat. Das Minus um 34 zum Februar fällt dabei nur leicht aus und bleibt auch ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt jetzt den dritten Monat in Folge bei 4,2 Prozent. Der deutlichste Rückgang findet sich in der Gruppe der unter 25-jährigen Jobsuchenden. Nachdem ihre Zahl in den beiden vergangenen Monaten aufgrund der Ausbildungsabschlussprüfungen saisonal üblich gestiegen war, hat sie jetzt um 47 wieder abgenommen. Die Unternehmen suchen ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mit ihrem Berufsabschluss in der Tasche haben etliche schnell einen Job finden können“, sagt Steffi Koppitz, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Stellenzugang und Stellenbestand zeigen, dass in den Stormarner Unternehmen weiterhin neue Beschäftigte benötigt werden. Es haben in diesem Monat auch wieder deutlich über 400 Menschen und damit mehr als in den zurückliegenden Monaten eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Die Stellenbesetzung bleibt jedoch eine Herausforderung für die Personalverantwortlichen in den Betrieben. Für 80 Prozent der gemeldeten Stellen wird ausgebildetes oder höher qualifiziertes Personal gesucht. Das zeigt, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung der Schlüssel für die Jobsuche und künftige sichere Arbeitsplätze ist.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im März 310 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 29 weniger (minus 8,6 Prozent) als im Vormonat. „Die Unternehmen haben im März weniger neue Stellen als noch im Februar gemeldet. Mit über 300 liegt ihre Zahl jedoch über dem Mittel der zurückliegenden sieben Monate. Der Stellenbestand, die Zahl der aktuell insgesamt zu besetzenden Stellen, hat erneut leicht zugenommen. Aktuell gibt es im Tiefbau und im Bereich der öffentlichen Verwaltung einen gestiegenen Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, berichtet Koppitz.</p>
<p>Insgesamt sind aktuell 2.259 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 17 oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 136 Stellen weniger (minus 5,7 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.494. Die Unterbeschäftigungsquote liegt damit unverändert zum Vormonat bei 5,6 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie noch bei fünf Prozent“, so Koppitz.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Februar 2024: </strong><strong>5.616 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,2 %</b></h2>
<p>Der Jahreswechsel mit seinen saisonal üblichen Auswirkungen sorgte im Kreis Stormarn für eine deutliche Zunahme der Zahl arbeitsloser Menschen im Januar. Auch im Februar registrieren die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und das Jobcenter Stormarn mehr Jobsuchende zum Vormonat. Der Anstieg fällt mit plus 53 zum Januar jedoch geringer aus und bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote. Sie liegt unverändert bei 4,2 Prozent. Insgesamt sind im Februar 5.616 Menschen arbeitslos gemeldet.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr lag ihre Zahl im Februar bei 4.930, damit waren es 686 weniger als aktuell. Die Quote lag seinerzeit bei 3,7 Prozent.</strong></p>
<p>„Auch wenn sich an der Zahl arbeitsloser Menschen im Februar recht wenig verändert hat, gibt es natürlich Bewegungen am Arbeitsmarkt. In diesem Monat haben sich über 1.400 Menschen nach einer Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahme oder aus anderen Gründen arbeitslos gemeldet und in etwas geringerer Anzahl aus der Arbeitslosigkeit wieder abmelden können. In der Summe ergibt sich der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit um 53 Personen. Eine Zunahme findet sich bei der Gruppe junger Menschen wie auch bei den Älteren über 55 Jahren. Bei den Jüngeren haben noch Ausbildungsprüfungen angestanden und nicht alle konnten in ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Der Stellenbestand bleibt stabil und die Stormarner Unternehmen suchen weiterhin neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn auch nicht mehr auf dem sehr hohen Niveau der beiden Vorjahre. Im Fokus der Personalverantwortlichen bleiben Jobsuchende mit Berufsabschluss oder darüber hinaus gehenden Abschlüssen und Qualifikationen. Hier nehmen die Stellenbestände zu, für Hilfstätigkeiten hingegen ab.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Februar 339 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 63 mehr (plus 22,8 Prozent) als im Vormonat. „Mit 339 neu gemeldeten Stellen in diesem Monat haben wir den höchsten Stellenzugang seit Juli 2023 verzeichnen können. Am deutlichsten fielen die Stellenmeldungen es in diesem Monat im Baugewerbe und im Großhandel aus. Im Baubereich sind 39 gemeldete Stellen ein Plus von 29 zum Januar, im Bereich des Großhandels kamen 42 neue Stellen und damit 25 mehr als im Vormonat dazu“, so die Agenturchefin.</p>
<p>Insgesamt sind aktuell 2.242 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, neun oder 0,4 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 242 Stellen weniger (minus 9,7 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.454. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zugenommen und liegt jetzt bei 5,6 Prozent. Im Februar des Vorjahres lag sie bei fünf Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Januar 2024: </strong><strong>5.563 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,2 %</b></h2>
<p>Der Jahreswechsel mit den damit einhergehenden saisonalen Effekten macht sich auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn bemerkbar.</p>
<p><strong>Im Januar ist die Arbeitslosigkeit wieder deutlicher angestiegen.</strong></p>
<p>320 Menschen mehr als noch im Dezember sind aktuell bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit steigt ihre Zahl auf jetzt insgesamt 5.563. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Dezember zu und liegt jetzt bei 4,2 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Januar 4.901 Menschen und damit 662 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,7 Prozent.</strong></p>
<p>„Im Januar bringt der Jahreswechsel und damit einhergehende saisonale Effekte immer eine deutlichere Zunahme bei der Arbeitslosigkeit mit sich. Ursächlich sind zum einen ausgelaufene befristete Arbeitsverträge wie auch zum Jahresende wirksame Kündigungsfristen. Dazu kommt ein im Januar kurzzeitiger überproportionaler Anstieg bei arbeitslosen jungen Menschen, die ihre Ausbildung in diesem Monat abgeschlossen haben und nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen werden konnten. Insgesamt fällt das Plus von 320 arbeitslosen Menschen mehr gegenüber Dezember zu den beiden Vorjahren höher aus, jedoch geringer als 2021 und 2020“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Unser Stellenbestand hat erstmals seit September wieder, wenn auch nur leicht, zu einem Vormonat zugenommen. Bei den jetzt gemeldeten 2.233 sozialversicherungspflichtigen Stellen setzt sich eine Entwicklung fort: Jobangebote für Helfertätigkeiten werden weniger, wohingegen die Nachfrage nach qualifiziertem neuem Personal stabil ist und zum Vormonat sogar zugenommen hat. Hier bieten sich den jungen Menschen, die jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen haben und auf Jobsuche sind, gute Chancen.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im ersten Monat des Jahres 276 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 21 mehr (plus 8,2 Prozent) als im Vormonat und sieben weniger (minus 2,5 Prozent) als im Januar vergangenen Jahres. „Die Unternehmen melden uns unverändert neue Stellen. Mit 276 sind dies im Januar sogar mehr als in den beiden Vormonaten gewesen, als deren Zahl bei gut 255 lag. Ein zunehmender Personalbedarf zeigt sich aktuell im verarbeitenden Gewerbe. Hier haben uns die Unternehmen in diesem Monat 62 neue Stellen gemeldet, eine Höchstzahl für die vergangenen zwölf Monate. In den meisten anderen Branchen ist der Stellenbestand im Wesentlichen stabil geblieben. Leichte Rückgänge finden sich im Einzelhandel, Gastgewerbe und im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen“, so die Agenturchefin.</p>
<p>Insgesamt sind aktuell 2.233 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, zwölf oder 0,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 248 Stellen weniger (minus zehn Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.337. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte zugenommen und liegt jetzt bei 5,5 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 4,9 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Dezember 2023: 5.243 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 4,0 %</b></h2>
<p>Die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn hat im letzten Monat des Jahres 2023 um 20 arbeitslose Menschen zum Vormonat zugenommen. Damit sind im Dezember insgesamt 5.243 Menschen bei den Agenturen für Arbeit Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Die Zunahme wirkt sich auf die Arbeitslosenquote aus. Sie steigt um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt vier Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Dezember noch 4.633 Menschen und damit 610 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Auch im letzten Monat des Jahres stagniert die Entwicklung der Arbeitslosigkeit. Wie schon in den beiden Vormonaten hat die Zahl arbeitsloser Menschen leicht zugenommen. Das Plus von 20 zum Vormonat wirkt sich in diesem Monat jedoch auf die Arbeitslosenquote aus, die zum zweiten Mal in diesem Jahr auf vier Prozent steigt.</p>
<p>Es gibt dennoch unverändert viel Bewegung am Arbeitsmarkt, 1.244 Menschen sind im Dezember arbeitslos geworden, aber fast genauso viele haben ihre Arbeitslosigkeit beendet“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und resümiert:</p>
<p><strong>„Das Jahr 2023 war kein einfaches Jahr für den Arbeitsmarkt</strong></p>
<p>Zum Jahresbeginn hatte die Arbeitslosigkeit von 4.633 auf 4.901 arbeitslose Menschen zugenommen, was zum Jahreswechsel ein üblicher Anstieg ist. Dass diese Zahl im Januar dann aber die niedrigste des Jahres geblieben ist, ist jedoch ungewöhnlich. Im Jahresverlauf blieb eine Frühjahrsbelebung konjunkturbedingt aus. Die Arbeitslosigkeit nahm bis zum April sogar zu, ohne jedoch deutliche Sprünge zu machen. Nach einem anschließenden kurzen Rückgang zur Jahresmitte hat die Arbeitslosigkeit dann stetig zugenommen, abgesehen von einer nur kurzen Herbstbelebung und Entspannung im September.</p>
<p>Im Jahresdurchschnitt waren im Jahr 2023 5.083 Menschen arbeitslos gemeldet, 633 oder 14,2 Prozent mehr als 2022. Der Anstieg findet sich zum überwiegenden Teil bei den geflüchteten Menschen aus der Ukraine oder anderen Asylherkunftsländern, die im Jobcenter Stormarn betreut und in der Arbeitslosenstatistik erfasst werden.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Dezember 255 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das ist eine mehr (plus 0,4 Prozent) als im Vormonat, jedoch 95 weniger als im Dezember vergangenen Jahres. Insgesamt sind damit aktuell 2.221 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 14 oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 253 Stellen weniger (minus 10,2 Prozent). „Der Stellenbestand ist nach der Hochphase 2022 mit zeitweise über 2.700 vakanten Stellen gesunken, ohne jedoch eingebrochen zu sein.</p>
<p><strong>Mit konstant monatlich über 2.200 gemeldeten Stellen haben die Unternehmen im Kreis weiterhin großen Personalbedarf“,</strong> so die Agenturchefin.</p>
<p>„Allerdings suchen sie vor allem gut ausgebildete Arbeitskräfte. Der Anteil der Stellen für Qualifizierte ist von 77,4 Prozent im Dezember 2022 auf jetzt 80,6 Prozent gestiegen. Für Ungelernte ist es schwerer geworden, einen neuen Job zu finden. Mit aktuell 431 Stellen für Helfer sind dies 128 oder fast 23 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Der Rückgang bei den Stellen, die eine Ausbildung oder weitergehende Qualifikation erfordern, fällt mit 6,5 Prozent deutlich geringer aus. Daher möchte ich in Richtung derer appellieren, die keinen Berufsabschluss haben: Nutzen sie die Beratung sowie die Aus- und Qualifizierungsangebote der Agentur für Arbeit und des Jobcenters, um so die Chancen auf einen Job zu verbessern.“</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung bildet ab, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 7.023. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat weiterhin bei 5,2 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag sie bei 4,7 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>November 2023: 5.223 arbeitslose Menschen in Stormarn</strong><b> – Quote 3,9 %</b></h2>
