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Bargteheide: Kabarett aus Leipzig am 19.01.2024, 20 Uhr

5 Prozent Wuerde (Foto: Leipziger Pfeffermühle)

Das Kleine Theater präsentiert die Leipziger Pfeffermühle

Das Team der Leipziger Pfeffermühle setzt auf eine Mischung aus zeitgemäßer Unterhaltung und künstlerischer Tradition. Neben bissigen Pointen und deftigem politischen Witz gibt es geschliffene Dialoge, komödiantische Spielszenen und Gesangsnummern, die unter die Haut gehen. Showvergnügen als Mittel zum Zweck des Denkvergnügens!In ihrem Programm „5 % Würde“

Es spielen: Elisabeth Sonntag, Rebekka Köbernick, Steffen Reichelt (nicht nur am Schlagzeug) sowie Marcus Ludwig (nicht nur am Flügel). Spieldauer etwa 2 x 50 Minuten

Termin: Freitag, 19.01.2024, 20 Uhr
Ort: Kleines Theater Bargteheide
Eintritt: VVK 28 Euro, VVK ermäßigt 26 Euro
AK 30 Euro, ermäßigt 28 Euro

Text: Kleines Theater / Redaktion

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Bad Oldesloe: Musiktheater am 19.01.2024, 20 Uhr

Das Kultur- und Bildungszentrum in Bad Oldesloe - KUB (Foto: Ahrensburg-Portal)

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) und das Kulturbüro der Stadt Bad Oldesloe präsentieren

Haydns Heldenkomödie „Ritter Roland“ ist das neue Projekt in der Reihe „Junges Musiktheater“. Ein Kammerorchester unter Leitung von Prof. Robert Roche begleitet die Inszenierung vom Regisseur Dominik Wilgenbus.

Haydns abwechslungsreiche, immer betörend schöne Musik machte das Werk zu einer der meistgespielten Opern des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Termine:
Freitag 19.01.2024, 20 Uhr
Samstag 20.01.2024, 20 Uhr
Sonntag 21.01.2024, 17 Uhr

Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe
Tickets: Tel. 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de
Preise: Vorverkauf: 18,50 € / 12,50 € (erm.), Abendkasse: 20,50 € / 14,50 € (erm.)

Text: Stadt Bad Oldesloe / Redaktion

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Tremsbüttel: Der Seniorenbeirat tagt am 19.01.2024, 17 Uhr

Die Konstituierende Sitzung des Seniorenbeirates der Gemeinde Tremsbüttel findet am Freitag, 19.01.2024, 17:00 Uhr im Gemeindezentrum Tremsbüttel, Hauptstraße 66, 22967 Tremsbüttel statt.

T a g e s o r d n u n g:

(öffentlich)

1. Begrüßung durch den Bürgermeister und Feststellung der Tagesordnung

2. Wahl einer/eines Vorsitzenden

3. Verpflichtung der/des Vorsitzenden durch den Bürgermeister

4. Wahl einer/eines stellvertretenden Vorsitzenden

5. Wahl einer Schriftführerin/eines Schriftführers

6. Anfragen und Mitteilungen

Die Sitzung ist öffentlich, sofern nicht im Einzelfall die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.
Die voraussichtlich nicht öffentlich zu beratenden Tagesordnungspunkte sind in der Einladung dargestellt.

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Ahrensburg: Vortrag über Tierpräparation am 25.01.2024

Yvonne Fritzsche-Nehls mit Nonnengans (Foto: Sven Jaax)

Der Verein Jordsand lädt ein

Die biologische Präparatorin Yvonne Fritzsche-Nehls wird ihre Arbeit vorstellen. Der Schwerpunkt liegt auf Vögeln und Kleinsäugern, aber auch die Präparation von Wirbellosen und Landschaftsgestaltung werden vorgestellt.

