Polizei Schleswig-Holstein (Symbol-Bild, Montage: Ahrensburg-Portal)

Die Polizeidirektion Ratzeburg hat die Kriminalitätsstatistik 2025 für Stormarn und  Herzogtum Lauenburg veröffentlicht. Die wesentlichen Ergebnisse sind:

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  • In Stormarn und Herzogtum Lauenburg wurden zusammen 21.070 Straftaten registriert. Hier ist im Jahresvergleich eine Abnahme von 6,6 % festzustellen.
  • Im Vergleich der Städte ereigneten sich die meisten Straftaten trotz deutlicher Abnahme der Fälle erneut in Ahrensburg, Geesthacht und Bad Oldesloe.
  • 11.311 Fälle wurden aufgeklärt (Vorjahr 11.899). Die Aufklärungsquote steigt von 50,1 % im Vorjahr auf nunmehr 52,1 %
  • Im Kreis Stormarn sank die Zahl der Fälle nach einer Steigerung im Vorjahr auf nunmehr 12.090 Fälle (-7,0 %).
  • Es wurden 8.629 Tatverdächtige ermittelt (Vorjahr 9.438).
  • Die Gewaltkriminalität macht mit 669 Fällen einen Anteil von 3,2 % der Gesamtkriminalität aus. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Anstieg von 6 Fällen (+0,9 %) zu verzeichnen.
  • Die Fälle von Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Polizeivollzugsbeamte in der PD Ratzeburg sind 2025 um 7,7 % auf 144 Fälle gesunken. Dies ist nach dem Vorjahr der zweithöchste Wert der letzten 10 Jahre.
  • Im Kreis Stormarn nahm die Zahl der Opfer von Partnerschaftsgewalt 2025 um 26 ab (-6,1 %).
  • Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung haben um 4,5 % abgenommen. Im Bereich der Verbreitung pornografischer Schriften ist nach einem starken Anstieg im Vorjahr jetzt eine Abnahme zu verzeichnen (-8,7 % / -15 Fälle).
  • Die Diebstahlsdelikte insgesamt haben um 11,6 % abgenommen. Der Wohnungseinbruchdiebstahl hat erneut einen leichten Rückgang erfahren (‑ 3,3 % / -18 Fälle).
  • Die statistische Gefährdung, Opfer einer Straftat zu werden, liegt im Landesvergleich im unteren Bereich.
Die Kriminalstatistik 2025 nach Städten (Quelle: Polizeidrektion Ratzeburg)

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