<p>Im November hat die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn zum vorangegangenen Oktobermonat um 39 arbeitslose Menschen zugenommen. Damit sind aktuell insgesamt 5.223 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Die Zunahme bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin bei 3,9 Prozent liegt.</p>
<p><strong>Im Vorjahresmonat waren 4.587 Menschen und damit 636 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Nach einer kurzen Herbstbelebung zeigt sich der Arbeitsmarkt auch im November insgesamt mit wenig Veränderung. Die Zahl arbeitsloser Menschen nimmt nur leicht zu und bleibt ohne Einfluss auf die Arbeitslosenquote. Zugänge in Arbeitslosigkeit und Abgänge aus der Arbeitslosigkeit halten sich derzeit im Wesentlichen die Waage, was auch die seit drei Monaten unveränderte Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent zeigt. Mit der konstanten Quote sehe ich den Arbeitsmarkt angesichts der konjunkturellen Entwicklung weiterhin robust“, sagt Steffi Koppitz, Geschäftsführerin Operativ bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und erklärt weiter: “Neue Stellenmeldungen und unser Stellenbestand sind tendenziell rückläufig. Das ist mit Blick auf das Jahresende und die Wintermonate nicht ungewöhnlich. Aber wir beobachten insgesamt eine Zurückhaltung im Hinblick auf neue und weitere Mitarbeiterbedarfe, gerade im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalbedarf in den Unternehmen bleibt trotz rückläufiger Zahlen mit über 2.200 vakanten Stellen jedoch auf einem hohen Niveau.“</p>
<p><strong>Appell zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember: Menschen mit Behinderung bei der Personalsuche einbeziehen und eine Chance geben </strong></p>
<p>Aktuell sind im Kreis Stormarn 261 Menschen mit einer Schwerbehinderung ohne Beschäftigung. „Ihre Zahl hat leicht zugenommen. Im Jahr 2022 waren durchschnittlich 258 schwerbehinderte Menschen auf Jobsuche. Unsere Erfahrung ist, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung – einmal arbeitslos geworden – trotz des Arbeits- und Fachkräftebedarfes oftmals schwieriger ist als für diejenigen ohne Behinderungen“, sagt die Geschäftsführerin der Arbeitsagentur und appelliert im Hinblick auf den anstehenden internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember: „Unternehmen sollten deren Potentiale bei der Personalsuche und -rekrutierung nutzen und ihnen eine Chance geben. Arbeitslose Menschen mit Behinderung sind häufig gut qualifiziert und besonders motiviert und sollten bei der Personalsuche einbezogen werden. Fast 60 Prozent der jobsuchenden Menschen mit einer Schwerbehinderung haben einen Ausbildungs- oder akademischen Abschluss. Auch mit Blick auf die demografische Entwicklung ist es wichtig, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu fördern und zu verbessern.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Im November sind dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und dem Jobcenter Stormarn 254 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden, 68 oder 21,1 Prozent weniger als noch im Oktober. Damit liegt die Zahl der zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen im Kreis Stormarn bei 2.235. Das sind 52 oder 2,3 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum November 2022 sind dies 273 vakante Stellen weniger, ein Rückgang um 10,9 Prozent.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.954. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat weiterhin bei 5,2 Prozent. Im November des Vorjahres lag sie bei 4,7 Prozent“, sagt Koppitz.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><b>Oktober 2023: 5.184 arbeitslose Menschen in  Stormarn – Quote 3,9 %</b></h2>
<p>Im Oktober hat die die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn wieder leicht zugenommen, nachdem sie im Vormonat noch gesunken war. Gegenüber September sind 27 Menschen mehr bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Insgesamt beträgt ihre Zahl jetzt 5.184. Auswirkungen auf die Arbeitslosenquote hat die Zunahme nicht. Sie liegt auch im Oktober weiterhin bei 3,9 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Oktober 4.652 Menschen und damit 532 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Die Herbstbelebung und der damit einhergehende Rückgang der Arbeitslosigkeit fiel kurz und weniger deutlich als in den Vorjahren aus. Nur im September war die Arbeitslosigkeit spürbar gesunken, weil sich weniger Menschen arbeitslos gemeldet und gleichzeitig mehr wieder eine Beschäftigung aufgenommen hatten. Dies hat sich im Oktober nicht fortgesetzt. Die Zugänge in Arbeitslosigkeit haben wieder zugenommen und die Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit sind gesunken. In der Summe ergibt sich ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit, der aber ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote bleibt“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Die Stormarner Unternehmen haben weiter großen Personalbedarf. Insbesondere qualifizierte Arbeitskräfte werden nachgefragt und die Passungsprobleme nehmen zu. Für mittlerweile vier von fünf vakanten Stellen werden Fachkräfte gesucht, während knapp die Hälfte der arbeitslosen Menschen keine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Für sie ist die Jobsuche schwieriger, weil eine Ausbildung und Kenntnisse fehlen oder nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind. Hier sollte über Qualifizierung gesprochen werden. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter beraten Jobsuchende und Beschäftigte und fördern notwendige Aus- und Weiterbildungen.“</p>
<p>Vor dem Hintergrund des anhaltenden Personalbedarfes wirbt die Agenturchefin bei Frauen, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, für die landesweite Online-Aktionswoche „Frauen-Chancen-Wiedereinstieg“ vom 13. bis 17. November. „Berufsrückkehrerinnen sind ein wichtiges Potential, das wir heben müssen. Sie werden in den Unternehmen gebraucht. Frauen, die ihre Berufstätigkeit für die Kindererziehung oder die Pflege von Familienangehörigen unterbrochen haben, sind häufig qualifiziert, motiviert und bringen Berufs- und Lebenserfahrung mit. In der Aktionswoche möchten wir sie unterstützen, wieder beruflich einzusteigen“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Oktober 322 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 52 oder 19,3 Prozent mehr als noch im September. In der Summe sind jetzt 2.287 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 33 oder 1,4 Prozent weniger als im Vormonat.</p>
<p>„Im Oktober sind unserem Arbeitgeber-Service 322 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind rund 50 mehr als in den beiden Vormonaten. Nach Branchen betrachtet haben insbesondere Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, aus dem Bereich Verkehr und Lagerei sowie der Zeitarbeit mehr neue Personalbedarfe angezeigt als noch im September. Rückläufig hingegen waren die Stellenmeldungen aus dem Bereich Groß- und Einzelhandel. 33 neu gemeldete Stellen sind hier die niedrigste Zahl in diesem Jahr. Hier macht sich die aktuelle Konsumzurückhaltung bemerkbar. In der Summe bleibt der Stellenbestand mit aktuell 2.287 zu besetzenden Stellen in den Stormarner Unternehmen weiterhin auf hohem Niveau“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.913. Die Unterbeschäftigungsquote nimmt zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zu und liegt aktuell bei 5,2 Prozent. Im Oktober des Vorjahres betrug sie 4,7 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.<b></b></p>
<h2><b>September 2023: 5.157 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote 3,9 %</b></h2>
<p>Nachdem in den vergangenen beiden Monaten die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn jeweils zugenommen hatte, ist die Arbeitslosigkeit im aktuellen Monat September wieder gesunken. Gegenüber August sind 140 Menschen weniger bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Insgesamt sind dies jetzt 5.157. In Folge des Rückgangs sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt im September bei 3,9 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im September 4.592 Menschen und damit 565 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Im September haben wir erstmalig in diesem Jahr wieder einen spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit gesehen. Das Minus von 140 arbeitslosen Menschen ist der deutlichste Rückgang im Kreis Stormarn zu einem Monatswechsel seit Mai 2022. Nachdem eine saisonale Frühjahrsbelebung ausgeblieben war, zeigt der September eine leichte Herbstbelebung, auch wenn diese weniger deutlich ausfällt als in früheren Jahren. Für die positive Entwicklung in diesem Monat sehe ich im Wesentlichen zwei Gründe: Es haben sich zum einen weniger Menschen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet als in den beiden Vormonaten. Zugleich haben wieder mehr Menschen eine Erwerbstätigkeit aufgenommen und sich aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet. Mit 465 im aktuellen Monat liegt deren Zahl sogar auf einem Höchstwert für dieses Jahr. Mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung hat die Arbeitslosigkeit zum Vorjahr zugenommen, aber der Arbeitsmarkt im Kreis bietet auch weiterhin Chancen, einen neuen Job zu finden“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im September 270 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind damit jetzt 2.320 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 37 oder 1,6 Prozent mehr als im Vormonat.</p>
<p>„Der Stellenbestand hat sich seit dem Frühjahr jetzt bei knapp über 2.300 vakanten Stellen eingependelt. Auch wenn die Unternehmen im Vergleich zu den Vormonaten bei der Meldung neuer Stellen zurückhaltender geworden sind, bleibt ihr Personalbedarf insgesamt groß“, so Wieczorek.</p>
<p>Im Vorjahresmonat waren noch 2.714 Stellen als vakant gemeldet, 394 Stellen mehr (plus 14,5 Prozent) als im aktuellen Septembermonat. „Konjunkturbedingt hat insbesondere im Handel (minus 119 Stellen zum Vorjahresmonat), in der Arbeitnehmerüberlassung (minus 93), im verarbeitenden Gewerbe (minus 66) und im Bereich Verkehr und Lagerei (minus 43) die Zahl der zu besetzenden Stellen im Kreis zum Vorjahr abgenommen. Aber auch in diesen Branchen gilt: Trotz des Rückgangs wird weiterhin Personal gesucht und sie bieten Jobchancen“, erklärt die Chefin der Arbeitsagentur.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.841. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit ebenfalls um 0,1 Prozentpunkt gesunken und liegt jetzt bei 5,1 Prozent. Im September des Vorjahres betrug sie 4,6 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><b>August 2023: 5.297 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn </b><strong>– Quote 4,0%</strong></h2>
<p>Wie im vergangenen Monat hat auch im August die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn zugenommen. Die Zunahme um Plus 153 arbeitslose Menschen fällt geringer aus als im Juli. Seinerzeit lag der Anstieg zum Vormonat bei 230. Insgesamt sind jetzt 5.297 Menschen bei den Agenturen für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt in diesem Monat bei vier Prozent.</p>
<p>Im vergangenen Jahr waren im August 4.714 Menschen und damit 583 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,6 Prozent.</p>
<p>„Neben den fortgesetzten saisonalen Effekten wie Schul- und Ausbildungsende, die über die Sommer- und Ferienwochen insbesondere bei den jüngeren Menschen unter 25 Jahren für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit sorgen, haben in diesem Monat auch auslaufende Sprach- und Integrationskurse Einfluss auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit gehabt. So hat im August neben den jüngeren insbesondere bei Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit die Arbeitslosigkeit zugenommen. Alleine bei ihnen liegt das Plus zum Vormonat bei 105. Hierunter sind zum Großteil Geflüchtete aus der Ukraine und den weiteren Asylherkunftsländern, deren Sprach- und Integrationskurse geendet sind. Sie werden nach der Teilnahme wieder als arbeitslos gezählt“, sagt Steffi Koppitz, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im August 281 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind damit jetzt 2.283 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 19 oder 0,8 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 439 Stellen weniger (minus 16,1 Prozent).</p>