Termin: 25.01.2024, 19.30 Uhr
Ort: Haus der Natur in Ahrensburg
Anmeldung bei [email protected] oder unter 04102 32656

Text: Verein Jordsand / Redaktion

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Ahrensburg: Chormusik aus Skandinavien am 02.02.2024

Das Marstall Gebäude von außen in Ahrensburg
Das Kulturzentrum Marstall in Ahrensburg (Foto: Ahrensburg-Portal)

Der Marstall präsentiert den Ahrensburger Kammerchor

Im Norden ist der Sommer kurz, darum feierten ihn die Komponisten auch mit aller Kraft. Und in der dunklen Jahreszeit mischt sich in die Lebensbejahung manchmal auch ein trauriger Ton.

Musik von Sibelius bis Grieg wird der Ahrensburger Kammerchor unter der Leitung von Armin Diedrichsen zur Aufführung bringen.

Termin: Freitag, 02.02.2024, 19.30 Uhr
Ort: Marstall, Lübecker Straße 8, 22926 Ahrensburg
Eintritt VVK: 13,- €, AK: 15,- €

Text: Marstall / Redaktion

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Bargteheide: Der Ausschuss für Bauen und Bauordnung tagt am 18.01.2024, 19 Uhr

Das Bargteheider Rathaus mit Ratssaal (Foto: Ahrensburg-Portal)

Die Sitzung findet am Donnerstag, 18.01.2024, 19:00 Uhr im Ratssaal, Rathausstraße 24 – 26, 22941 Bargteheide, statt.

Tagesordnung:

(öffentlich)

1 Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Tagesordnung
2 Einwohnerfragezeit
3 Einwendungen gegen die Niederschriften
3.1 Niederschrift der Sitzung vom 16.11.2023
3.2 Niederschrift der Sitzung vom 14.12.2023
4 Kenntnisnahmen und Bericht der Verwaltung
5 Städtische Bauangelegenheiten
6 Anfragen
7 Mitteilungen der Bürgermeisterin

(Die nachfolgenden Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung voraussichtlich nichtöffentlich beraten)

8 Nichtöffentliche Kenntnisnahmen
9 Allgemeine Bauangelegenheiten
9.1 Bauvoranfrage zum Anbau eines Warmwintergartens am Struhbarg
Vorlage: VO/164/23
9.2 Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohngebäudes im Mischgebiet Hammoorer Weg
Vorlage: VO/165/23
10 Fällanträge

(öffentlich)

11 Bekanntgabe der im nichtöffentlichen Teil gefassten Beschlüsse

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Großensee: Der Sozialausschuss tagt am 18.01.2024, 19.30 Uhr

Großensee Dörphus und Kita (Foto: Ahrensburg-Portal)

Die Sitzung findet am Donnerstag, 18.01.2024, 19:30 Uhr im Dörphus in Großensee, Hamburger Straße 11, 22946 Großensee, statt.

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil
1 Eröffnung und Begrüßung
2 Beschluss über nichtöffentlich zu beratende Tagesordnungs-punkte
3 Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Be-schlüsse
4 Einwohnerfragestunde
5 Einwendungen gegen das Protokoll der Sitzung vom 07.11.2023
6 Bildung Arbeitsgruppe für Erarbeitung Parkraumkonzept in Großensee siehe GV vom 13.07.23; TOP14
7 Finanzierung Vereine in Großensee
8 Sachstand Organisation Ferienprogramm im Amt
9 Anfragen und Mitteilungen
10 Einwohnerfragestunde (nur zu vorangegangenen Tagesordnungspunkten)

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BürgerStiftung: Herzliches Dankeschön den Spendern für Ältere und Familien – bereits 1.500 Euro Spenden

Mario Knieling und Carmen Lau bei der Spendenübergabe (Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg)

Winter 2023/24: Immer mehr Menschen, besonders ältere Menschen, Familien und Alleinerziehende, benötigen finanzielle Hilfe, um ein eigenes Bett bezahlen zu können.

