Impfung (Foto: Angelo Esslinger auf Pixabay)

Das Gesundheitsministerium in Kiel teilt heute mit: Bislang (Stand 19.07.) haben sich 63,5% der Gesamtbevölkerung in SH (1.844.376 Menschen) mindestens einmal und 48,7% der Gesamtbevölkerung in SH (1.413.546 Menschen) vollständig impfen lassen. Damit liegt Schleswig-Holstein im bundesdeutschen Vergleich weiterhin in der Spitzengruppe.

Rechnerisch müssten in Schleswig-Holstein zur Erreichung der Ziele des RKI noch ca. 500.000 Menschen vollständig geimpft werden. Dazu kommen noch ca. 490.000 Menschen, die eine Zweitimpfung benötigen.

Anmerkung der Redaktion: Da der Impfstoff von Johnson&Johnson in Deutschland kaum geimpft wird, sind das rund 1,5 Mio. Impfungen. Dazu kommen die noch völlig fehlenden Impfungen für Kinder unter 12 Jahren.

Offene Impfaktionen gehen weiter

Die 28 Impfzentren werden nun deutlich vermehrt offene Impfaktionen für alle vorhandenen Impfstoffe anbieten. Diese werden vor Ort individuell nach Auslastungslage angeboten und kommuniziert. Ebenso werden auch weiterhin offene Impfaktionen durch mobile Teams im Land stattfinden.

Impfzentren vergeben ab 21.07.2021 wieder Impftermine

Ab Mittwoch, den 21. Juli wird es in einem Großteil der Impfzentren wieder möglich sein, über das Impfportal www.impfen-sh.de direkt eigene Wunschtermine im Impfzentrum der Wahl zu buchen.

Menschen, die keine Möglichkeit der Buchung über das Internet haben, können sich alternativ weiterhin über die Impf-Hotline 0800 455 655 0 Termine buchen.

Die Umstellung auf die direkte Buchungsmöglichkeit wird sukzessive mit denjenigen Impfzentren beginnen, bei denen viele freie Impftermine verfügbar sind. So kann es zu Beginn über das Impfportal www.impfen-sh.de Impfzentren geben, bei denen noch eine Registrierung vorgenommen werden muss und andere, bei denen eine direkte Terminbuchung möglich ist. Bei starker Nachfrage nach Wunschterminen in einzelnen Impfzentren können diese dann auch wieder eine Registrierungsliste mit Terminzuteilung der Anmeldung vorschalten.

Text: Gesundheitsministerium SH / Redaktion, Foto: Foto: Angelo Esslinger auf Pixabay