Bäume im Frühling im Park (Foto: Ahrensburg-Portal)

Zum „Tag des Baumes“ am 25. April fordert der BUND Landesverband Schleswig-Holstein alle Schleswig-Holsteiner*innen auf, mehr Bäume zu pflanzen und zu erhalten.

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Der BUND weist auf die Schutzwürdigkeit und die Bedeutung von Bäumen hin. Bäume sind ökologisch wertvoll, multifunktional und können Geschichte(n) erzählen. Besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels sollten sie viel mehr Beachtung finden.

Der BUND empfiehlt allen Gartenbesitzer*innen neue, einheimische Arten und Sorten zu pflanzen und bittet alle Baumbesitzer*innen, alte Bäume bis zu deren natürlichen Ende im Garten zu belassen. Selbst Totholz kann ästhetisch im Garten integriert werden und damit der Tierwelt weiterhin als Lebensraum zur Verfügung stehen.

„Wir können gar nicht genug Bäume pflanzen! Jeder Baum, der stehen gelassen werden kann oder neu gepflanzt wird, zählt.

Die Auswahl an heimischen Arten ist riesig: Von alten Apfelsorten, über Schwedische Mehlbeere bis hin zur Eiche. Auch Totholz kann als Sitzplatz, Wegbegrenzung oder als Totholzhecke Insekten und Igeln dienen oder mit einheimischen Kletterpflanzen wie beispielsweise Clematis berankt werden.“, erläutert Bini Schlamann, Biodiversitäts- und Agrarreferentin des BUND Landesverbands, die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.

Bäume bieten wertvollen Lebensraum für Vögel, Insekten, Pilze und Flechten, sie sind wichtig für Artenvielfalt, Wasserhaushalt, Boden und für die Gesundheit der Menschen.

Bäume stellen in Wäldern, Alleen, Knicks, Gärten und Parks ein unersetzbares Refugium für seltene und gefährdete Tier-, Pflanzen- und Pilzarten dar. Bäume sind gut für die Gesundheit und für die Seele der Menschen. Alte Bäume können Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen – man muss nur nach Menschen suchen, die sie erlebt haben. Bäume sind in Städten und Dörfern zudem wertvolle Schattenspender und Temperaturregulierer in Zeiten des Klimawandels.

“Die Sommer werden noch heißer. Und jetzt schon können wir uns an heißen Tagen freuen, wenn wir Schatten unter einem kühlenden Baum finden – zu Fuß, mit Rad und sogar beim Parken mit dem Auto“, so Bini Schlamann. Bäume sind Schattenspender und regulieren die Temperatur der Umgebung. Diese Vorteile haben auch bereits viele Stadtplaner*innen und Kommunen bei der Gestaltung von öffentlichen Flächen aber auch bei der Gestaltung ganzer Stadtgebiete für sich entdeckt. Nicht zuletzt können alte Baumbestände auf Grundstücken sogar den Wert von Immobilien aufwerten.

Text: BUND / Redaktion, Foto: Ahrensburg-Portal

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