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg hat zu Spenden aufgerufen

Carmen Lau ist Geschäftsführerin und im Vorstand der Stiftung für das Projekt verantwortlich: “Ich bin begeistert von der Reaktion der Mitbürger/innen auf unsere Initiative. Wir können jetzt 1.500 Euro für die Förderung übergeben. Ich danke herzlich für die großartige Hilfe!“

Jährlich mehr als 230 Ältere und Familien haben nicht das Geld für ein eigenes Bett

Carmen Lau: Ich bitte alle Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich, weiter mit Spenden zu helfen. Jeder Euro zählt, auch kleine Spenden helfen!“

Mario Knieling, Leiter des Sozialkaufhauses in Ahrensburg: „Wir sehen in der täglichen Praxis immer wieder, dass Familien in Schwierigkeiten sind. Ich freue mich sehr über die Initiative der BürgerStiftung Region Ahrensburg.“ Die Förderung wird im direkten Kontakt zwischen den Mitarbeiter/innen des Sozialkaufhauses und den Betroffenen durchgeführt. Das Sozialkaufhaus hat langjährige Erfahrungen mit Familien und Ältere in schwierigen finanziellen Verhältnissen.

Die BürgerStiftung bittet um weitere Geldspenden für den Wohnbedarf

Spendenkonto: Haspa IBAN DE85 2005 0550 1352 1253 46 Stichwort „Wohnbedarf“. Spender/innen können von der BürgerStiftung eine steuerliche Bescheinigung bekommen. Informationen zum Förderprojekt: https://www.buergerstiftung-region-ahrensburg.de/spenden/spenden-fuer-wohnbedarf. E-Mail: [email protected].

Text: BürgerStiftung Region Ahrensburg / Redaktion

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Ahrensburg: Gitarren-Konzert am 04.02.2024

café del mundo (Foto: Mike Meyer)

Der Marstall Ahrensbrg präsentiert

Das Gitarren-Duo. Café del Mundo, das sind Alexander Kilian und Jan Pascal. Ihr Repertoire reicht von Klassik über Jazz, Techno und World Music.

Termin: Sonntag, 04.02.2024, 17.30 Uhr
Ort: Marstall, Lübecker Straße 8, 22926 Ahrensburg
Eintritt VVK: 22,- €, AK: 24,- €

Text: Marstall / Redaktion

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IHK: Wirtschaft fordert Kurswechsel der Politik 2024

Hagen Goldbeck (Foto: Felix König)

Neujahrsempfang der IHK in Lübeck 2024 mit 1.000 Teilneher/innen

Die Wirtschaftspolitik benötigt einen echten Kurswechsel mit tiefgehenden Strukturreformen im Bund und in Europa.

„Es muss einen Ruck und einen Aufbruch geben. Die Politik muss jetzt endlich die klare Botschaft aussenden: ‚Wir brauchen die Wirtschaft, wir wollen euch machen lassen, wir setzen auf eure Eigenverantwortung – in den Unternehmen, in der Gesellschaft‘. Nur mit so einem Ruck in die richtige Richtung, kann Politik Vertrauen zurückgewinnen, und nur so können wir Deutschland wirtschaftlich erfolgreich in die Zukunft führen“, sagte Hagen Goldbeck, Präses der IHK zu Lübeck, auf dem IHK-Neujahrsempfang. „Nach vier Krisenjahren in Folge sowie Unsicherheiten im In- und Ausland braucht die Wirtschaft deutlich bessere und verlässliche Rahmenbedingungen, um wieder auf den Wachstumspfad zu gelangen.“

Zunehmend gerate die deutsche Wirtschaft in eine Schieflage, und der Standort Deutschland verliere an Attraktivität.

Nur mit einem kräftigen Aufbruchssignal könne die Politik bei den Unternehmen wieder Vertrauen zurückgewinnen, das sie in den vergangenen Jahren verloren hat. Goldbeck: „In der Wirtschaft müssen jetzt positive Veränderungen ankommen – schnell und konkret. Die Politik muss Vertrauen in die Eigeninitiative fassen und sich von der fixen Idee befreien, alles bis ins Kleinste regeln zu wollen. Mit Detailsteuerung und sich widersprechenden Vorschriften überfordert der Staat letztlich auch sich selbst. Nicht noch mehr komplizierte Regeln, sondern mehr gute Politik wünschen sich die Betriebe.“

Es sei Aufgabe der Politik, diesen verlässlichen und wachstumsorientierten Rahmen zu schaffen.

