Polizeiwagen (Foto: Ahrensburg-Portal)

Es ist fast schon eine (schlechte) Tradition: In Ahrensburg brechen Profis Autos in Serie auf und stehen wertvolle Teile (Beispiel aus dem Frühjahr 2021). Bedauerlich ist, dass der Polizei in Ahrensburg jeweils nur einfällt, die Bevölkerung um Hilfe zu bitten. Die Passivität der Polizei zieht die Diebe offenbar immer wieder an:

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In der Zeit von Donnerstag (02.09.2021), 19.00 Uhr, bis Freitag (03.09.2021), 07.45 Uhr, kam es in Ahrensburg zu insgesamt 14 Straftaten im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen.

In acht Fällen kam es zum Aufbruch des Pkw, teilweise auch mit Diebstählen von Fahrzeugteilen. In sechs Fällen wurden Fahrzeugteile demontiert. Die Taten fanden in den Straßen Gartenholz, Syltring und An der Strusbek statt. Betroffen waren Fahrzeuge der Marken Mercedes Benz, BMW und Renault.

In einigen Fällen wurde eine Seitenscheibe eingeschlagen, um in das Fahrzeuginnere zu gelangen. Bei anderen Fahrzeugen ist die Vorgehensweise nach derzeitigem Ermittlungstand unbekannt. Bei den betroffenen Pkw wurden die Fahrer-Airbags aus den Lenkrädern bzw. die Lenkräder inkl. Airbags fachmännisch ausgebaut. Abgesehen hatten es die Täter zudem auch auf Außenspiegelgläser und Frontradarsensoren. An zwei Fahrzeugen der Marke Renault wurden die Dieselpartikelfilter abmontiert und entwendet. Der Wert des Diebesgutes sowie die Höhe des entstandenen Schadens stehen noch nicht fest.

Die Polizei sucht Zeugen

Wer kann Angaben zu den Pkw-Aufbrüchen und Diebstählen machen? Wer hat im Tatzeitraum, in den betreffenden Straßen in Ahrensburg verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

Text: Polizeidirektion Ratzeburg (ots) / Redaktion, Foto: Ahrensburg-Portal

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