Zum Start der Sommerferien in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern rechnet der ADAC Hansa e.V. mit einer deutlich erhöhten Verkehrsbelastung auf den Straßen im Norden. Besonders betroffen sind die Hauptverkehrsachsen rund um Hamburg sowie die Reiserouten in Richtung Nord- und Ostseeküste.
In Hamburg beginnen die Sommerferien am Donnerstag, 9. Juli, in Mecklenburg-Vorpommern am Montag, 13. Juli. Damit rollt die nächste große Reisewelle durch den Norden. Viele Familien dürften bereits ab Freitagnachmittag oder am Wochenende in den Urlaub starten. Besonders am Freitag ab dem frühen Nachmittag, am Samstagvormittag sowie am Sonntagnachmittag ist mit dichtem Verkehr und längeren Fahrzeiten zu rechnen.
Küstenziele besonders gefragt – auch Mecklenburg-Vorpommern im Fokus
Traditionell zieht es zum Ferienstart viele Urlauberinnen und Urlauber an die Küsten Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns. Besonders gefragt sind die Ostseeziele rund um Lübeck, Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Fehmarn, Wismar, Rostock, Rügen und Usedom.
Entsprechend ist auf den Zufahrtsstraßen mit Verzögerungen zu rechnen – insbesondere auf der A1 in Richtung Lübeck und Fehmarn, auf der A20 Richtung Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald sowie auf der A24 zwischen Hamburg und Schwerin. Auch auf der Anreise nach Sylt kann es voller werden. An den Autozügen nach Westerland sind zu Ferienbeginn längere Wartezeiten möglich.
Stauschwerpunkte im Großraum Hamburg und auf den Küstenrouten
Rund um Hamburg sowie auf den wichtigsten Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee erwartet der ADAC Hansa besonders auf folgenden Strecken ein hohes Staurisiko:
- A1 Hamburg – Lübeck – Fehmarn
- A1 Norderelbbrücken / Ostumfahrung Hamburg
- A7 Hannover – Hamburg – Flensburg
- A7 Elbtunnel und Hamburger Tunnelkette
- A7 Rader Hochbrücke
- A23 Hamburg – Heide
- A24 Hamburg – Schwerin
- A20 Lübeck – Wismar – Rostock – Stralsund
- A19 Richtung Rostock
- Zufahrten nach Rügen und Usedom
Mehrere Baustellen verschärfen die Lage zusätzlich.
- Auf der A1 kommt es unter anderem im Bereich der Norderelbbrücken in Hamburg, zwischen Ratekau und Scharbeutz, zwischen dem Autobahnkreuz Bargteheide und Bad Oldesloe sowie zwischen Dibbersen und Hittfeld zu Einschränkungen.
- Auf der A7 bleiben der Elbtunnel, die Hamburger Tunnelkette, die Rader Hochbrücke sowie der Abschnitt Horster Dreieck – Thieshope staugefährdet.
- Auf der A24 steht im Baustellenbereich Witzhave – Schwarzenbek/Grande ab dem 13. Juli nur ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung.
Auch auf den Zufahrten zu den Küstenorten sowie rund um die Elbquerungen müssen Autofahrende mit Verzögerungen rechnen. Gerade bei hohem Reiseverkehr können Baustellenbereiche schnell zu längeren Rückstaus führen.
Tipps für Reisende
Der ADAC Hansa empfiehlt, nach Möglichkeit außerhalb der Hauptreisezeiten zu starten. Wer flexibel ist, sollte den Freitagnachmittag und den Samstagvormittag meiden und stattdessen früh morgens, später am Abend oder an einem Wochentag außerhalb der Berufsverkehrszeiten fahren.
Vor der Abfahrt sollten Reisende die aktuelle Verkehrslage prüfen und ausreichend Zeitpuffer einplanen. Gerade bei längeren Fahrten gehören Getränke, Snacks, Ladekabel und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder ins Auto. Außerdem sollten Reifen, Flüssigkeiten und der Kraftstoff- beziehungsweise Ladezustand vor Reisebeginn kontrolliert werden.
Text ADAC / Redaktion
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