Goldbeck: „Im Moment leiden die Unternehmen unter einer Kultur der Verbote. Damit muss Schluss sein, in unserem Land muss endlich wieder etwas möglich sein, das Einpressen in einen engen Rahmen muss aufhören, die Wirtschaft braucht Freiheiten“, forderte er vor rund 1.000 Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Vertretern von Politik, Verwaltung, Kammern, Verbänden, Wissenschaft, Konsulaten, Kirche, Bundeswehr und öffentlichem Leben in der Musik- und Kongresshalle Lübeck.

Unter den Gästen waren Schleswig-Holsteins Landtagspräsidentin Kristina Herbst, Ministerpräsident Daniel Günther, Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen sowie sein Amtskollege in Mecklenburg-Vorpommern, Reinhard Meyer, Schleswig-Holsteins Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin Waack, Justizministerin Professorin Dr. Kerstin von der Decken, Sozialministerin Aminata Touré und Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. Auch die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der IHKn Kiel, Flensburg, Hamburg, Schwerin und Stade waren der Einladung gefolgt, wie auch die Spitzen der Handwerkskammer Lübeck, des UVNord sowie weiterer Kammern und die kommissarische Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischöfin Kirsten Fehrs.

Die Lage sei aber nicht so schlecht wie die Stimmung, betonte der Präses.

„Unsere Wirtschaft im Hansebelt ist gut aufgestellt, die Stimmung bei uns ist besser als in anderen Regionen. Wir haben die größten Chancen, zur Boom-Region in Nordeuropa zu werden.“ Von Steuerreformen und der wichtigen Beschleunigung von Planungsverfahren über eine funktionierende Energieversorgung bis zur Stärkung der Infra- und Standortstruktur reichen die Forderungen der Wirtschaft. „Die Wirtschaft ist zwar unzufrieden und fordert Reformen. Aber sie reicht der Politik die Hand. Ich kann nur an unsere Politiker appellieren, diese ausgetreckte Hand zu nehmen, denn nur gemeinsam schaffen wir den Aufbruch“, sagte Goldbeck.

Unterstützung erhielt die IHK von Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor des Forschungszentrums Konjunktur und Wachstum, am Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW Kiel): „Nach dem konjunkturellen Kriechgang im vergangenen Jahr zeichnet sich für 2024 eine moderate Expansion ab. Der erhöhte Konsolidierungsdruck im Bund dämpft etwas, Wohl und Wehe der wirtschaftlichen Entwicklung hängen davon aber nicht ab. Auch deshalb nicht, weil der gesamtwirtschaftliche Schuh woanders drückt: Das Produktionspotenzial hat in den zurückliegenden Krisen gelitten und die Wachstumskräfte schwinden von Jahr zu Jahr“, sagte er. Zudem lasten der demografische Wandel und die energetische Transformation auf den Produktionsmöglichkeiten. „Gegenwind aus äußeren Krisen und dem weltwirtschaftlichen Umfeld kommen hinzu. Umso wichtiger wird es, an den Stellgrößen zu drehen, die die Wirtschaftspolitik selbst in der Hand hat, um den Standort zu stärken“, betonte der Experte.

Auch Ministerpräsident Daniel Günther ging auf die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation ein.

„Die vergangenen Jahre haben uns alle stark gefordert und auch 2024 wird sicher nicht einfach werden. Die vielen Herausforderungen spiegeln sich zurzeit mehr denn je in der gesellschaftlichen Stimmung wider, die sich auch im Wirtschaftsbereich bemerkbar macht. Es gibt aber viele Gründe für Optimismus und Zuversicht“, so Günther. Dazu zähle auch die heute bekannt gewordene Standortentscheidung des schwedischen Batteriezellherstellers Northvolt für den Standort Heide. Das Ansiedlungsvorhaben böte große Chancen für die Region und das Land und sei auch für den internationalen Wettbewerb von hoher Bedeutung. „Northvolt ist ein Beispiel für die enormen Potenziale, die die Energiewende ebenso wie die digitale Transformation bietet. Wir wollen sie bestmöglich nutzen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und unseren Wohlstand zu sichern. Das gelingt mit innovativen Lösungen und gezielten Investitionen in die Erneuerbaren Energien“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther.

