2.000 Besucher waren in diesem Jahr beim Ahrensburger Kinosommer, 300 mehr als im Vorjahr

Ein gutes Ergebnis für die Organisatoren, die Mitglieder des Rotary Clubs – und ein noch viel besseres für vier Projekte in der Region, die sich nun auf eine Spende freuen können.

„Regenradar-Bilder waren unser ständiger Begleiter“, sagt Rotarier Stefan Rössler, Initiator der Veranstaltung. „Die Vorstellungen am Freitag und Sonnabend waren besonders gut besucht. Man darf nur nicht nervös werden.“

Ein Publikumsmagnet war Schauspieler David Kross. Der 29-Jährige gebürtige Bargteheider war zur Eröffnung des Kinosommers extra aus Berlin angereist, um den Charity-Aspekt der Veranstaltung zu unterstützen. „Ich habe auf der Bühne des Kleinen Theaters in Bargteheide zum ersten Mal Schauspielluft geschnuppert und finde es gut, wenn andere Kinder ebenfalls diese Chance bekommen“, so Kross.

Schauspieler David Kross vor dem Ahrensburger Schloss

Mit Rotarierin Birgit Eickbohm plauderte er über den Dreh des Films Ballon, welcher im Anschluss gezeigt wurde und neue Projekte, wie den Netflix-Film Betonrausch, der Anfang des nächsten Jahres ins Fernsehen kommt. „In diesem Film konnte ich zum ersten Mal einen Bösewicht spielen“, sagt Kross. „Diese facettenreiche Arbeit macht den Beruf des Schauspielers aus. Man lernt nicht nur, verschiedene Situationen darzustellen, sondern am Ende einen neuen Teil von sich selbst kennen.“ Insgesamt drei Filme habe er in diesem Jahr abgedreht.

Ein vierter Film, eine Stasikomödie von Regisseur Leander Haußmann, steht kurz bevor. Gerade läuft die Vorproduktion, welche letzte Abstimmungen mit Maske und Kostümen bedeutet. Welche Rolle David Kross in den nächsten Jahren unbedingt spielen möchte, weiß er noch nicht. Er wolle diese Entwicklung auf sich zukommen lassen. Als Dank bekam Kross von Rotary Präsidentin Maria Felshart eine lebenslange Eintrittskarte für den Ahrensburger Kinosommer überreicht.

David Kross bekommt von Rotary Präsidentin Maria Felshart einen Gutschein überreicht.

Neben dem Auftritt von David Kross kam der Film Bohemian Rhapsody besonders gut an – eine Verfilmung der Geschichte der Band Queen. Für den passenden Sound wurde im Vorfeld extra eine bessere Anlage installiert. Eine Investition, die sich gelohnt habe. „Das Publikum hat mitgeklatscht und mitgesungen“, sagt Rössler. „Das war wirklich eine super Stimmung.“ Wie viel Geld insgesamt zusammengekommen ist, stehe noch nicht fest. Klar ist nur, dass alle vier Projekte, das Familienzentrum Blockhaus, das Junge Theater Hoisdorf, der Verein Gefangene helfen Jugendlichen und das Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ die versprochenen Fördergelder erhalten. „Wir hatten erstaunlich viele Sponsoren und sind mit einer guten Grundgröße reingegangen“, so Rössler. „Das Spendenziel wurde definitiv erreicht.“