Anlässlich der Einigung der Bundesregierung auf Eckpunkte einer Kindergrundsicherung äußert sich Irene Johns, Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein:
„Die heute vorgestellten Eckpunkte der Kindergrundsicherung sind enttäuschend. Der Kinderschutzbund kämpft seit Jahren für eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen verdient und Kinder aus der Armut holt. Wir haben Zweifel, dass das mit dem vorgelegten Konzept gelingt. Jetzt muss alles daran gesetzt werden, im weiteren parlamentarischen Prozess im Sinne der Kinder deutlich nachzujustieren – es geht um eine gerechte Lösung für alle Kinder – eine Lösung, die auch armen Kindern eine echte Chance für ihre Entwicklung, ihre Bildung, ihr Leben gibt.“
Matthias Stern hat sich 45 Jahre in und für Ahrensburg ehrenamtlich politisch engagiert. Heute wird er in der Stadtverordnetenversammlung dafür geehrt. Wir haben dies zum Anlass für ein Interview mit ihm genommen.
Matthias Stern hat nach sein Leben (Geburtsort Hamburg) fast vollständig in Ahrensburg gelebt. Einzige Unterbrechung war der berufliche Einsatz des Pädagogen für drei Jahre an der Deutschen Schule in Pretoria (Südafrika). Inzwischen sit er 68 Jahre und pensioniert.
Der politische Lebensweg begann für Matthias Stern im Alter von 17 Jahren, als er Vorsitzender der Jungen Union in Ahrensburg wurde. Ab seinem 19. Lebensjahr bis zum Ausscheiden nach der Kommunalwahl 2023 war er insgesamt 45 Jahre lang Mitglied der CDU-Fraktion. 41 Jahre war er als gewählter Stadtvertreter der CDU aktiv. Das letzte Jahr hat er zudem als Bürgervorsteher der Stadt Ahrensburg fungiert.
Zum Engagemtent unabhängig von der CDU nennt er im Rückblick den erfolgreichen Kampf gegen die „Querspange“ (Brücke) über die Eisenbahndamm, die Ender der 70er Jahre fast die Stadt geteilt hätte.
Als gelungene Ergebnisse seines Engagements in der Politik sieht Matthias Stern vor allem Projekte für Kinder und Jugendliche. Das betrifft das seinerzeit erste Jugendzentrum, das die Grundlage des heutigen Jugendzentrums „42“ gelegt hat, wie den ersten Bauspielplatz, der Kindern neue Lernmöglichkeiten eröffnete und heute im „Blockhaus“ fortgeführt wird.
Zu seiner Motivation für das Engagement in Gesellschaft und Politik ist Matthias Stern in der Diskussion und Auseinandersetzung mit seinem Vater gekommen. Besonders bereichernd fand er immer, dass man als Bürger im kommunalen Bereich „etwas bewegen kann“ und die Ergebnisse des Engagements direkt erlebt.
Für die Zukunft hat Matthias Stern noch keine konkreten Pläne. Bis zum nächsten Jahr will er die freie Zeit für die Neuorientierung nutzen, gerne im eigenen Garten oder an seinem „Stammplatz“ beim Kaffee am Rondeel.
Polizei Schleswig-Holstein (Symbol-Bild, Montage: Ahrensburg-Portal)
Am Samstagnachmittag, gegen 14.30 Uhr, ereignete sich auf der K 64, Lindenstraße bei Travenbrück / Nütschau ein Verkehrsunfall, bei dem sich ein Fahrzeugführer Verletzungen zuzog.
Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 21-jähriger Golf-Fahrer die K 64 aus Richtung Tralau kommend in Fahrtrichtung der BAB 21. Aus der Gegenrichtung (BAB 21 in Richtung Tralau) kam es noch unbekannte weißer Lieferwagen, welcher gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen haben soll.
Der Golf-Fahrer versuchte einen Zusammenstoß zu verhindern, wich nach rechts aus, kam zunächst von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Alleebaum. Durch die Wucht des Aufpralles schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn, überschlug sich mittig und kam erst auf einem angrenzenden, linksseitig gelegenen Feld auf den Rädern zum Stehen.
Der 21 Jahre alte Fahrzeugführer aus dem Kreis Stormarn verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.
Das Polizeirevier in Bad Oldesloe hat die Ermittlungen dieses Unfalls übernommen und bittet den unbekannten Unfallbeteiligten und ggf. Unfallzeugen um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 04531/501-555.
Die Digitalisierung der Medizin birgt große Potenziale, die Patientenversorgung zu verbessern. Doch statt diese zu heben, trägt die von der Bundespolitik verordnete Digitalisierung per Brechstange unzählige Probleme in die Praxen.
Paradox: Ärzten und Psychotherapeuten bleibt weniger Zeit für die Behandlung der Patienten als zuvor. Statt Digitalisierungs-Experimente mit Strafandrohung im laufenden Praxisbetrieb durchzupeitschen, müssen die Anwendungen vor Markteinführung umfassend getestet werden und ein reibungsloser Betrieb garantiert sein. Was Praxen entlasten und die Versorgung verbessern soll, ist bislang nur eine weitere Mehrbelastung „Bevormundung und Sanktionen führen zu Frust und Ablehnung. Wir fordern ein Ende der Sanktionen. Wenn Digitalisierung funktioniert, schaffen Praxen die Technik aus freien Stücken an.