Dafür brauche es insbesondere auch die Unternehmen im Land. Gerade die mittelständischen Unternehmen seien Leistungsträger der schleswig-holsteinischen Wirtschaft und Motor für Wachstum und Beschäftigung – auch aufgrund der Innovationsfähigkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Mittelstands. Die Politik müsse aber Hilfestellung leisten. Wichtig sei, Vorhaben, egal welcher Größe, mehr Tempo zu ermöglichen. „Deshalb ist es gut, dass endlich der Pakt für Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung beschlossen wurde. In Schleswig-Holstein bringen wir ihn bereits voran und als erstes Bundesland auch ein Normenscreening, um Gesetze zu vereinfachen und zu verschlanken.“

Hagen Goldbeck stellte heraus, dass es vor allem auch darauf ankomme, künftig großflächiger zu denken und handeln. „Die Verkehrsinfrastruktur und die Energiewende mit Erneuerbarer Energie aus Windstrom funktionieren nur, wenn wir Ländergrenzen-übergreifend planen und handeln. Die Wirtschaft geht gern voran, braucht aber Freiheiten.“ Auch die Planungen für die Zeit nach der Eröffnung des Fehmarnbelt-Tunnels müsste alle Akteure gemeinsam vorantreiben, denn das Projekt biete Norddeutschland große Chancen. Goldbeck: „Ein wichtiges Projekt zur Verbesserung der Infrastruktur für den ganzen Norden könnte die gemeinsame Ausrichtung Olympischer Spiele in Hamburg und Kopenhagen sein. Der Hansebelt liegt genau auf dieser Achse, daher begrüßen wir die Initiative unserer Hamburger Kollegen.“

Im Hinblick auf länderübergreifende Kooperationen appellierte IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning an das Land, die gemeinsamen Projekte in der Metropolregion Hamburg voranzutreiben: „Leider hat unsere Landesregierung den Ausstieg aus der geplanten Innovationsagentur in der Metropolregion beschlossen – wegen fehlender Mittel. Das ist aus unserer Sicht ein Schritt in die verkehrte Richtung und nicht der Impuls, auf den die Unternehmen im gemeinsamen Wirtschaftsraum gewartet haben.“ Schöning bezog sich vor allem auf einen OECD-Bericht, der „uns schmerzlich vor Augen führt, dass wir in der Metropolregion zu viele Chancen, die sich im Bereich Erneuerbare Energien und Innovationen bieten würden, nicht konsequent nutzen. Hier erwarten wir ein Umdenken.“

Schöning zog ein eindeutiges Fazit: „Insgesamt brauchen wir für den Wirtschaftsstandort Deutschland vor allem ein geändertes Mindset.“ Der Staat müsse nicht alles bis ins letzte Detail regeln. „Wir müssen gemeinsam wieder mehr auf Eigenverantwortung setzen. Dafür braucht es Vertrauen und eine Kultur des Zutrauens zwischen Politik und Wirtschaft.“ Wichtig seien jetzt eine konsequente Deregulierung auf allen Ebenen sowie gezielte Investitionen in Infrastruktur, Netze und Innovationen. „Die Steuereinnahmen steigen seit Jahren, die Wirtschaft stellt zudem so viele sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze wie noch nie. Nun muss der Bund seine Ausgaben in den Griff kriegen, um selbst Freiräume für Investitionen zu gewinnen und dem Mittelstand und den gesellschaftlichen Leistungsträgern wieder mehr Luft zu geben“, so Schöning. Alle gemeinsam müssten den Mangel an Arbeits- und Fachkräften angehen: vorhandene Potenziale aktivieren, Menschen gezielt anwerben und deshalb vor allem in Bildung investieren und die Rahmenbedingungen so setzen, dass Leistung sich wieder lohnt – „und das auf allen Ebenen von Bürgergeldbeziehern, die wir für den Arbeitsmarkt aktivieren, bis hin zu den Leistungsträgern“, so Schöning.

Text: IHK zu Lübeck

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