Impfung (Foto: Angelo Esslinger auf Pixabay)

“Impfungen sind aktuell der einzige erfolgversprechende Weg aus der Corona-Krise”

Inzwischen nehmen die Corona Impfungen auch in Deutschland zumindest ein wenig Fahrt auf. Vor diesem Hintergrund stellen wir Ihnen hier ab sofort die aktuellen Fakten zum Thema Impfen bereit, mit dem Schwerpunkt auf Schleswig-Holstein: Amtliche Mitteilungen, Termine, Orte, Anmeldemöglichkeiten sowie den Blick auf Aktuelles zum Thema Impfen in Deutschland und der Welt.

20.06.2021 Stadt Bad Oldesloe: Impfungen für jedermann
AstraZeneca Impfung durch mobiles Impfteam: Wegen freier Kapazitäten bei den mobilen Impfteams werden landesweit zusätzliche Impftermine ohne Priorisierung und Voranmeldung angeboten.
Am 20.06.2021 werden von 10.00 bis 18.00 Uhr bis zu 150 Dosen des Impfstoffs AstraZeneca  im Kultur- und Bildungszentrum (KuB), Beer-Yaacov-Weg 1 in 23843 Bad Oldesloe verimpft.
Das Besondere dabei: Es muss weder eine Priorisierung nachgewiesen noch ein Termin dafür vereinbart werden. Die Impfung erfolgt im so genannten „open-shop-Verfahren“.
Diese Impfung ist für jeden kostenlos; eine Krankenversicherung ist nicht erforderlich. Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und – wenn möglich – der Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff. Die Impfdokumente können von der Website des Landes Schleswig-Holstein heruntergeladen werden.
Wer am 20. Juni eine Impfung in Bad Oldesloe erhält, wird auch gleich zum Folgetermin für die Zweitimpfung am 25.07.2021 eingeladen.

19.06.2021 Stadt Bargteheide: Impfungen für jedermann

Am Samstag, den 19. Juni 2021, werden von 09.00 bis 18.00 Uhr bis zu 150 Dosen des Impfstoffs Astrazeneca verimpft. Das Besondere dabei: Es muss weder eine Priorisierung nachgewiesen noch ein Termin dafür vereinbart werden. Die Impfung erfolgt im so genannten „open-shop-Verfahren“.
Wer am 19. Juni eine Impfung in Bargteheide erhält, wird auch gleich zum Folgetermin für die Zweitimpfung am 24. Juli eingeladen.

14.06.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
Corona Impfungen: Nach Aufhebung der Priorisierung Start der Online-Registrierungen

Die erste Registrierungsphase für einen Impftermin in den Impfzentren für alle Personen ist heute (14.06.2021) gestartet. Es ist für eine Registrierung in den Impfzentren nun keine Priorisierung mehr erforderlich.

Zu Beginn der Startphase um 13 Uhr warteten rund 20.000 Personen unter www.impfen-sh.de, so dass sich eine Warteschlange einschaltete, die sich jedoch bereits nach kurzer Zeit wieder auflöste. Bis 14:30 Uhr hatten sich 24.000 Personen für eine Impfung registriert. Die jetzige Registrierungsphase dauert bis Donnerstag, 17. Juni 2021, 13 Uhr an. Die ersten Impfungen aus dieser Registrierungsphase erfolgen bei Verfügbarkeit von Terminen ab Samstag 19.06.2021, 9 Uhr.

Ergänzend werden die offenen Impfangebote mit AstraZeneca weiter fortgesetzt – voraussichtlich bis Ende Juni – und entsprechende Plätze sind vorhanden. Täglich in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr können Personen ab 18 Jahren sich ohne Anmeldung gegen eine Corona-Infektion mit AstraZeneca nach einem entsprechenden Aufklärungsgespräch impfen lassen an folgenden Standorten: Husum. Neumünster, Lübeck. Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und – wenn möglich – Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder www.schleswig-holstein.de/coronavirus-impfdokumente). Die Zweitimpfung erfolgt fünf Wochen später. Die tatsächliche Verfügbarkeit und eventuelle Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen. Das Ministerium wird in Abhängigkeit von den verfügbaren Kapazitäten informieren, wenn die Aktionen wieder beendet werden.

09.06.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
Gesundheitsminister Garg teilt heute sein Vorgehen zu folgenden Punkten mit:

  • Die Priorisierung wird demnächst aufgehoben, wann bleibt offen
  • Jetzt sei die letzte Anmeldemöglichkeit für Personen der Gruppen 1 bis 3 – wann belibt ebenfalls offen
  • Nutzungen von AstraZenenca-Impfstoffen, die aus Dänemark kommen

Letzte exklusive Registrierungsmöglichkeit für Priorisierte der Gruppen 1-3.
Die meisten Personen der Prioritätengruppen 1-3 konnten inzwischen eine Impfung oder einen Impftermin erhalten oder sich registrieren. Das zeigt die abnehmende Inanspruchnahme der Registrierungsmöglichkeit. Bislang haben sich rund 94.500 Personen registriert. Gesundheitsminister Garg betont: „Wer zur Prioritätengruppe 1-3 gehört und noch keine Impfung, Termin oder Registrierung hat, sollte sich jetzt registrieren. Nutzen Sie die derzeit noch für Sie exklusive Möglichkeit einer Registrierung in den Impfzentren, wenn Sie priorisiert sind. Eine Impfung schützt Sie und Ihr Umfeld und ist ein zentraler Baustein auf dem Weg aus dieser Pandemie.“

