Kürzlich trafen sich die Einsatz- und Führungskräfte des Kreisverbandes Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), um für die Vorsorge in Krisen und bei Katastrophen zu sensibilisieren.
„Die Bürger*innen sollten im Falle eines Blackouts oder anderer Katastrophen immer einen Notvorrat an Lebensmitteln vorhalten“, rät Kay-Peter Wiese, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter.
„Der Katastrophenschutz ist gut aufgestellt und wird den Menschen selbstverständlich helfen. Doch bis die Hilfe anrollt, müssen sich die Bürger*innen erst einmal selbst versorgen“, so Martin Radziwill, Gruppenführer der 2. Betreuungsgruppe aus Reinfeld. Wie man einen geeigneten Notvorrat zusammenstellt, dazu gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit Hilfe von Broschüren und Checklisten Informationen, die über die Homepage des Bundesamtes bezogen werden können.
Die Einsatzkräfte des Katastrophen- und Zivilschutzes werden in den ersten Stunden eines Einsatzes meist mit Konserven oder anderen eingelagerten Lebensmitteln versorgt, die schnell verfügbar sind und darüber hinaus schnell zubereitet werden können. Gruppenführer Martin Radziwill und Jessica Krüger, Schatzmeisterin DRK-Ortsverein Reinfeld, testeten probehalber den Inhalt einer original Einpersonenpackung (EPA) der Bundeswehr. Die Essensrationen sind „All-in-One-Pakete“ und bieten alles, was zum Überleben nötig ist.
Geschmacklich sei das völlig in Ordnung, so Radziwill. Haute Cuisine sei das zwar nicht, schmunzelt Jessica Krüger, aber das sei ja auch nicht die Zielsetzung. Die Notrationen sollen vor allem sättigen. „Bei länger andauernden Lagen und Katastrophen wird aber dann auf frisch zubereitete Speisen umgestellt“, berichtet Martin Radziwill.
Die Betreuungsgruppen sind dazu mit mobilen Feldküchen ausgestattet, um in Not geratene Bürger*innen vor Ort zu versorgen. Im Katastrophenschutzzentrum in Hammoor steht zusätzlich eine Industrieküche zur Verfügung.
Text DRK / Redaktion