<p>„Unser Stellenbestand und die Stellenneumeldungen sind, insbesondere im Vergleich zum Vorjahr, rückläufig. Die Personalnachfrage bleibt jedoch groß und entspricht aktuell dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Nach Branchen betrachtet hat der Personalbedarf bei Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, im Handel und der Arbeitnehmerüberlassung seit dem Jahresbeginn abgenommen. In allen anderen Bereichen hat sich der Stellenbestand kaum verändert und ist konstant geblieben“, so Koppitz.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.905. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit ebenfalls um 0,1 Prozentpunkt gestiegen und liegt jetzt bei 5,2 Prozent. Im August des Vorjahres betrug sie 4,6 Prozent“, so Koppitz.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><b>Juli 2023: 5.144 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn </b><strong>– Quote 3,9%<br />
</strong></h2>
<p>In den beiden zurückliegenden Monaten war die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn gesunken. Diese Entwicklung hat sich im Ferienmonat Juli nicht fortgesetzt.</p>
<p>Jährlich wiederkehrende saisonale Effekte lassen die Arbeitslosigkeit zum Quartalsende und mit dem Beginn der Sommerferien regelmäßig ansteigen. Insgesamt sind im Juli 5.144 Menschen und damit 230 mehr als im Juni bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Mit der Zunahme steigt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat und liegt im Kreis Stormarn jetzt bei 3,9 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Juli 4.647 Menschen und damit 497 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,5 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Sommermonat Juli mit der Ferienzeit sorgt regelmäßig für einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der deutliche Sprung in diesem Monat hat uns insoweit nicht überrascht. Wie erwartet, registrieren wir insbesondere bei den jungen Menschen unter 25 Jahren einen überproportionalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Beginn der Sommerferien. Ursache hierfür sind wie in jedem Jahr das Schuljahresende und die Abschlussprüfungen bei den Ausbildungen. Dazu kommt das Quartalsende, zu dem vermehrt befristete Arbeitsverträge auslaufen sowie die Ferien- und damit Urlaubszeit. Vor Beginn der Sommerferien nimmt die Zahl der Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung ab, die Unternehmen stellen zu dieser Zeit weniger neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Nach wie vor wird auf drei von vier vakanten Stellen ausgebildetes und gut qualifiziertes Personal gesucht. Hiervon dürften dann auch die Jüngeren profitieren, die jetzt ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juli 420 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Insgesamt sind damit jetzt 2.302 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 25 oder 1,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 410 Stellen weniger (minus 15,1 Prozent). „Unser Stellenbestand liegt mit mehr als 2.300 Stellen zwar deutlich unter den Höchstwerten aus dem vergangenen Jahr, in dem die Zahl der vakanten Stellen zeitweise bei über 2.700 lag, jedoch bleibt der Personalbedarf in den Unternehmen groß. Zum Vormonat mehr neue Stellen hinzu kamen aus dem Gesundheitswesen, dem Bereich öffentlicher Verwaltungen sowie freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen“, berichtet Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.857. Die Unterbeschäftigungsquote ist damit ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte gestiegen und liegt jetzt bei 5,1 Prozent. Im Juli des Vorjahres betrug sie 4,5 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Juni 2023: 4.914 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote 3,7%</strong></h2>
<p>Zum Mai sind 82 Menschen weniger und damit jetzt 4.914 bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. In der Folge des Rückgangs sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat und liegt im Kreis Stormarn jetzt bei 3,7 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Juni 4.102 Menschen und damit 812 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.</strong></p>
<p>„Mit dem weiteren Rückgang im Juni ist die Arbeitslosigkeit erstmals in diesem Jahr in zwei Monaten in Folge gesunken, wenn auch nur in relativ kleinen Schritten. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung blicke ich im Kreis Stormarn im ersten Halbjahr des Jahres auf einen insgesamt stabilen Arbeitsmarkt zurück. Mit 4.914 arbeitslosen Menschen im Juni liegt die Zahl fast genau auf dem Wert zum Jahresbeginn, als 4.901 Menschen ohne Beschäftigung registriert waren.</p>
<p><strong>Die Frühjahrsbelebung ist in diesem Jahr schwächer ausgefallen und hat erst spät für eine nur leichte Entspannung gesorgt.</strong></p>
<p>Die Arbeitslosenquote blieb mit 3,7 bis 3,8 Prozent fast konstant. Die Unternehmen haben zwar weniger Stellen als noch im Vorjahr zu besetzen, jedoch liegt die Zahl mit über 2.300 weiterhin über der der Vor-Corona-Zeit“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Über die Sommer- und Ferienwochen rechne ich mit einer saisonalen Zunahme der Arbeitslosigkeit. Gerade bei der Gruppe der Jüngeren sind wie in jedem Jahr mit dem Ende der Schulzeit und den Ausbildungsprüfungen mehr Arbeits- und Ausbildungssuchende zu erwarten. Für sie sehe ich jedoch gute Perspektiven: Die Unternehmen suchen in allen Bereichen qualifizierte Fachkräfte sowie Auszubildende für den in Kürze anstehenden Ausbildungsbeginn.“</p>
<p>Die Unternehmen im Kreis Stormarn macht die Agenturchefin darauf aufmerksam, dass die Sonderregelungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld am 30. Juni 2023 auslaufen: „Der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld wurde vom Gesetzgeber aufgrund der Corona-Folgen und dann wegen unterbrochener Lieferketten sowie der Auswirkungen steigender Energiepreise beschlossen. Während der Pandemie konnte so die Beschäftigung von in der Spitze über 14.000 Beschäftigten im Kreis Stormarn gesichert werden. Insgesamt ist die Inanspruchnahme im Vergleich der letzten drei Jahre allerdings wieder stark gesunken. Im Mai und jetzt im Juni sind zusammen weniger als zehn Anzeigen auf Kurzarbeit eingegangen.“</p>
<p>Damit gelten ab dem 01. Juli 2023 für den Bezug von Kurzarbeitergeld wieder die Voraussetzungen, die vor der Pandemie galten: Es müssen wieder mindestens 30 Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb von einem Arbeitsausfall betroffen sein, bis Ende Juni waren es zehn Prozent in Verbindung mit einem Arbeitsausfall von mehr als zehn Prozent. Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeiternehmer können nicht mehr über die Kurzarbeit unterstützt werden. Zudem müssen Betriebe ab Juli zuerst wieder negative Arbeitszeitsalden aufbauen, bevor das Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann. Das bedeutet, dass Betriebe sowohl bei erstmaligem als auch bei weiterhin bestehenden Arbeitsausfällen wieder Minusstunden aufbauen müssen. Ist dies ausgeschöpft, kann für darüber hinaus gehende Arbeitsausfälle das Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Dafür muss eine Regelung im Betrieb bestehen, die den Aufbau von Minusstunden im Rahmen eines Arbeitszeitkontos zulässt.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juni 317 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 25 mehr (plus 8,6 Prozent) als im Vormonat. Insgesamt sind aktuell 2.327 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, elf oder 0,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 363 Stellen weniger (minus 13,5 Prozent).<br />
Unterbeschäftigung</p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.596. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 4,9 Prozent. Im Juni des Vorjahres betrug sie 4,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an<br />
Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Mai 2023: 4.996 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – Quote unverändert 3,8%</strong></h2>
<p>Nachdem die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn im vergangenen Monat auf knapp über 5.000 gestiegen war, hat sie im Mai leicht abgenommen. Ihre Zahl ist zum April um 68 gesunken und liegt jetzt bei 4.996 arbeitslosen Menschen, die bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos erfasst sind. Auf die Arbeitslosenquote wirkt sich der Rückgang nicht aus. Sie liegt im Kreis Stormarn im Mai unverändert bei 3,8 Prozent.</p>
<p><strong>Im vergangenen Jahr waren im Mai 4.129 Menschen und damit 867 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.</strong></p>
<p>„Im Mai ist die Arbeitslosigkeit erstmals in diesem Jahr zu einem Vormonat gesunken, wenn auch nur leicht um 68 arbeitslose Menschen weniger gegenüber April. Schaut man sich die Entwicklungen bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Stormarn getrennt an, zeigen sich Unterschiede. Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl arbeitsloser Menschen in diesem Monat um 82 zum April auf 2.023 gesunken. Beim Jobcenter hingegen ist die Zahl betreuter arbeitsloser Menschen in diesem Monat um 14 leicht gestiegen. Ihre Gesamtzahl beträgt jetzt 2.999. Die Zahl ukrainischer Geflüchteter bleibt mit 526 arbeitslos Registrierten fast unverändert zum Vormonat“, sagt Dr. Nina Regenberg, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.</p>
<p>„Die Personalnachfrage in den Unternehmen ist in der Summe zurückgegangen, bleibt aber mit weiterhin über 2.300 zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen auf einem hohen Niveau. Eine abgeschwächte Nachfrage zeigt sich aktuell insbesondere bei den Unternehmen im Großhandel, im Einzelhandel sowie im Bereich Verkehr und Lagerei. Bei den Einzelhandelsunternehmen hat der Stellenbestand seit Februar mit knapp 30 Prozent und im Großhandel mit 22 Prozent am deutlichsten abgenommen. Auch die Zahl neu gemeldeter Stellen ist derzeit in beiden Branchen rückläufig. Zunehmende Personalbedarfe hingegen finden sich in diesem Monat bei den Zeitarbeitsunternehmen und im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen. In allen weiteren Bereichen ist der Stellenbestand konstant geblieben.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Mai 292 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 15 weniger (minus 4,9 Prozent) als im Vormonat. Insgesamt sind aktuell 2.316 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 26 oder 1,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 354 Stellen weniger (minus 13,3 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.606. Die Unterbeschäftigungsquote ist in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat gesunken und liegt jetzt 4,9 Prozent. Im Mai des Vorjahres betrug sie 4,1 Prozent“, so Regenberg.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine berufsvorbereitende Maßnahme der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>April 2023: 5.064 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – 112 mehr als im März 2023<br />
</strong></h2>
<p>Seit dem Jahreswechsel nimmt die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn in kleinen Schritten zu. Im April ist ihre Zahl um weitere 122 auf 5.064 gestiegen, die bei der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Ahrensburg und Reinbek sowie dem Jobcenter Stormarn als arbeitslos erfasst sind. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte zu, sie liegt in Stormarn jetzt bei 3,8 Prozent.</p>
<p>Im vergangenen Jahr waren im April 4.288 Menschen und damit 776 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,2 Prozent.</p>
