Der Hamburger Verkehrsverbund hat einen Tarifantrag gestellt, mit dem sich heute
der Hamburger Senat befasste.
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Mit der geplanten Tarifanpassung zum 1. Januar 2027 wird ein Teil der
Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen insbesondere für Energie und
Personal an die Fahrgäste weitergegeben.
- Die Preise für den Nahbereich und die besonders häufig verkauften Einzel- und
Tagestickets Hamburg AB / 2 Ringe bleiben unverändert. - Um jeweils 10 Cent steigen die Preise für die Einzeltickets Kurzstrecke und City/Stadtverkehr, außerdem werden die nur noch selten genutzten Einzel- und Tagestickets für Kinder sowie die Tickets für 3 Ringe im Preis angehoben.
- Diese sehr maßvolle Preisanpassung wird möglich, indem der hvv zukünftig auf den
Online-Rabatt verzichtet: Der Online-Rabatt auf Einzel- und Tagestickets in digitalen
Vertriebskanälen (hvv App, hvv switch App und Online-Shop) wurde ursprünglich
eingeführt, um die Nutzung dieser digitalen Vertriebskanäle zu fördern. Dieses Ziel ist
inzwischen erreicht. - 80 Prozent der Wege im hvv werden inzwischen mit dem Deutschlandticket
zurückgelegt. Im Gegenzug sind die Verkaufszahlen von Einzel- und Tagestickets im Vergleich zum Mai 2023 um über 40 Prozent zurückgegangen. - Der Sozialrabatt für Hamburger Leistungsbezieher wird ab 2027 auf einen Betrag von
25,50 Euro je Ticket und Monat fixiert. Die damit verbundene Absenkung um 10 Euro
ist vertretbar, im Städte- und Ländervergleich bewegt sich Hamburg bei der
Zuschusshöhe im oberen Mittelfeld. - Weil der Mobilitätsanteil in der Grundsicherung beispielsweise für Alleinstehende ca.
50 Euro monatlich beträgt, ist ein Deutschlandticket auch zukünftig aus diesem
Budget finanzierbar. - Außerdem wird, wie bereits angekündigt, das hvv Deutschlandticket für Hamburger
Schülerinnen und Schüler ab 2027 mit einer jährlichen Servicepauschale in Höhe von
19 Euro versehen. Alle Schülerinnen und Schüler in Hamburg, die den hvv nutzen
möchten, erhalten künftig bundesweite Mobilität im Nah- und Regionalverkehr für
weniger als zwei Euro monatlich. - Der künftige Preis des Deutschlandtickets wird auf Beschluss der
Verkehrsministerkonferenz jeweils zum 30. September über einen bundesweit
gültigen Preisindex festgelegt. Die daraus für das Folgejahr entstehende
Preisänderung betrifft neben dem regulären Deutschlandticket auch das Jobticket
und das Deutschlandsemesterticket.
Text HVV / Redaktion
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