Stadt Ahrensburg (Foto: Ahrensburg-Portal)

Seit der Adventszeit kam es vermehrt zu Diebstählen in einem Kiosk am Bahnhof Ahrensburg. Gleich mehrere Täter entwendeten hierbei Diebesgut im unteren vierstelligen Wert. Jetzt konnte die Bundespolizei Kiel einen der Täter festnehmen.

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Die vorherigen Taten wurden von einer Überwachungskamera aufgenommen und der jugendliche Täter war gut zu erkennen, wie er das Diebesgut an sich brachte und mitnahm. Besonders heikel hierbei war, dass er eine Schusswaffe hinten im Hosenbund sichtbar trug. Nach Auswertung der Bilder konnte der jugendliche Tatverdächtige gegen 18:00 Uhr, in Begleitung von zwei weiteren Männern, am Bahnhof angetroffen werden. Die Bundespolizisten nahmen die sichtlich überraschten drei Tatverdächtigen widerstandslos fest.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Jugendlichen fanden die Beamten dann auch eine Schusswaffe, nicht sichtbar, im hinteren Hosenbund versteckt. Eine erste Sichtung ergab, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Im eingeführten Magazin befanden sich 13 Schuss Munition. Einen notwendigen kleinen Waffenschein besitzt der Jugendliche nicht.

Weiterhin fanden die eingesetzten Beamten eine geringe Menge Marihuana. Die Durchsuchung der beiden anderen Männer ergab keine weiteren Feststellungen.

Um weitere polizeiliche Maßnahmen durchführen zu können, nahmen die Bundespolizisten Verbindung zum Polizeirevier Ahrensburg auf. Ein zum Bahnhof entsandter Streifenwagen nahm einen Tatverdächtigen auf und nun ging es mit allen dreien zum Polizeirevier

Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle des Jugendlichen ergab einen Wert von 1,06 Promille, ein Drogentest verlief negativ. Nach Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft wurde die Tatkleidung, die Schreckschusswaffe und Handys sichergestellt. Das Marihuana wurde beschlagnahmt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die beiden Männer die Wache verlassen. Der Jugendliche wurde der Erziehungsberechtigten übergeben. Er wird sich nun wegen seiner Straftaten verantworten müssen.

Text: Bundespolizeiinspektion Kiel / Redaktion, Foto: Ahrensburg-Portal

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