Fördern statt fordern lautet die Devise“, sagt Dr. Monika Schliffke, Vorstandvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH). Seit 2020 wird Praxen, die nicht an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sind, 2,5 Prozent ihres Honorars abgezogen. Bei der Einführung des eRezepts wird nun erneut mit Strafen gedroht: Praxen, die es nicht ausstellen können, droht ein Prozent Honorarabzug und die Halbierung der TI-Pauschalen, über die die Technik in den Praxen finanziert wird. „Unsere große Sorge ist, dass sich die u.a. daraus resultierende Demotivation und Resignation in der Versorgung bemerkbar machen wird. Wir beobachten schon jetzt deutliche Zeichen der Erschöpfung und des Rückzugs auf Raten“, schildert Schliffke ihre Eindrücke.
Bisher sind digitale Anwendungen wie Stammdatenabgleich oder elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Zeitfresser in den Praxen und haben nur bei Krankenkassen und Arbeitgebern für effizientere Verwaltungsabläufe und damit zu Einsparungen in Millionenhöhe geführt.
Der Mehraufwand in den Praxen geht zu Lasten der medizinischen Versorgung. Anders als vorgesehen decken die Pauschalen für die Finanzierung der IT die Kosten keineswegs. Unberücksichtigt bleiben z. B. Ausfälle bei technischen Störungen und notwendige Schulungen der Teams. Statt des bürokratischen und am Ende unzureichenden Finanzierungskonzepts des Gesundheitsministers sei eine kostendeckende Quartalspauschale die bessere Alternative, so die KVSH. Finanziert werden könnte die Pauschale aus den Einsparpotenzialen, die die Digitalisierung den Krankenkassen beschert. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung McKinsey beziffert diese auf 42 Milliarden Euro bundesweit.
Anwendungen wie elektronische Arztbriefe, die elektronische Patientenakte oder den elektronischen Medikationsplan begrüßt der Vorstand der KVSH ausdrücklich. Sie können die Patientenversorgung verbessern. Zugleich müsse dem Datenschutz aber oberste Priorität eingeräumt werden. „Gesundheitsdaten sind ein enorm wertvolles Gut. Die Politik muss sicherstellen, dass die persönlichen Daten von Patienten bei Ärzten und Psychotherapeuten zu jeder Zeit umfassend geschützt sind und bleiben“, so Schliffke.
Text: Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
Während sich die Bewohner nicht in ihren Wohnungen befanden, kam es in Großensee, in Siek und Witzhave zu Wohnungseinbrüchen. Die Kriminalpolizei Ahrensburg sucht nach Zeugen.
In der Straße Wünschberg in Großensee drangen Unbekannte im Zeitraum vom 24.08.2023, 09.30 Uhr bis 27.08.2023, 12.00 Uhr über die gewaltsam geöffnete Terrassentür in die Räumlichkeiten eines Einfamilienhauses ein. Sie durchsuchten anschließend das Wohnhaus nach Wertgegenständen. Angaben zur Art des Stehlgutes und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können noch nicht gemacht werden.
Siek In der Nacht von Freitag (25.08.2023) auf Samstag (26.08.2023) ist es im Hoisdorfer Weg in Siek zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich Unbekannte in Abwesenheit der Bewohner gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeiten des Einfamilienhauses. Die Tat dürfte sich in der Zeit von 23.20 Uhr bis 03.40 Uhr ereignet haben. Zur Art des Diebesgutes und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.
Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die während der Tatzeit im Hoisdorfer Weg in Siek verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04102/809-0 entgegen.
In Witzhave, in der Straße Katerstieg versuchten unbekannte Täter über die Wohnungstür in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Aus noch unbekannten Gründen ließen sie von ihrem Vorhaben ab und entfernten sich unerkannt. Aufgrund der Abwesenheit der Bewohner kann der Tatzeitraum, zwischen dem 29.07.2023 und dem 27.08.2023, nicht näher eingegrenzt werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Wünschberg in Großensee, in der Straße Katerstieg in Witzhave oder im Hoisdorfer Weg in Siek beobachtet?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.
In der Straße Lohe in Bargteheide müssen im Bereich zwischen Bahnbrücke und der Einmündung der Straße Am Redder Rohre eingespült werden, die erneuerungsbedürftig sind.
Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt und am 28.08.2023 begonnen. Sie werden voraussichtlich bis Mitte Dezember 2023 dauern. Da Material und Maschinen auf der Fahrbahn genutzt bzw. gelagert werden müssen, muss die Straße einseitig gesperrt werden.
In dieser Zeit muss der Verkehr in Richtung Innenstadt umgeleitet werden.
Die Umleitung erfolgt durch die Straße Am Redder zum Tremsbütteler Weg hin und von dort über Tremsbütteler Weg und Bahnhofstraße zurück zur Lohe. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine kürzere Umleitung vorgesehen.