<p>„Wesentlicher Grund für den Anstieg der Arbeitslosigkeit im April ist, dass in diesem Monat die Zahl der Menschen, die sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus neu arbeitslos gemeldet haben, um 115 und damit knapp 30 Prozent höher lag als im März. Dem gegenüber ist die Zahl derer, die sich aus der Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung abgemeldet haben, konstant geblieben und reicht nicht an die Zahl der Neumeldungen heran. In der Summe aller Zu- und Abgänge ergibt sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem Monat. Mehr arbeitslose Menschen finden sich in fast allen Berufsgruppen. Am deutlichsten fällt das Plus bei den Verkehrs- und Logistikberufen mit 27 und den Bau- und Ausbauberufen mit 26 arbeitslosen Menschen mehr als noch im März aus. Rückgänge finden sich bei den Land-, Forst- und Gartenbauberufen, im Lebensmittel- und Gastgewerbe und bei den IT- und Dienstleistungsberufen. Die aktuelle konjunkturelle Entwicklung zeigt erste Auswirkungen bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. „Der Personalbedarf in den Unternehmen bleibt auf einem hohen Niveau, auch wenn der Stellenbestand mit über 2.300 gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen nicht mehr die Höchstwerte des Vorjahres erreicht. Vor dem Hintergrund dieses Bedarfes möchte ich bei den Unternehmen auch für die stärkere Inklusion von Menschen mit Behinderung werben. Nach den aktuell verfügbaren Zahlen* haben 38,1 Prozent der Arbeitgeber in Stormarn mit 20 und mehr sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen ihre Beschäftigungspflicht vollständig erfüllt, Menschen mit einer Schwerbehinderung zu beschäftigen. Der größere Anteil mit 61,9 Prozent erfüllt diese nur teilweise oder gar nicht. Insbesondere sie spreche ich an, Menschen mit einer Behinderung bei der Personalsuche mit zu berücksichtigen. Wir können die Einstellung und Beschäftigung mit Förderinstrumenten unterstützen, die von Eingliederungszuschüssen bis hin zur behindertengerechten Ausstattung von Arbeitsplätzen reichen.“</p>
<p>*aus dem Jahr 2021</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im April 307 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 56 weniger (minus 15,4 Prozent) als im Vormonat. „Der Personalbedarf ist zurückgegangen, liegt jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Eine abgeschwächte Nachfrage zeigt sich insbesondere bei den Unternehmen im Einzelhandel und der Arbeitnehmerüberlassung. Bei den Einzelhandelsunternehmen hat der Stellenbestand seit Februar um 45 Stellen recht deutlich abgenommen, gleichzeitig ist auch die Zahl neu gemeldeter Stellen von noch 40 im Februar auf jetzt 24 gesunken. Gleiches gilt für den Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. Auch hier liegt der Stellenbestand um über 70 Stellen unter dem Februarwert und sind die Stellenmeldungen um zwei Drittel zurückgegangen“, so die Agenturchefin.</p>
<p>Insgesamt sind aktuell 2.342 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 53 oder 2,2 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 314 Stellen weniger (minus 11,8 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.664. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei fünf Prozent. Im April des Vorjahres betrug sie 4,2 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>4.942 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn<br />
– 12 mehr als im Februar</strong></h2>
<p>Insgesamt 4.942 Menschen und damit zwölf mehr als im Februar sind bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn im abgelaufenen Monat arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote bleibt von der Zunahme unberührt und liegt unverändert bei 3,7 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im März 4.343 Menschen und damit 599 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,3 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Arbeitsmarkt zeigt sich seit dem Jahreswechsel und auch im abgelaufenen Monat ausgeglichen. Trotz großer Bewegung – auch in diesem Monat haben sich jeweils rund 1.100 Menschen arbeitslos gemeldet oder aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet – reichen die entlastenden Effekte derzeit nicht aus, damit die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Zunahme um zwölf arbeitslose Menschen mehr zum Vormonat ist jedoch nur gering. Damit registrieren wir jetzt den dritten Monat in Folge eine konstant gleichbleibende Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Auf Seiten der Unternehmen ist die Zahl der offenen Stellen in der Summe etwas zurückgegangen, ohne aber eingebrochen zu sein. Mit knapp 2.400 offenen Stellen bleibt der Personalbedarf in den Unternehmen groß. Insoweit setzte ich auf eine bald beginnende Frühjahrsbelebung, die wieder einen Rückgang der Arbeitslosigkeit erwarten lässt.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen<br />
</strong><br />
Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im März 363 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 27 weniger (minus 6,9 Prozent) als im Vormonat. „Der Rückgang bei den Stellenmeldungen findet sich im Wesentlichen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung begründet. Hier waren es in diesem Monat knapp 40 Stellen weniger als im Februar, die uns gemeldet wurden. Auch im Bereich der öffentlichen Verwaltungen kamen weniger neue Stellen dazu. Dafür haben das verarbeitende Gewerbe und das Gesundheits- und Sozialwesen mehr neue Personalbedarfe angezeigt“, so die Agenturchefin.</p>
<p>Insgesamt sind aktuell 2.395 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 89 oder 3,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 191 Stellen weniger (minus 7,4 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.626. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei fünf Prozent. Im März des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>4.930 arbeitslose Menschen im Kreis Stormarn – 29 mehr als im Januar 2023</strong></h2>
<p>Nach dem Jahreswechsel war die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn in einem saisonal üblichen Umfang deutlicher gestiegen. Auch im Februar hat die Zahl Jobsuchender zum Vormonat zugenommen, jedoch fällt der Anstieg erheblich geringer aus. Im abgelaufenen Monat waren 29 Menschen mehr als noch im Januar bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit liegt ihre Zahl aktuell bei 4.930. Die Arbeitslosenquote bleibt von der Zunahme unberührt und liegt unverändert bei 3,7 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Februar 4.340 Menschen und damit 590 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,3 Prozent.</strong></p>
<p>„Auch wenn sich an der Zahl arbeitsloser Menschen im Februar nur wenig verändert hat, gibt es natürlich Bewegungen am Arbeitsmarkt. In diesem Monat haben sich über 1.200 Menschen nach einer Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahme oder aus anderen Gründen arbeitslos gemeldet und fast in der gleichen Anzahl aus der Arbeitslosigkeit wieder abmelden können. In der Summe ergibt sich die aktuelle geringfügige Zunahme der Arbeitslosigkeit um 29 Personen. Ein leichtes Plus haben wir sowohl bei der Gruppe junger Menschen wie auch bei den Geflüchteten aus der Ukraine registriert. Beides überrascht nicht. Bei den Jüngeren haben noch Ausbildungsprüfungen angestanden und nicht alle konnten in ihren Ausbildungsbetrieben übernommen werden. Zudem nimmt die Zahl ukrainischer Geflüchteter, die im Jobcenter Stormarn betreut werden, weiterhin zu. Von ihnen sind aktuell 510 und damit 19 mehr als im Januar arbeitslos gemeldet“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Positiv bewerte ich in diesem Monat zwei Zahlen. Mit 433 liegt die Zahl derer, die sich in eine Erwerbstätigkeit haben abmelden können, auf dem höchsten Wert seit September des vergangenen Herbstes. Auch suchen die Unternehmen wieder verstärkt neue Beschäftigte. Mit 390 wurden unserem Arbeitgeber-Service so viele neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet wie zuletzt im April 2022.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Februar 390 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 107 mehr (plus 37,8 Prozent) als im Vormonat. „Das Plus bei den Stellenzugängen findet sich insbesondere im Handel mit 38 mehr gemeldeten Stellen als im Vormonat, im Gesundheitswesen mit plus 20 Stellen sowie im Bereich freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen mit einem Plus von 18 Stellen zum Januar“, so die Agenturchefin.</p>
<p>Insgesamt sind aktuell 2.484 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, drei oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 63 Stellen weniger (minus 2,5 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.631. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt zugenommen und liegt jetzt bei fünf Prozent. Im Februar des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p><strong>„Ausbildung ist Zukunft“ &#8211; „Woche der Ausbildung“ wirbt für Azubi     </strong></p>
<p>Mit 1.165 gemeldeten Ausbildungsstellen bietet der Ausbildungsmarkt im Kreis Stormarn bereits wieder eine große Anzahl und Auswahl an Ausbildungsangeboten. „In der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 13. bis 17. März werben die Agenturen für Arbeit mit der Botschaft „Ausbildung ist Zukunft“ wieder für die duale Ausbildung. Wie Jugendliche ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen, wie sie einen Ausbildungsplatz finden und wer sie dabei unterstützt, darüber informieren wir in der Woche der Ausbildung gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck und der Handwerkskammer Lübeck. Wir möchten junge Menschen motivieren, sich aktiv mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen und dabei unsere Unterstützungsangebote zu nutzen“, sagt Wieczorek. „So findet zum Beispiel am 14. März ein Elternabend unter der Überschrift „Schule – was dann“ in unserem Berufsinformationszentrum statt, einen Tag später eine Messe, auf der junge Menschen und ihre Eltern exemplarisch Berufe bei zehn regionalen Ausbildungsbetrieben und aus dem Handwerk kennenlernen können. Am 16. März haben Jugendliche bei einem Speed-Dating dann in unserem Haus in Geesthacht die Chance, sieben Unternehmen zu treffen.“</p>
<h2><strong>4.901 arbeitslose Menschen im Januar 2023 – 268 mehr als im Dezember 2022</strong></h2>
<p>Die Winterwochen und der Jahreswechsel machen sich auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn bemerkbar. Im Januar ist die Arbeitslosigkeit daher saisonal bedingt wieder deutlicher angestiegen. 268 Menschen mehr als noch im Dezember sind aktuell bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet. Damit steigt ihre Zahl auf jetzt insgesamt 4.901. In der Folge nimmt die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte zum Dezember zu und liegt jetzt bei 3,7 Prozent.</p>
<p><strong>Vor einem Jahr waren im Januar 4.377 Menschen und damit 524 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,3 Prozent.</strong></p>
<p>„Der Jahreswechsel bringt saisonal bedingt immer einen deutlicheren Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich. Endende befristete Arbeitsverträge wie auch zum Jahresende wirksame Kündigungsfristen sind ebenso Ursachen wie junge Menschen, die ihre Ausbildung in diesem Monat abgeschlossen haben und nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen werden konnten. Bei ihnen sehen wir im Januar immer einen überproportionalen Anstieg der Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Insgesamt fällt das Plus von 268 arbeitslosen Menschen mehr gegenüber Dezember in der Betrachtung der Vorjahre aber vergleichsweise niedrig aus. In den vergangenen zehn Jahren lag der Anstieg zum Jahreswechsel im Schnitt bei plus 337 und damit deutlich höher“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn. „Blicke ich auf die Seite der Unternehmen, bleibt deren Personalbedarf mit 2.481 gemeldeten Stellen im Januar weiterhin hoch und nur geringfügig unter dem Wert des Vorjahres. Mit acht neuen Anzeigen aus Stormarner Unternehmen bleibt auch der Bereich der Kurzarbeit unauffällig. Aktuelle Herausforderung in vielen Stormarner Unternehmen ist und bleibt die Personalsuche, nicht die Freisetzung.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Januar 283 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 67 weniger (minus 19,1 Prozent) als im Vormonat und 28 weniger (minus neun Prozent) als im vergangenen Jahr. „Im Januar ist es nicht ungewöhnlich, dass uns insgesamt weniger neue Stellen gemeldet werden. Hier hat die Jahreszeit ihren Einfluss. In der Branchenbetrachtung ist der Stellenbestand in den meisten Bereichen nur leicht zurückgegangen oder gleichgeblieben, wogegen bei den Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe mit plus 29 Stellen zum Vormonat wie auch im öffentlichen Dienst mit plus 18 zwei deutlichere Stellenzuwächse zu finden sind“, so die Agenturchefin.</p>
<p>Insgesamt sind aktuell 2.481 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, sieben oder 0,3 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 59 Stellen weniger (minus 2,3 Prozent).</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.572. Die Unterbeschäftigungsquote hat zum Vormonat ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte zugenommen und liegt jetzt bei 4,9 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<h2><strong>Arbeitslosigkeit im November 2022 unverändert hoch</strong></h2>
