Minister Heiner Garg und Prof. Dr. Klaus F. Rabe vor der Baustelle (Foto: LungenClinic)

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg hat heute (29.04.) einen Förderbescheid in Höhe von 80,4 Millionen Euro an die LungenClinic Grosshansdorf übergeben. Das Land trägt damit einen Großteil der Baukosten für den Neubau des Bettenhauses und den Umbau der bestehenbleibenden Gebäudeteile der LungenClinic.

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Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg betont: „Die LungenClinic hat eine sehr wichtige Bedeutung für die Versorgung. Weit über die Grenzen von Großhansdorf und des Kreises Stormarn hinaus genießt sie mit ihrer über Jahrzehnte gewachsenen Expertise und ihrem umfangreichen Angebot einen herausragenden Ruf. Auch während der Coronavirus-Pandemie hat sie ihre besondere Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Mit dem Ersatzneubau und Umbau wird die Klinik zukunftsorientiert gestaltet. Von diesem neu gestalteten Bettenhaus werden die Beschäftigten und die Patientinnen und Patienten profitieren, die aufgrund einer schweren Lungenerkrankung eine Behandlung benötigen. Diese Bescheidübergabe ist heute somit ein sehr wichtiges Signal in der Coronavirus-Pandemie und ein guter Tag für die Versorgungslandschaft in Schleswig-Holstein, die noch besser für die Zukunft aufgestellt wird.“

„Wir sind erfreut, den Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein für den Neubau unseres Bettenhauses heute übergeben bekommen zu haben“, erklärt Susanne Quante, Kaufmännische Geschäftsführerin der LungenClinic. „Damit haben wir im April 2022 gleich zwei wichtige Meilensteine für unseren Neubau erreicht. Zu Beginn des Monats haben wir die Baugenehmigung erhalten und nun ist auch die Finanzierung gesichert.“

Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Klaus F. Rabe ergänzt: „Dass wir unser spezialisiertes Portfolio unter einem neuen Dach auch in der Zukunft anbieten und sogar ausbauen dürfen, erfüllt uns Lungen-Experten mit Stolz. Wir verbinden eine über hundertjährige Geschichte mit modernsten Behandlungsmethoden und bieten höchste Kompetenz gepaart mit einer familiären Atmosphäre, die hilft, den Heilungsprozess zu beschleunigen.“

Mit dem Neubau werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Von aktuell 179 Planbetten soll die Kapazität voraussichtlich auf 211 Planbetten erhöht werden. Aktuell stehen 20 Intensivbetten zur Verfügung, zukünftig sollen es 28 Betten sein. Zudem sind 24 Infektionsbetten, 15 Palliativbetten und 10 Planbetten für pneumologische Frührehabilitation vorgesehen. Falls der Versorgungsauftrag dies vorsieht, sind eine weitere Erhöhung der Intensivkapazitäten oder der Ausbau der Infektionsstation möglich.

Das neue Bettenhaus wird mit den umgebauten bestehenbleibenden Gebäudeteilen (Funktionstrakt, Therapiegebäude) verbunden. Dadurch sollen medizinisch-prozessuale Vorgänge optimiert werden. Mit dem Rückbau der Bestandsgebäude, die von 1958 bis 1961 errichtet wurden, wurde bereits im Februar 2022 begonnen. Der Start für den Neubau des Bettenhauses ist für Juli 2022 vorgesehen. Nach aktueller Planung soll die gesamte Baumaßnahme Ende des Jahres 2025 abgeschlossen sein.

Die LungenClinic Grosshansdorf

Als Fachklinik für Erkrankungen der Lunge, des Brustkorbes und der Atemwege sowie für Tuberkulose-Patientinnen und -Patienten hat die LungenClinic Grosshansdorf besondere Aufgaben im Bereich der Versorgung von Menschen, die schwer lungenerkrankt sind. Sie ist das bislang einzige Krankenhaus in ganz Schleswig-Holstein, das die Qualitätsanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses an ein Lungenzentrum erfüllt. Rund 8.000 vollstationäre und 4.000 ambulante Patientinnen und Patienten wurden zuletzt jährlich an der Lungenklinik versorgt.

Text: Sozialministerium SH / Redaktion, Foto: LungenClinic Großhansdorf

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