Vorstand stimmt Projektanträgen für Kinoausstattung und Evaluierungsprozess zu

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Eine wichtige Hürde im Rennen um Bargteheides Kinobetrieb wurde genommen: Die von der Verwaltung gestellten Förderanträge für den Erwerb des Kinoprojektors und der Beschallungstechnik sowie die Durchführung einer Evaluierung der Kulturarbeit im Kleinen Theater wurden auf der Vorstandssitzung der Aktivregion Alsterland am 28. Februar 2019 beschlossen. Beide Projekte wurden mit einer hohen Priorität bewertet.
Nun werden die Anträge beim zuständigen Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume zur Bearbeitung eingereicht. Von dort wird dann auch der Förderbescheid erteilt.
Somit wird der Kauf der Kino- und Theatertechnik mit voraussichtlich ca. 55.000 Euro bezuschusst. „Nachdem klar war, dass ein neuer Projektor beschafft werden muss, war uns wichtig Fördermöglichkeiten zu prüfen, um sparsam haushalten zu können. Das war auch der Auftrag der Politik“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht. „Wir sehen uns mit den Fördermitteln optimal aufgestellt, um das Kleine Theater für die Zukunft fit zu machen.“ Da die Beschallungstechnik ebenfalls zu erneuern ist, wurden beide Investitionen in einem Förderantrag zusammengefasst.
Zum Betrieb des Kinos hatte sich die zuständige Arbeitsgruppe Kultur, besteht aus Vertreterinnen und Vertreter der kommunalpolitischen Fraktionen, entschieden, dem Trägerverein des Theaterbetriebs auch das Kino zu übertragen. Der Verein Kleines Theater Bargteheide e.V. hatte sich zuvor mit einem ausführlichen Konzept dafür beworben. Es sollen nun zügig die letzten offenen Punkte im Vertrag geklärt werden, so dass der Kinobetrieb durch den Trägerverein schnellstmöglich aufgenommen werden kann.
Zugestimmt wurde ebenfalls einer Förderung für einen Evaluierungsprozess, in dem beteiligten Akteuren, Experten, und der interessierten Öffentlichkeit die Gelegenheit gegeben wird, sich mit ihren Ideen für die zukünftige Ausgestaltung der Kulturarbeit im Kleinen Theater einzubringen. Dafür stellt die Aktivregion Alsterland voraussichtlich bis zu 11.000 Euro zur Verfügung.
„Das Kleine Theater bietet einen großen kulturellen Mehrwert für die gesamte Region, es ist ein kultureller Leuchtturm für Stadt und Umland. Das wollen wir erhalten und langfristig absichern. Eine besondere Rolle sollen dabei eben diejenigen spielen, die das Haus bisher ehrenamtlich mit Leben und Herzblut füllen“, so Kruse-Gobrecht abschließend.

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