Der Verkehr in Richtung Hammoor ist nicht betroffen.
Sperrung in der Lohe und die Umleitung (Quelle: Stadt Bargteheide)
Das Sportzentrum in Hoisdorf (Foto: Ahrensburg-Portal)
Die VHS Großhansdorf lädt ein: Kurse Feldenkrais
Häufig erleben wir Einschränkungen und Schmerzen, wenn wir uns bewegen. Für jede Bewegung aber gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie wir uns bewegen. Die VHS Großhansdorf bietet Feldenkrais-Kurse an, die die Teilnehmenden in den bewussten Bewegungsprozess zurückholen.
Durch die Übungen werden die Teilnehmenden beweglicher, entspannter, körperlich und geistig fitter. Schmerzen und Einschränkungen können sich in einem solchen Prozess von alleine verändern. Die Kurse sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Mitzubringen sind Wolldecke, Socken, warme und bequeme Kleidung, evtl. ein kleines Kissen.
Es gibt noch freie Plätze für folgende zwei Feldenkrais-Kurse:
Immer montags, 12-mal, ab 28.08., 18.00 bis 19.30 Uhr und immer dienstags, 12-mal, ab 29.08., 10.00 bis 11.30 Uhr.
Die Kurse finden statt im Gymnastikraum des Sportzentrums Hoisdorf (Oetjendorfer Landstraße 21, Hoisdorf). Die Kursgebühr beträgt jeweils 112 Euro.
Anmeldungen sind in der Geschäftsstelle per mail ([email protected]) und telefonisch (04102 – 6 56 00) möglich.
Das Kulturzentrum Marstall in Ahrensburg (Foto: Ahrensburg-Portal)
Die Sitzung findet am 28.08.2023, 19.30 Uhr im Marstall, Lübecker Straße 9, statt.
T a g e s o r d n u n g
1. Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
3. Einwohnerfragestunde
4. Festsetzung der Tagesordnung
5. Einwände gegen die Niederschrift Nr. STV/06/2023
6. Berichte/Mitteilungen des Bürgermeisters
6.1. Berichte gem. § 45 c GO
6.2. Sonstige Berichte/Mitteilungen
6.2.1. Finanzbericht
7. Ehrungen
7.1. Ehrung des ehemaligen langjährigen Stadtverordneten und Bürgervorstehers Matthias Stern
7.2. Ehrung und Verabschiedung ausscheidender Mitglieder der Selbstverwaltung
8. Entscheidung über die Gültigkeit der Gemeindewahl am 14. Mai 2023
9. Feststellung des Jahresabschlusses 2022 und Behandlung des Jahresergebnisses der Stadtbetriebe Ahrensburg
10. Bebauungsplan Nr. 110 – „Ehemaliges Druckereigelände“ für das Gebiet zwischen Bahnstation Gartenholz, Kornkamp, Beimoorweg, Alter Postweg und Bahndamm sowie für diese Straßen bzw. Teile davon
hier: Aufstellungsbeschluss
11. Antrag der SPD zur Umbesetzung im Umweltausschuss
Gemeindesaal und Kita in Braak (Foto: Ahrensburg-Portal)
Die Sitzung findet am Montag, den 28.08.2023 um 19:00 Uhr, im Gemeindesaal Braak, Höhenkamp 12, 22145 Braak, statt.
Tagesordnung:
Öffentlicher Teil
1 Begrüßung der Mitglieder und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2 Anträge zur Tagesordnung
3 Niederschrift über den öffentlichen Teil der Sitzung vom 17.07.2023
4 Einwohnerfragen
5 Bericht des Bürgermeisters
6 Bericht der Verwaltung
7 Jahresabrechnung 2022 der Kita Braak
8 Beschluss über die Gültigkeit der Gemeindewahl vom 14.05.2023 und über Einsprüche
9 Abgabe einer Stellungnahme – Regionalplan für den Planungsraum III in Schleswig-Holstein – Neuaufstellung, Entwurf 2023
10 Zuschüsse Jugendfeuerwehr
11 Anfragen und Mitteilungen
Nichtöffentlicher Teil
12 Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der Sitzung vom 17.07.2023
13 Anfragen und Mitteilungen
14 Baulast Grundstücksangelegenheit
15 Anmietung einer Lagerfläche für die Feuerwehr Braak
Öffentlicher Teil
16 Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse
Die Sitzung ist öffentlich, sofern nicht zu einzelnen Punkten der Tagesordnung die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird. Vorlagen zu den öffentlichen Punkten können – soweit vorhanden – im Internet unter www.amtsiek.de im Bürgerinformationssystem eingesehen werden.
Ahrensburg: Krippe Die Königskinder (Foto: Ahrensburg-Portal)
Die Krippe „Die Königskinder“ lädt ein
Angeboten werden Herbst- und Winterbekleidung, Spielsachen, Bücher u.v.m. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Termin: 16.09.2023, 10-12.30 Uhr, Einlass für Schwangere ab 09.30 Uhr
Ort: Krippe Die Königskinder, Königstraße 8 in Ahrensburg
Der Eintritt ist kostenfrei
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