<p>Im November 2022 hat die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn zum vorangegangen Oktobermonat um 65 arbeitslose Menschen abgenommen. Damit sind aktuell insgesamt 4.587 Menschen bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet.</p>
<p>Der Rückgang bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die weiterhin bei 3,5 Prozent liegt. Im Vorjahresmonat waren 4.151 Menschen und damit 436 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,1 Prozent.</p>
<p><strong>„Im November haben wir eine geringere Dynamik am Arbeitsmarkt registriert.</strong> Es sind zum Vormonat weniger Menschen neu in der Arbeitslosenstatistik erfasst worden, auf der anderen Seite haben sich auch weniger in eine Beschäftigung abgemeldet. In der Summe aller Bewegungen hat die Arbeitslosigkeit in diesem Monat leicht um 65 arbeitslose Menschen abgenommen.</p>
<p><strong>Die Arbeitslosenquote bleibt hiervon unbeeinflusst und liegt jetzt den dritten Monat in Folge bei 3,5 Prozent.</strong></p>
<p>Mit der konstanten und weiterhin recht niedrigen Quote sehe ich den Arbeitsmarkt weiterhin robust“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und erklärt weiter: “Zwar haben die Unternehmen in diesem Monat weniger neue Stellen gemeldet und der Stellenbestand ist seit den Höchstständen in den Sommermonaten um rund acht Prozent gesunken, aber er liegt mit über 2.500 sozialversicherungspflichtigen Stellen weiterhin auf einem hohen Niveau. Mit 15 neuen Anzeigen aus den Stormarner Unternehmen bleibt auch der Bereich der Kurzarbeit unauffällig.“</p>
<p><strong>Appell zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember:</strong> Menschen mit Behinderung bei der Personalsuche einbeziehen. Aktuell sind im Kreis Stormarn 246 Menschen mit einer Schwerbehinderung ohne Beschäftigung. „Ihre Zahl hat abgenommen. Im Jahr 2021 waren durchschnittlich noch 263 schwerbehinderte Menschen auf Jobsuche. Erfreulich ist, dass annähernd der Stand vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht ist. Unsere Erfahrung bleibt jedoch, dass Menschen mit Behinderung – einmal arbeitslos geworden – trotz des Arbeits- und Fachkräftebedarfes immer noch schwerer in den Arbeitsmarkt zurückfinden“, sagt die Chefin der Arbeitsagentur und appelliert im Hinblick auf den anstehenden internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 03. Dezember: „Unternehmen verpassen hier Chancen bei der Personalplanung und -rekrutierung. Arbeitslose Menschen mit Behinderung sind häufig gut qualifiziert und besonders motiviert und sollten bei der Personalsuche einbezogen werden. Fast 60 Prozent der jobsuchenden Menschen mit einer Schwerbehinderung haben einen Ausbildungs- oder akademischen Abschluss. Auch angesichts der demografischen Entwicklung ist es wichtig, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu fördern und zu verbessern.“</p>
<p>Per Gesetz wären im Jahr 2020 (die aktuellsten Daten zur Beschäftigungspflicht stammen aus dem Jahr 2020) 624 Unternehmen aus dem Kreis Stormarn mit mindestens 20 Arbeitsplätzen dazu verpflichtet gewesen, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. 234 Stormarner Unternehmen hatten 2020 ihre Beschäftigungspflicht soweit erfüllt, dass bei ihnen keine Ausgleichsabgabe fällig wurde. „390 und damit rund 63 Prozent waren ihrer Beschäftigungspflicht jedoch nicht vollständig nachgekommen und haben eine Ausgleichsabgabe gezahlt. Davon hatten 168 und damit fast jedes vierte beschäftigungspflichtige Unternehmen keinen schwerbehinderten Menschen beschäftigt“, berichtet Wieczorek. Zur Unterstützung der Unternehmen stünden der Agentur für Arbeit verschiedene individuelle Förderinstrumente zur Verfügung. Neben der Beratung können dies Zuschüsse zu Lohnkosten, Probebeschäftigungen oder Zuschüsse für die behindertengerechte Ausstattung von Arbeits- oder Ausbildungsplätzen sein.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Im November sind dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und dem Jobcenter Stormarn 293 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit liegt die Zahl der zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen im Kreis Stormarn bei 2.508. Das sind 130 oder 4,9 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum November 2021 sind dies 74 vakante Stellen mehr, ein Plus von drei Prozent.<br />
„Der Großteil des Rückgangs im Stellenbestand findet sich bei den Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe und im Großhandel. Hier gibt es hier aktuell eine Zurückhaltung im Hinblick auf weitere Mitarbeiterbedarfe. In allen weiteren Bereichen bleibt der Personalbedarf unverändert groß“, so Wieczorek.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.267. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat weiterhin bei 4,7 Prozent. Im November des Vorjahres lag sie bei 4,2 Prozent“, sagt Wieczorek.</p>
<p><strong>Nicht als arbeitslos gezählt</strong> werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p>Text: Agentur füer Arbeit / Redaktion</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit steigt in Stormarn im Oktober an</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/arbeitsmarkt-die-arbeitslosigkeit-steigt-in-stormarn-im-oktober-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 16:35:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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<p>„Im Oktober präsentiert sich der Arbeitsmarkt weiter in stabiler Verfassung. Für den leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit sehe ich im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen spüren wir regelmäßig, dass die Unternehmen über die Ferienzeiten weniger neue Mitarbeiter einstellen und sich in dieser Zeit weniger Jobsuchende aus der Arbeitslosigkeit abmelden. Des Weiteren nimmt die Zahl ukrainischer Geflüchteter, die in der Arbeitsmarktstatistik als arbeitslos erfasst werden, noch zu. Mit aktuell 508 sind dies 63 mehr als im September. Insgesamt kümmert sich das Jobcenter Stormarn um die finanzielle Unterstützung und berufliche Betreuung von mittlerweile 1.117 erwerbsfähigen Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und erklärt weiter:</p>
<p><strong>Kurzarbeit steigt wieder</strong></p>
<p>“Nachdem das Instrument der Kurzarbeit in den vergangenen sechs Monaten nur wenig in Anspruch genommen werden musste, nimmt hier der Beratungsbedarf wie auch die Zahl neuer Anzeigen zu. Im Oktober gingen aus den Stormarner Unternehmen 19 neue Anzeigen auf Kurzarbeit ein. Das ist seit März die größte Zahl in einem Monat. In den Neuanzeigen wird für 225 Beschäftigte ein Arbeitsausfall erwartet.“ Die Agenturchefin weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass bis Ende dieses Jahres weiterhin die erleichterten Zugangsvoraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld gelten.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Im Oktober sind dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und dem Jobcenter Stormarn 314 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit liegt die Zahl der zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen im Kreis Stormarn bei 2.638. Das sind 76 oder 2,8 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Oktober 2021 sind dies 217 vakante Stellen mehr, ein Plus von neun Prozent.</p>
<p>„Der Stellenbestand ist in den meisten Branchen stabil. Im verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel sehen wir jedoch, dass im Oktober weniger neue Stellen als in den Vormonaten gemeldet worden sind und auch der Stellenbestand abgenommen hat. Auch wenn der Bedarf an neuen Mitarbeitenden weiter deutlich über dem des Vorjahres liegt, gibt es hier aktuell in Einzelfällen eine gewisse Zurückhaltung im Hinblick auf weitere Mitarbeiterbedarfe“, so Wieczorek.</p>
<p>Die aktuell größten Personalbedarfe finden sich in der Arbeitnehmerüberlassung (aktuell 606 vakante Stellen), im Gesundheits- und Sozialwesen mit 285 Stellenangeboten, im verarbeitenden Gewerbe mit jetzt 272 Stellen gefolgt von Unternehmen aus dem Baugewerbe, bei denen 221 Stellen zu besetzen sind. Im Einzelhandel werden 189 neue Mitarbeitende gesucht.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung steigt auf 4,7%<br />
</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.206. Die Unterbeschäftigungsquote ist zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkt gestiegen und liegt jetzt bei 4,7 Prozent. Im Oktober des Vorjahres lag sie bei 4,2 Prozent“, sagt Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit / Redaktion</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stormarn: 4.952 Arbeitslose im September 2022</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/stormarn-4-952-arbeitslose-im-september-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2022 18:41:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" />122 Arbeitslose weniger – Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Prozent Im September hat die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn nach zwei Monaten, in denen die Zahl Jobsuchender gestiegen war, wieder abgenommen. Gegenüber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/09/Kathleen-Wieczorek-2022.09.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-g.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><p><strong>122 Arbeitslose weniger – Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Prozent</strong></p>
<p>Im September hat die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn nach zwei Monaten, in denen die Zahl Jobsuchender gestiegen war, wieder abgenommen. Gegenüber August ist ihre Zahl um 122 gesunken. Damit sind aktuell insgesamt 4.592 Menschen bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und dem Jobcenter Stormarn arbeitslos gemeldet.</p>
<p>Die Arbeitslosenquote nimmt in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat ab und liegt im September bei 3,5 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 4.402 Menschen und damit 190 weniger arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 3,3 Prozent.</p>
<p>„Im September zeigt sich der Arbeitsmarkt von der unsicheren Wirtschaftslage weiterhin unbeeindruckt und im Zuge der saisonalen Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit Juli wieder gesunken. Der Anstieg in den Vormonaten ist im Wesentlichen in dem Übergang ukrainischer Geflüchteter in die Betreuung der Jobcenter begründet. Damit wurden sie auch in der Arbeitsmarktstatistik erfasst und abgebildet. Insgesamt sind aktuell 1.045 erwerbsfähige Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit beim Jobcenter Stormarn gemeldet“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn und ergänzt: “Erfreulich ist, dass wieder mehr arbeitslose Menschen als in den Vormonaten eine Erwerbstätigkeit aufnehmen konnten und der Stellenbestand weiterhin auf einem hohen Niveau liegt. Zur Entlastung hat natürlich auch der Ausbildungsbeginn am 01. September beigetragen. Bei den unter 25-jährigen hat die Arbeitslosigkeit mit einem Rückgang um 11,6 Prozent zum Vormonat am deutlichsten abgenommen.“</p>
<p>Der jüngste Beschluss der Bundesregierung, die Zugangserleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld bis Ende dieses Jahres zu verlängern, unterstütze die Bemühungen der Unternehmen, bei eventuellen Arbeitsausfällen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten, so Wieczorek. „Bis zum 31. Dezember bleibt es ausreichend, wenn in Betrieben bei mindestens zehn Prozent der Beschäftigten mehr als zehn Prozent der Arbeit ausfällt. Zudem wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden verzichtet. So können weiterhin Arbeitsausfälle, die auf wirtschaftlichen Ursachen wie zum Beispiel konjunkturell bedingten Auftragsrückgängen beruhen, mit der Kurzarbeit überbrückt werden. Diese Zugangserleichterungen umfassen auch Betriebe, die ab dem 1. Oktober neu oder nach einer mindestens dreimonatigen Unterbrechung erneut Kurzarbeit anzeigen müssen“, erklärt die Agenturchefin. „Neu beschlossen hat das Bundeskabinett außerdem, dass auch Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter wieder in Kurzarbeit gehen können. Für sie war der Bezug von Kurzarbeitergeld seit dem 01. Juli nicht mehr möglich gewesen. Auch diese Sonderregelung gilt befristet bis zum Jahresende.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Im September sind dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und dem Jobcenter Stormarn 374 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit liegt die Zahl der zu besetzenden sozialversicherungspflichtigen Stellen im Kreis Stormarn bei 2.714. Das sind acht oder 0,3 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum September 2021 sind dies 377 vakante Stellen mehr, ein Plus von 16,1 Prozent.</p>
