Minister Dr. Heiner Garg (Foto: Thomas Eisenkrätzer)

Obwohl noch nicht alle Menschen der besonders gefährdeten Personengruppen (Priorität 1,2 und 3) geimpft sind und immer noch kaum Impfstoff vorhanden hat, hat der Kieler Gesundheitsminister Dr. Garg per heute die Priorisierung aufgehoben und alle Bürger zur Anmeldung auf der Website des Landes aufgefordert. Nur: Diese „Registrierung“ bedeutet aber nicht, dass man auch einen Impftermin angeboten bekommt. Das Gesundheitsministerium teilt heute mit:

Die erste Registrierungsphase für einen Impftermin in den Impfzentren für alle Personen ist heute (14.06.2021) gestartet. Es ist für eine Registrierung in den Impfzentren nun keine Priorisierung mehr erforderlich.

Zu Beginn der Startphase um 13 Uhr warteten rund 20.000 Personen unter www.impfen-sh.de, so dass sich eine Warteschlange einschaltete, die sich jedoch bereits nach kurzer Zeit wieder auflöste. Bis 14:30 Uhr hatten sich 24.000 Personen für eine Impfung registriert. Die jetzige Registrierungsphase dauert bis Donnerstag, 17. Juni 2021, 13 Uhr an. Die ersten Impfungen aus dieser Registrierungsphase erfolgen bei Verfügbarkeit von Terminen ab Samstag 19.06.2021, 9 Uhr.

Ergänzend werden die offenen Impfangebote mit AstraZeneca weiter fortgesetzt – voraussichtlich bis Ende Juni – und entsprechende Plätze sind vorhanden. Täglich in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr können Personen ab 18 Jahren sich ohne Anmeldung gegen eine Corona-Infektion mit AstraZeneca nach einem entsprechenden Aufklärungsgespräch impfen lassen an folgenden Standorten: Husum. Neumünster, Lübeck. Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und – wenn möglich – Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder www.schleswig-holstein.de/coronavirus-impfdokumente). Die Zweitimpfung erfolgt fünf Wochen später. Die tatsächliche Verfügbarkeit und eventuelle Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen. Das Ministerium wird in Abhängigkeit von den verfügbaren Kapazitäten informieren, wenn die Aktionen wieder beendet werden.

Text: Gesundheitsministerium SH / Redaktion, Foto: Thomas Eisenkrätzer