Ahrensburger Stadtforum vom neuen Konzept überzeugt

„Die Resonanz war durchweg positiv“, sagt Antje Karstens vom Ahrensburger Stadtforum. „Den ersten Schritt in die richtige Richtung haben wir gemacht.“
Mit 80.000 Besuchern sind die Zahlen um 20.000 zum Vorjahr zurückgegangen. Dies sei aber zum Großteil dem Pfingstwochenende geschuldet. Der Termin am zweiten Juni-Wochenende sei seit 35 Jahren fix. Eine Verschiebung würde die Gäste nur unnötig verwirren, so Karstens.

35. Ahrensburger Stadtfest

Positiv sei der Wechsel zur neuen Eventagentur E. wie Event GmbH zu bewerten, was vor allem an der entspannten und lockeren Atmosphäre zu merken war. Die Polizei spricht von einem der ruhigsten Stadtfeste und konnte sich in diesem Jahr im Hintergrund halten. Zwar habe es Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, einen gegen das Waffengesetz und neun Köperdelikte gegeben, insgesamt zeige sich aber, dass sich das Sicherheits- und Präsenzkonzept bewährt hat, so Sandra Kilian von der Pressestelle der Polizei Ratzeburg. Stadtforums-Vorsitzender Götz Westphal bezeichnete Agenturinhaber Arno Teegen gar als „Glücksgriff“.

35. Ahrensburger Stadtfest

Die neue Ausrichtung – weg von der Jahrmarkt-Stimmung – war unter anderem an vielen Sitzgelegenheiten zu spüren, die überall zum Verweilen und Klönen einluden. In der Manhagener Allee lockte zudem das Motto „Schlemmen und Schwofen“ mit Musik- und Gaumengenuss. Manch Ahrensburger mag über die Currywurst mit Blattgold und Kaviar geschmunzelt haben, feststeht, dass für jeden etwas dabei war. In der Zukunft könnte vor allem der Bereich Kunsthandwerk ausgebaut werden, sagt Antje Karstens. Ein Aussteller sei in diesem Jahr bereits dabei gewesen.
„Das hängt immer davon ab, wie das Angebot angenommen wird. Die Leute müssen wissen, dass es sich lohnt, nach Ahrensburg zu fahren.“

35. Ahrensburger Stadtfest
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