<p>„Der Stellenbestand ist über alle Branchen hinweg stabil. Dies bildet den unverändert anhaltenden Personalbedarf bei den Stormarner Unternehmen ab. Genauso bleibt die Herausforderung, die jeweils passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – insbesondere auf Ebene ausgebildeter Fachkräfte &#8211; zu finden“, so Wieczorek.</p>
<p>Die aktuell größten Personalbedarfe finden sich in der Arbeitnehmerüberlassung (aktuell 581 vakante Stellen), im Gesundheits- und Sozialwesen mit 302 Stellenangeboten, im verarbeitenden Gewerbe mit jetzt 301 Stellen gefolgt von Unternehmen aus dem Baugewerbe, bei denen 219 Stellen zu besetzen sind. Im Einzelhandel werden 214 neue Mitarbeitende gesucht.</p>
<p><strong>Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.083. Die Unterbeschäftigungsquote ist zum Vormonat unverändert geblieben und liegt weiterhin bei 4,6 Prozent. Im September des Vorjahres lag sie bei 4,3 Prozent“, sagt Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit / Redaktion</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arbeitslosenquote in Stormarn unverändert – Ukraine-Krieg noch nicht spürbar</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/arbeitslosenquote-in-stormarn-unveraendert-ukraine-krieg-noch-nicht-spuerbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 12:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" />Es gibt auch im abgelaufenen Monat im Kreis Stormarn Bewegung am Arbeitsmarkt, in der Summe hat sich im März bei der Arbeitslosigkeit jedoch nur wenig verändert. 4.343 Arbeitslose und Quote [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2022/03/Kathleen-Wieczorek-2022.03.31-ArbAmt-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><p><strong>Es gibt auch im abgelaufenen Monat im Kreis Stormarn Bewegung am Arbeitsmarkt, in der Summe hat sich im März bei der Arbeitslosigkeit jedoch nur wenig verändert.</strong></p>
<p><strong>4.343 Arbeitslose und Quote von 3,3 %<br />
</strong></p>
<p>Gegenüber dem Vormonat registriert die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe drei arbeitslose Menschen mehr. Damit beträgt ihre Zahl im Kreis Stormarn jetzt 4.343. Dies bleibt ohne Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die den dritten Monat in Folge unverändert bei 3,3 Prozent liegt.Vor einem Jahr waren im März noch 5.317 Menschen und damit 974 mehr arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,0 Prozent.</p>
<p><strong>Kathleen Wieczorek:<br />
</strong></p>
<p>„Seit Jahresbeginn schauen wir jetzt den dritten Monat in Folge auf eine unveränderte Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent und damit weiterhin auf eine stabil niedrige Quote. Gleichzeitig haben wir reichlich Bewegung am Arbeitsmarkt &#8211; Menschen melden sich aus der Arbeitslosigkeit ab oder an -, dies war in der Summe jedoch ausgeglichen, so dass sich bei der Zahl arbeitsloser Menschen insgesamt nur wenig verändert hat.</p>
<p>Ich werte dies als Zeichen für einen stabilen Arbeitsmarkt im Kreis. Die Corona-Pandemie und auch der Krieg in der Ukraine wirken sich hier aktuell nicht aus. Die Stormarner Unternehmen melden unverändert viele neue Stellen und unser Stellenbestand erreicht mit 2.586 abermals einen neuen Höchstwert. Dies lässt mich auch weiterhin positiv nach vorne schauen“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>„Bislang haben sich noch keine Geflüchteten aus der Ukraine bei uns gemeldet. Aktuell steht die humanitäre Hilfe &#8211; die Aufnahme, Versorgung und Verteilung der geflohenen Ukrainer*innen &#8211; im Vordergrund. Wenn die Menschen aus der Ukraine keine kurzfristige Rückkehroption in die Ukraine sehen und es wollen, sind wir vorbereitet, sie in Arbeit und Ausbildung zu vermitteln.“</p>
<p><strong>2.586 Stellen sind frei<br />
</strong></p>
<p>Mit den aktuell 2.586 sozialversicherungspflichtigen Stellen sind im Kreis Stormarn 39 oder 1,5 Prozent mehr als im Vormonat vakant. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 789 Stellen mehr, ein Plus von 43,9 Prozent. Im März sind 403 neue sozialversicherungspflichtige Stellen hinzugekommen.</p>
<p>Die meisten Mitarbeitenden werden mit 499 in der Arbeitnehmerüberlassung gesucht, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen mit 298, dem verarbeitenden Gewerbe mit 264, dem Baugewerbe mit 223 und dem Einzelhandel mit 208 freien Stellen.</p>
<p>„Bei fast allen dieser Top 5 – Branchen hat sich der Stellenbestand zum Vormonat weiter erhöht. Nur im Baubereich waren es lediglich drei Stellen weniger als im Vormonatsbestand“, sagt die Agenturchefin. „Insbesondere das Gastgewerbe sucht jetzt händeringend neues Personal. Mit jetzt 103 gemeldeten Stellen ist hier der Stellenbestand auf den höchsten Wert seit Jahren gestiegen.“</p>
<p><strong>5.701 Menschen in Unterbeschäftigung &#8211; Quote unverändert bei 4,3%<br />
</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 5.701. Die Unterbeschäftigungsquote liegt unverändert zum Vormonat bei 4,3 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie noch bei 5,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p><strong>Kurzarbeit in Stormarn<br />
</strong></p>
<p>Im März* (bis zum 27. März 2022) haben 25 Betriebe aus dem Kreis Stormarn neu Kurzarbeit angezeigt und erwarten bei 151 Beschäftigten einen Arbeitsausfall. Im Vormonatszeitraum registrierte die Arbeitsagentur 49 Neuanzeigen auf Kurzarbeit für 621 Mitarbeitende; im Januar waren es 48 Anzeigen für 313 Beschäftigte.</p>
<p>„Im März hat sich die Zahl neuer Anzeigen auf Kurzarbeit halbiert. Das ist ein positives Zeichen, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch viele Beschäftigte von einem Arbeitsausfall betroffen sind. Etliche Unternehmen aus der Industrie, dem Veranstaltungs- oder Dienstleistungsbereich haben mit Schwierigkeiten in den Lieferketten oder Planungsunsicherheiten wie auch Terminabsagen auf Grund des aktuell hohen Infektionsgeschehens zu kämpfen“, so die Agenturchefin. „Hinzu kommen die Unsicherheiten im Hinblick auf den Ukrainekonflikt.</p>
<p><strong>Sonderregelungen zur Kuzrzarbeit verlängert bis 30.06.2022</strong></p>
<p>Wichtig für betroffene Unternehmen ist, dass die Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld erneut verlängert worden sind und ihnen bis zum 30. Juni 2022 eine beschäftigungssichernde Brücke und eine gewisse Planungssicherheit bieten.“</p>
<p><strong>Diese Regelungen zum Kurzarbeitergeld gelten bis zum 30. Juni 2022:</strong></p>
<p>Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Bis zum 30. Juni 2022 wird zudem weiterhin auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden verzichtet. Auch Unternehmen aus der Leiharbeit können unterstützt werden.</p>
<p>Die Bezugsdauer wird für Beschäftigte, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum Ablauf des 30. Juni 2021 entstanden ist, auf bis zu 28 Monate, längstens bis zum Ablauf des 30. Juni 2022, verlängert.</p>
<p>Das Kurzarbeitergeld wird für Beschäftigte in Kurzarbeit, die einen Lohnausfall von mindestens 50 Prozent haben, bis Ende Juni weiterhin aufgestockt. Ab dem vierten Bezugsmonat – gerechnet ab März 2020 – auf 70 Prozent (77 Prozent für Personen mit Kindern) und ab dem siebten Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Personen mit Kindern) des entfallenen Nettoentgelts.</p>
<p>Bis Ende Juni bleibt es während der Kurzarbeit weiterhin möglich, in einem seit Beginn der Kurzarbeit neu aufgenommen Minijob anrechnungsfrei hinzuzuverdienen. Die Sozialversicherungsbeiträge werden für die ausgefallenen Arbeitsstunden bis maximal Juli 2023 zur Hälfte erstattet, wenn die Kurzarbeit mit einer beruflichen Weiterbildung verbunden wird, die bestimme Voraussetzungen erfüllt.</p>
<p><strong>1.522 Menschen in Stormarn in Kurzarbeit</strong></p>
<p>Die aktuell verfügbaren Daten zum tatsächlichen Umfang der Kurzarbeit im Kreis Stormarn liegen für den Monat Oktober 2021 vor. „Seinerzeit wurde in 326 Betrieben kurzgearbeitet und insgesamt 1.552 Beschäftigte waren von einem Arbeitsausfall betroffen“, berichtet Wieczorek.Den Höchststand der Kurzarbeit gab es kurz nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im April 2020, als in rund 1.700 Stormarner Unternehmen über 14.000 Beschäftigte von Arbeitsausfällen betroffen waren.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe / Redaktion</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In Stormarn 4.402 Arbeitslose per Ende September 2021</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/in-stormarn-4-402-arbeitslose-per-ende-september-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 10:08:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Wirtschaftskrise]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><p><strong>Aktuell sind 4.402 Menschen arbeitslos. </strong><strong>Dazu kommen 5.898 Menschen in Unterbeschäftigung und 5.331 Menschen in Kurzarbeit<br />
</strong></p>
<p>„Der Schwung am Arbeitsmarkt nach der „Sommerpause“ setzt sich auch im September fort. Die Arbeitslosigkeit hat um 213 Jobsuchende zum Vormonat erneut deutlich abgenommen. Von dieser positiven Entwicklung der letzten zwei Monate haben alle Personengruppen profitieren können“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>“Unser Stellenbestand ist um weitere 134 sozialversicherungspflichtige Stellen gewachsen und hat mit jetzt 2.337 wieder den Stand vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht.</p>
<p>Die Unternehmen aus dem Kreis Stormarn suchen über fast alle Branchen hinweg wieder mindestens so viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie vor zwei Jahren. Nur im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung liegt der Stellenbestand deutlich – hier sind es gut 180 Stellen weniger &#8211; unter dem Septemberwert 2019.“</p>
<p><strong>2.337 offene sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im September 447 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Damit sind aktuell insgesamt 2.337 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen.</p>
<p><strong>5.898 Menschen in Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 5.898. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 4,4 Prozent und hat damit um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat abgenommen. Im September des Vorjahres lag sie bei 5,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p><strong>5.331 Menschen in Kurzarbeit</strong></p>
<p>Die Zahl der Betriebe aus dem Kreis Stormarn, die im September* neu Kurzarbeit angezeigt haben, liegt bei fünf. In den Anzeigen wird für 479 Beschäftigte ein Arbeitsausfall erwartet.</p>
<p>Daten zum tatsächlichen Umfang der Kurzarbeit im Kreis Stormarn liegen jetzt für den Monat April vor. „Seinerzeit waren insgesamt 5.331 Beschäftigte in 896 Betrieben von einem Arbeitsausfall betroffen. Nach den verschärften Lockdown-Regelungen Mitte Dezember ist die Zahl der Unternehmen wie auch die Zahl der Kurzarbeiter im März und April wieder rückläufig gewesen, lag jedoch noch auf einem hohen Niveau, berichtet Wieczorek.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe / Redaktion</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>4.615 Arbeitslose im August in Stormarn 2021</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/4-615-arbeitslose-im-august-in-stormarn-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2021 19:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" />Nachdem die Arbeitslosigkeit im Juli gestiegen war, hat sich der Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn im August wieder entspannt und es sind weniger Menschen ohne Beschäftigung. So sind bei der Agentur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><p>Nachdem die Arbeitslosigkeit im Juli gestiegen war, hat sich der Arbeitsmarkt im Kreis Stormarn im August wieder entspannt und es sind weniger Menschen ohne Beschäftigung.</p>
<p>So sind bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe aktuell 4.615 Menschen arbeitslos gemeldet, 306 weniger als noch im Juli. In der Folge ist die Arbeitslosenquote gegenüber Juli um 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen und liegt jetzt bei 3,5 Prozent. Vor einem Jahr waren im August 5.521 Menschen und damit 906 mehr arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,2 Prozent.</p>
<p>Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe: „Erfreulich für mich ist, dass in diesem Monat bei allen Personengruppen die Arbeitslosigkeit zurückgegangen ist. Von der aktuellen Dynamik haben alle profitieren können.&#8220;</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong><br />
Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im August 317 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 106 weniger (minus 25,1 Prozent) als im Vormonat und 87 weniger (minus 21,5 Prozent) als im August vergangenen Jahres.</p>
<p>Damit sind aktuell insgesamt 2.203 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 36 oder 1,7 Prozent mehr als im Vormonat.</p>
<p><strong>6.090 Personen in Unterbeschäftigung</strong><br />
Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind.</p>
<p>„Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.090. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 4,5 Prozent und hat damit um 0,3 Prozentpunkte zum Vormonat abgenommen. Im August des Vorjahres lag sie bei 5,2 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p><strong>Kurzarbeit wächst leicht</strong><br />
Die Zahl der Betriebe aus dem Kreis Stormarn, die im August neu Kurzarbeit angezeigt haben, liegt bei drei. In den Anzeigen wird für 25 Beschäftigte ein Arbeitsausfall erwartet. Im Vormonat lag die Zahl bei vier Neuanzeigen für 63 Mitarbeitende, im Juni waren es 19 Anzeigen für 199 Beschäftigte.</p>
<p>Daten zum tatsächlichen Umfang der Kurzarbeit im Kreis Stormarn liegen jetzt für den Monat März vor. „Seinerzeit waren insgesamt 6.453 Beschäftigte in 993 Betrieben von einem Arbeitsausfall betroffen. Nach den verschärften Lockdown-Regelungen Mitte Dezember hat die Zahl der Unternehmen wie auch die Zahl der Kurzarbeiter im März erstmals wieder deutlicher abgenommen. Gegenüber Februar wurde in 243 Unternehmen weniger kurzgearbeitet und es waren 1.747 Beschäftigte weniger von einem Arbeitsausfall betroffen“, berichtet Wieczorek.</p>
<p><strong>Ausbildungsmarkt: Noch 457 Stellen offen</strong><br />
Nach dem ersten Starttermin Anfang August beginnt für weitere Jugendliche die Ausbildung. Doch auch für diejenigen, die noch keinen Ausbildungsvertrag haben, bestehen unverändert Chancen auf einen Ausbildungsplatz, erklärt die Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. Von den ursprünglich 1.606 gemeldeten Ausbildungsstellen im Kreis Stormarn sind 457 noch vakant.</p>
<p>„Damit werden für jede vierte Ausbildungsstelle weiterhin Auszubildende gesucht. Es gibt also keinen Grund, bei den Bemühungen nachzulassen“, sagt Wieczorek.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe / Redaktion</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Agentur für Arbeit verschärft Voraussetzungen für Arbeitslosengeld ab 01.09.2021</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/agentur-fuer-arbeit-verschaerft-voraussetzungen-fuer-arbeitslosengeld-ab-01-09-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 06:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" />Online-Verfahren der Agentur für Arbeit endet 31.08.2021 – neue Lösung erst ab 2022 geplant Um persönliche Kontakte während der Corona-Pandemie zu beschränken, konnten Bürgerinnen und Bürger sich ausnahmsweise telefonisch oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/06/Ahrensburg-Arbeitsagentur-Schild-2020.05.10-Ec-aq-72-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><h2>Online-Verfahren der Agentur für Arbeit endet 31.08.2021 – neue Lösung erst ab 2022 geplant</h2>
<p>Um persönliche Kontakte während der Corona-Pandemie zu beschränken, konnten Bürgerinnen und Bürger sich ausnahmsweise telefonisch oder online arbeitslos melden. Ab dem 1. September 2021 müssen Arbeitslosmeldungen wieder verpflichtend persönlich in der Agentur für Arbeit erfolgen.</p>
<p>Es ist nur noch bis zum 31. August 2021 möglich, sich auf alternativen Wegen (telefonisch oder online) arbeitslos zu melden. Diese Regelung gilt verbindlich ab dem 1. September 2021 bundesweit. Über Änderungen, z.B. bei einer erneuten Verschlechterung der pandemischen Lage, informiert die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe rechtzeitig.</p>
<p>Die persönliche Meldung ist wichtig für alle, die ab dem 01. September arbeitslos werden und sich bislang noch nicht bei der Agentur für Arbeit haben registrieren lassen. „Wer sich bis zum 31. August bei uns bereits telefonisch oder online arbeitslos gemeldet hat, braucht dies anschließend nicht noch einmal persönlich machen“, stellt Grit Behrens, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe, klar.</p>
<p>Diejenigen, die sich bis zum 31. August nicht telefonisch oder online arbeitslos gemeldet haben, sind ab dem 01. September wieder verpflichtet, dies persönlich in den Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe, Reinbek, Mölln und Geesthacht zu machen.</p>
<figure id="attachment_43146" aria-describedby="caption-attachment-43146" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-43146" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/08/Grit_Behrens-quer-2021.08.30-Agentur-fuer-Arbeit-B.O.-aq-tiny.jpg" alt="" width="1200" height="600" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/08/Grit_Behrens-quer-2021.08.30-Agentur-fuer-Arbeit-B.O.-aq-tiny.jpg 1200w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/08/Grit_Behrens-quer-2021.08.30-Agentur-fuer-Arbeit-B.O.-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/08/Grit_Behrens-quer-2021.08.30-Agentur-fuer-Arbeit-B.O.-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/08/Grit_Behrens-quer-2021.08.30-Agentur-fuer-Arbeit-B.O.-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/08/Grit_Behrens-quer-2021.08.30-Agentur-fuer-Arbeit-B.O.-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-43146" class="wp-caption-text">Grit Behrens (Foto: Agentur für Arbeit)</figcaption></figure>
<p>„Die persönliche Arbeitslosmeldung ist grundsätzlich ohne vorherige Terminvereinbarung möglich“, erklärt Behrens. „Wegen der andauernden Pandemie möchten wir jedoch längere Wartezeiten oder ein hohes Kundenaufkommen in unseren Häusern vermeiden. Daher ist unsere Bitte und Empfehlung, uns vorher über unsere Hotline 0 45 31 / 167 222 zu kontaktieren. Hier nehmen wird dann schon einmal erste Daten auf, treffen Absprachen zu erforderlichen Unterlagen und vereinbaren – wenn notwendig &#8211; einen Termin für eine persönliche Meldung.“</p>
<p><strong>Online-Verfahren Selfie-Ident läuft aus – neue Lösung erst ab 2022</strong></p>
<p>Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat seit Mitte des vergangenen Jahres ein Online-Identifizierungsverfahren angeboten, das sogenannte Selfie-Ident-Verfahren. Damit konnten sich Kundinnen und Kunden online identifizieren und mussten sich nicht zwingend persönlich arbeitslos melden. Das Verfahren steht noch bis zum 30. September 2021 zur Verfügung &#8211; aber nur für Kundinnen und Kunden, die sich bis zum 31. August 2021 telefonisch oder online arbeitslos melden.</p>
<p>Ein neues Online-Identifizierungsverfahren für Kunden mit neuem Personalausweis ist ab dem 01.01.2022 geplant. Andere  Kundenanliegen lassen sich weiter einfach und unkompliziert über die digitalen e-Services der BA erledigen.</p>
<p><strong>Arbeitsuchend oder arbeitslos – was ist der Unterschied?</strong></p>
<p><strong>Arbeitssuchend: </strong></p>
<p>Bürgerinnen und Bürger, die noch beschäftigt sind, aber schon wissen, dass ihr Arbeitsverhältnis bald endet &#8211; zum Beispiel, weil ihr Arbeitsvertrag nicht verlängert wird &#8211; melden sich arbeitsuchend. Die Arbeitsuchendmeldung muss spätestens drei Monate, bevor das Arbeitsverhältnis endet, erfolgen.</p>
<p>Bürgerinnen und Bürger, die kurzfristig erfahren, dass sie ihre Stelle verlieren, müssen sich spätestens drei Tage nach Bekanntwerden arbeitsuchend melden.</p>
<p>Die Arbeitsuchendmeldung ist wichtig, damit die Agentur für Arbeit schnellstmöglich bei der Suche nach einer neuen Stelle unterstützen kann. Die Arbeitsuchendmeldung kann auch nach dem 1. September 2021 weiterhin online, schriftlich, persönlich oder telefonisch unter der Service-Nummer 0800 4 555500 (gebührenfrei) bei der Agentur für Arbeit erfolgen.</p>
<p><strong>Arbeitslos:</strong></p>
<p>Arbeitslos ist man erst ab dem ersten Tag ohne Beschäftigung. Die persönliche Arbeitslosmeldung muss spätestens an diesem Tag erfolgen. Sie ist eine Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld. Weitere Informationen finden sich auf unserer Internetseite unter: <a href="https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslos-melden-arbeitslosengeld-beantragen">https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslos-melden-arbeitslosengeld-beantragen</a></p>
<p>Text: Agentur für Arbeit / Redaktion, Fotos: Ahrensburg-Portal, Agentur für Arbeit</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arbeitslosigkeit steigt im Juli 2021 – knapp 5.000 Arbeitslose in Stormarn</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/arbeitslosigkeit-steigt-im-juli-2021-knapp-5-000-arbeitslose-in-stormarn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 16:42:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Wirtschaftskrise]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" />Arbeitslosenquote 3,7 Prozent in Stormarn – saisonale Einflüsse Nach vier Monaten mit abnehmender Arbeitslosigkeit hat die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn im Juli saisonal bedingt zugenommen. So sind bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2021/07/Kathleen-Wieczorek-Steele-2021.07.30-Agentur-fuer-Arbeit-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><p><strong>Arbeitslosenquote 3,7 Prozent in Stormarn – saisonale Einflüsse</strong></p>
<p>Nach vier Monaten mit abnehmender Arbeitslosigkeit hat die Zahl arbeitsloser Menschen im Kreis Stormarn im Juli saisonal bedingt zugenommen. So sind bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe aktuell 89 Menschen mehr als im Juni arbeitslos gemeldet. Ihre Gesamtzahl beträgt in diesem Monat 4.921.</p>
<p>In der Folge ist die Arbeitslosenquote gegenüber Juni um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt 3,7 Prozent gestiegen. Vor einem Jahr waren im Juli 5.494 Menschen und damit 573 mehr arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,2 Prozent.</p>
<p>„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli ist saisonal begründet und nicht überraschend. Quartals – und Schuljahresende, Ausbildungsprüfungen und die Sommerferien sorgen regelmäßig dafür, dass in dieser Zeit vorübergehend mehr Menschen arbeitslos sind. Das Plus von 89 arbeitslosen Menschen zum Vormonat fällt dabei geringer aus als in den drei Vorjahren, wo die Zunahmen immer im dreistelligen Bereich lagen“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>„Zwei Drittel der 89 machen junge Menschen unter 25 Jahren aus, die sich nach Schul- oder Ausbildungsabschluss jetzt arbeitslos gemeldet haben. Für sie sehe ich jedoch gute Chancen. Wer auf Ausbildungssuche ist, findet mit über 600 Ausbildungsstellen noch eine breite Auswahl an Möglichkeiten für seinen Berufseinstieg.</p>
<p>Denjenigen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, bieten sich zunehmend bessere Chancen in den Unternehmen. Hier steigt der Personalbedarf weiter. Die Zahl der vakanten Stellen im Kreis Stormarn ist auf rund 2.170 und damit auf den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie gestiegen.</p>
<p><strong>Weniger neue Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juli 423 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 56 weniger (minus 11,7 Prozent) als im Vormonat, aber 96 mehr (plus 29,4 Prozent) als im Juli vergangenen Jahres.</p>
<p>Damit sind aktuell insgesamt 2.167 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 125 oder 6,1 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 301 Stellen mehr.</p>
<p>„Der Stellenzugang bleibt trotz des Ferien- und Urlaubsmonats auf einem hohen Niveau.  Mit 423 neuen sozialversicherungspflichtigen Stellen liegt die Zahl der Stellenmeldungen sogar über den Juli &#8211; Werten der drei Vorjahre“, sagt die Agenturchefin.</p>
<p><strong>Zusätzlich zu den Arbeitslosen: 6390 Menschen in „Unterbeschäftigung“</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.390. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 4,8 Prozent und hat damit um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat zugenommen. Im Juli des Vorjahres lag sie bei 5,2 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p><strong>Kurzarbeit wächst geringfügig</strong></p>
<p>Die Zahl der Betriebe aus dem Kreis Stormarn, die im Juli* neu Kurzarbeit angezeigt haben, liegt bei vier. In den Anzeigen wird bei 63 Beschäftigten ein Arbeitsausfall erwartet. Im Vormonat lag die Zahl bei insgesamt 19 Neuanzeigen für 199 Mitarbeitende, im Mai waren es 22 Anzeigen für 72 Beschäftigte.</p>
<p>„Die Zahl neuer Anzeigen auf Kurzarbeit nimmt mit den anhaltenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen spürbar ab, was aber auch zu erwarten war“, sagt die Chefin der Arbeitsagentur.</p>
<p><strong>8.232 Menschen in Kurzarbeit</strong></p>
<p>Daten zum tatsächlichen Umfang der Kurzarbeit im Kreis Stormarn liegen jetzt für den Monat Februar vor. „Seinerzeit waren insgesamt 8.232 Beschäftigte in 1.238 Betrieben von einem Arbeitsausfall betroffen. Die verschärften Lockdown-Regelungen Mitte Dezember hatten zu dem neuerlichen Anstieg der Kurzarbeit geführt. Im Februar hatten 2.851 Mitarbeitende mehr als im Dezember kurzgearbeitet, die Zahl der Unternehmen in Kurzarbeit stieg um 226“, berichtet Wieczorek.</p>
<p><strong>224 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz</strong></p>
<p>Nächste Woche starten die ersten Jugendlichen in ihre Ausbildung. Das bedeutet aber nicht, dass es für die 224 noch ausbildungssuchend gemeldeten jungen Menschen im Kreis Stormarn keine Chance mehr gibt, einen Ausbildungsplatz zu finden, erklärt die Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.</p>
<p>„Der anstehende Ausbildungsbeginn bedeutet nicht, dass Jugendliche, die keine Ausbildungszusage haben, jetzt aufgeben sollten“, so Wieczorek. „Etliche Unternehmen haben ihren Nachwuchs noch nicht an Bord und sind weiter auf der Suche.“</p>
<p><strong>6212 unbesetzte Ausbildungsstellen</strong></p>
<p>Derzeit sind von den seit Herbst 2020 gemeldeten 1.579 Ausbildungsstellen (plus 25 zum Vorjahr) aus dem Kreis Stormarn 621 nicht besetzt. Hier bieten sich weiterhin Einstiegschancen für die jungen Ausbildungssuchenden, so die Agenturchefin und appelliert an sie: „Auch nach dem 1. August könnt Ihr weiterhin in eine Ausbildung einsteigen. Werdet schnell aktiv und nutzt die Angebote unserer Berufsberatung, um Euch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder Alternativen zum Wunschberuf helfen zu lassen und bewerbt Euch.“</p>
<p>Ausbildungssuchende Jugendliche können sich telefonisch bei der Berufsberatung unter der Hotline 0 45 31 – 167 154 melden oder sie schreiben eine E-Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de.</p>
<p>Die Schülerinnen und Schüler haben auch jetzt eine breite Auswahl. „Die gut 620 freien Ausbildungsstellen verteilen sich auf rund 110 verschiedene Ausbildungsberufe. Ob kaufmännisch, technisch, handwerklich oder dienstleistungsorientiert – es finden sich für fast alle Interessensbereiche Ausbildungsangebote“, so Wieczorek.</p>
<p>Die meisten freien Ausbildungsstellen gibt es noch für Kaufleute im Einzelhandel (55 Ausbildungsstellen), Verkäufer*innen (53) und Fachkräfte Lagerlogistik (23). „Aber genauso gibt es Angebote für Fachinformatiker*innen, Elektroniker*innen verschiedener Fachrichtungen oder Werkzeugmechaniker*innen. Auch für weniger bekannte Berufe wie Ofen- und Luftheizungsbauer*in oder Gestalter*in für visuelles Marketing wird noch Nachwuchs gesucht“, sagt Wieczorek.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe / Redaktion</p>
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		<title>Arbeitsmarkt in Stormarn erholt sich im Juni – aber weiter 4.832 Arbeitslose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 10:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
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<p><strong>„Die deutlich gesunkenen Infektionszahlen und die damit einhergehenden Lockerungen machen sich am Arbeitsmarkt bemerkbar.</strong></p>
<p>Mit jetzt 3,6 Prozent registrieren wir die niedrigste Arbeitslosenquote seit Inkrafttreten der Corona-Beschränkungen im März vergangenen Jahres. Die Arbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich. Insbesondere zwei Indikatoren deuten darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt auch außerhalb der saisonalen Schwankungen weiter positiv entwickelt. So liegt die Zahl der Menschen, die sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos gemeldet haben, im Juni mit 412 auf einem sehr niedrigen Niveau. Daneben registrieren wir mit 479 neuen sozialversicherungspflichtigen Stellen den höchsten Stellenzugang in einem Monat seit Oktober 2018. Das zeigt mir, dass die Unternehmen steigende Personalbedarfe haben und lässt mich hoffnungsvoll nach vorne blicken“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Juni 479 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 82 mehr (plus 20,7 Prozent) als im Vormonat und 225 mehr (plus 88,6 Prozent) als im Juni vergangenen Jahres.</p>
<p>Damit sind aktuell insgesamt 2.042 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 155 oder 8,2 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 166 Stellen mehr.</p>
<p>„Insbesondere in den Bereichen Einzel- und Großhandel, Verkehr und Lagerei, Baugewerbe sowie öffentliche Verwaltung sind deutlich mehr Stellen als in den Vormonaten dazugekommen“, sagt die Agenturchefin.</p>
<p><strong>6.356 Menschen sind „unterbeschäftigt“</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.356. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 4,7 Prozent und hat damit um 0,2 Prozentpunkte zum Vormonat abgenommen. Im Juni des Vorjahres lag sie bei 5,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p><strong>Kurzarbeit für 199 Menschen zusätzlich</strong></p>
<p>Die Zahl der Betriebe aus dem Kreis Stormarn, die im Juni* neu Kurzarbeit angezeigt haben, liegt bei 19. In den Anzeigen wird bei 199 Beschäftigten ein Arbeitsausfall erwartet. Im Vormonat lag die Zahl bei insgesamt 22 Neuanzeigen für 72 Mitarbeitende, im April waren es 18 Anzeigen für 182 Beschäftigte.</p>
<p>Daten zum tatsächlichen Umfang der Kurzarbeit im Kreis Stormarn liegen jetzt für den Monat Januar vor. „Seinerzeit waren insgesamt 7.412 Beschäftigte in 1.192 Betrieben von einem Arbeitsausfall betroffen. Die verschärften Lockdown-Regelungen ab Mitte Dezember hatten die Kurzarbeit wieder deutlicher ansteigen lassen. Insgesamt 2.031 Mitarbeitende mehr als im Dezember hatten in der Folge kurzgearbeitet, die Zahl der Unternehmen in Kurzarbeit stieg um 180“, berichtet Wieczorek.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe</p>
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		<title>Arbeitsmarkt in Stormarn: Knapp 5.000 Arbeitslose und hohe Kurzarbeit im Mai 2021</title>
		<link>https://ahrensburg-portal.de/arbeitsmarkt-in-stormarn-knapp-5-000-arbeitslose-und-hohe-kurzarbeit-im-mai-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Ahrensburg-Portal.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 10:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Wirtschaftskrise]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="696" height="348" src="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/07/Kathleen-Wieczorek-quer-2020.07.30-Agentuur-für-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/07/Kathleen-Wieczorek-quer-2020.07.30-Agentuur-für-Arbeit-aq-tiny-1024x512.jpg 1024w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/07/Kathleen-Wieczorek-quer-2020.07.30-Agentuur-für-Arbeit-aq-tiny-600x300.jpg 600w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/07/Kathleen-Wieczorek-quer-2020.07.30-Agentuur-für-Arbeit-aq-tiny-768x384.jpg 768w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/07/Kathleen-Wieczorek-quer-2020.07.30-Agentuur-für-Arbeit-aq-tiny-1068x534.jpg 1068w, https://ahrensburg-portal.de/wp-content/uploads/2020/07/Kathleen-Wieczorek-quer-2020.07.30-Agentuur-für-Arbeit-aq-tiny.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><p>Seit Februar hat die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn abgenommen. Dies hat sich im Mai fortgesetzt. So sind 144 Menschen weniger als noch im April bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe arbeitslos gemeldet. Die Gesamtzahl beträgt aktuell 4.934. Vor einem Jahr waren im Mai 5.319 Menschen und damit 385 mehr arbeitslos. Die Quote lag seinerzeit bei 4,0 Prozent.</p>
<p>„Die Arbeitslosigkeit hat im Mai weiter abgenommen und wir haben nach zwölf Monaten erstmals wieder weniger als 5.000 von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen im Kreis Stormarn. Die Stellenmeldungen nehmen weiter zu, die Zahl derer, die sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos melden, stabilisiert sich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und im Gegenzug nehmen den dritten Monat in Folge mehr als 460 Jobsuchende eine neue Erwerbstätigkeit auf. Hier sehe ich, verbunden mit den sinkenden Inzidenzwerten und damit einhergehenden Lockerungen der Pandemiebeschränkungen, die wieder mehr wirtschaftliche Aktivitäten ermöglichen, ermutigende Signale für die weitere Entwicklung am Arbeitsmarkt“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.</p>
<p>„Der Rückgang vollzieht sich in stetigen Schritten. Seit Jahresbeginn ist die Zahl arbeitsloser Menschen mittlerweile um über 500 und damit um fast zehn Prozent gesunken. Profitiert haben insbesondere die jungen Jobsuchenden unter 25 Jahren. Ihre Zahl hat nicht nur in diesem Monat, sondern auch seit Jahresbeginn mit über 21 Prozent am deutlichsten abgenommen. Sie hatten die Lockdown-Beschränkungen im März vergangenen Jahres aber auch besonders getroffen. Die Arbeitslosigkeit insgesamt stieg seinerzeit binnen drei Monaten um fast 30 Prozent, bei den Jüngeren betrug die Zunahme sogar 43 Prozent.“</p>
<p><strong>Sozialversicherungspflichtige Stellen</strong></p>
<p>Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter sind im Mai 397 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet worden. Das sind 33 mehr (plus 9,1 Prozent) als im Vormonat und 190 mehr (plus 91,8 Prozent) als im Mai vergangenen Jahres.</p>
<p>Damit sind aktuell insgesamt 1.887 sozialversicherungspflichtige Stellen im Kreis Stormarn zu besetzen, 46 oder 2,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 43 Stellen weniger.</p>
<p>„Seit Jahresbeginn haben uns die Stormarner Unternehmen 1.658 neue sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Dies sind trotz der seit Jahresbeginn bestehenden coronabedingten Beschränkungen fast 15 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Stellenmeldungen nehmen seit jetzt drei Monaten stetig zu“, sagt die Agenturchefin.</p>
<p><strong>6.507 Personen in Unterbeschäftigung</strong></p>
<p>Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele Menschen im Kreis Stormarn insgesamt auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. „Im Kreis Stormarn beträgt die Zahl der Unterbeschäftigten aktuell 6.507. Die Unterbeschäftigungsquote liegt bei 4,9 Prozent und hat damit um 0,1 Prozentpunkt zum Vormonat abgenommen. Im Mai des Vorjahres lag sie bei 5,1 Prozent“, so Wieczorek.</p>
<p>Nicht als arbeitslos gezählt werden beispielsweise Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen und in Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig erkrankt sind, sowie geflüchtete Menschen, die einen Sprach- oder Integrationskurs oder eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagentur oder des Jobcenters besuchen. Sie alle werden zusätzlich zu den arbeitslos gemeldeten Menschen in der Statistik zur Unterbeschäftigung erfasst, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht.</p>
<p><strong>Weiterhin hohe Kurzarbeit</strong></p>
<p>Die Zahl der Betriebe aus dem Kreis Stormarn, die im Mai* neu Kurzarbeit angezeigt haben, liegt bei 22. In den Anzeigen wird bei 72 Beschäftigten ein Arbeitsausfall erwartet. Im Vormonat lag die Zahl bei insgesamt 18 Neuanzeigen für 182 Mitarbeitende, im März waren es 62 Anzeigen für 458 Beschäftigte.</p>
<p>„Es kommen aktuell nur wenige neue Anzeigen auf Kurzarbeit dazu. Nichtsdestotrotz haben in vielen Unternehmen weiterhin Beschäftigte kurzgearbeitet, auch wenn die jetzt beschlossenen Lockerungen der Beschränkungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens hoffen lassen, dass deren Zahl und Arbeitsausfall zurückgehen werden“, sagt die Chefin der Arbeitsagentur.</p>
<p>Daten zum tatsächlichen Umfang der Kurzarbeit im Kreis Stormarn liegen jetzt für den Monat Dezember vor. „Insgesamt 5.373 Beschäftigte in 1.011 Betrieben waren im Dezember von einem Arbeitsausfall betroffen. Damit hatte die Kurzarbeit seinerzeit zum Vormonat nochmals zugenommen. Insgesamt 176 Mitarbeitende mehr als im November hatten kurzgearbeitet, die Zahl der Unternehmen stieg um 110“, berichtet Wieczorek.</p>
<p>Text, Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe / Redaktion</p>
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