Wichtig: Weiterhin gilt, wer einen ihr oder ihm zugeteilten Termin nicht wahrnehmen kann, sollte diesen unbedingt schnellstmöglich stornieren, damit andere geimpft werden können. Unter Umständen kann es in der aktuellen Umstellungsphase zudem in Einzelfällen vorkommen, dass registrierte Personen durch Mitarbeitende des Vergabesystems angerufen werden, um einen früheren Impftermin in einem anderen Impfzentrum angeboten zu bekommen. Diese Möglichkeit dient auch der Sicherstellung der gleichmäßigen Auslastung der Impfzentren.

Vorbereitung der Öffnung der Impfzentren für alle Personen
„Die Anzahl der bisher erfolgten Registrierungen durch Personen der Prioritätsgruppe 1 – 3 ermöglichen den nächsten Schritt: Wir bereiten daher derzeit die Öffnung der Registrierung für alle Personen vor, also die Aufhebung der Priorisierung auch in den Impfzentren“, so Minister Garg. Da einhergehend mit dem geplanten Wegfall der Priorisierung mit einer großen Anzahl von Registrierungen zu rechnen ist, wird es zu Beginn wieder eine mehrtägige Registrierungsphase geben, innerhalb derer der Zeitpunkt der Registrierung keine Rolle spielt.

Damit sollen nach Ende der Priorisierung alle neu registrierten Personen, die sich innerhalb der Startphase registrieren, durch eine Zuteilung der Termine in einem randomisierten Verfahren wieder die gleichen Chancen auf einen Termin erhalten. Anschließend werden Termine wieder nach Eingang der Registrierung vergeben. Die Öffnung der Registrierung soll Anfang kommender Woche erfolgen – über den genauen Zeitpunkt und die Dauer der neuen Registrierungsphase wird das Ministerium in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf noch informieren. Die bisher und bis zum Start dieser neuen Phase registrierten Personen der Prioritätengruppe 1-3 haben in ihren Impfzentren auch weiterhin Vorrang. Die jeweilige Liste mit Personen neuer, nicht priorisierter, registrierter Personen schließt sich also an die Liste bisher registrierter Personen der Prioritätsgruppen 1-3 für die jeweiligen Impfzentren an.

Zusätzliche „Offene Impfaktionen“ in Husum, Neumünster und Lübeck mit AstraZeneca.
Bereits seit Anfang Mai ist die Priorisierung für den Impfstoff von AstraZeneca aufgehoben. Dieser wird derzeit bei Erstimpfungen in den Arztpraxen verimpft. Auch ein Teil der am vergangenen Freitag rund 59.300 AstraZeneca-Dosen aus Dänemark geht in den niedergelassenen Bereich an Ärztinnen und Ärzte, die diesen bestellt hatten. Bestellungen sind für Ärztinnen und Ärzte weiterhin möglich. Mit einem weiteren Teil startet das Land jetzt ergänzend eine offene Sonderimpfaktion ohne Anmeldung in den Impfzentren in Husum, Neumünster und Lübeck, wo entsprechende Kapazitäten verfügbar sind. Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg: „Mit dem Impfstoff aus Dänemark kann ergänzend Menschen, die zeitnah eine Impfung wünschen, ein niedrigschwelliges Impfangebot unterbreitet werden. Das trägt hoffentlich für viele weitere Menschen zu einem unbeschwerten Sommer inklusive Schutz vor einer Corona-Infektion bei.“ Dafür muss vor Ort unter Umständen Wartezeit in Kauf genommen werden. AstraZeneca ist für alle Erwachsenen zugelassen, im Aufklärungsgespräch können mögliche Fragen zum Impfstoff und ob dieser in Frage kommt, entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) geklärt werden. Die Stiko empfiehlt den Impfstoff in erster Linie für Personen über 60 Jahren und bei jüngeren Personen eine Entscheidung in einem entsprechenden Aufklärungsgespräch gemeinsam mit einer Ärztin/Arzt.

Die ergänzenden offenen Impfangebote mit dem Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren Husum, Neumünster und Lübeck starten am Sonnabend, 12. Juni. Täglich in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr können Personen ab 18 Jahren dort ohne Anmeldung gegen eine Corona-Infektion geimpft werden. Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und – wenn möglich – Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder direkt https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Impfzentren/Download-Dokumente.html). Die Zweitimpfung erfolgt fünf Wochen später. Die tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen. Hier finden Sie die Impfzentren: Husum, Am Messeplatz 12, Neumünster, Holstenhallen Justus-von-Liebig-Straße 2-4 Lübeck, Musik- und Kongresshalle, Willy-Brandt-Allee 10

Quartiersimpfungen der Kommunen starten: Verschiedene Kommunen in Schleswig-Holstein beginnen zudem morgen (10. Juni) mit Quartiersimpfungen an verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein. Kreise und kreisfreie Städte haben mehr als 50 Orte in Schleswig-Holstein bestimmt, die in den kommenden Wochen solche Aktionen durchführen, um niedrigschwellig Personen zu erreichen, die möglicherweise sonst keine Impfung wahrnehmen könnten. Die Aktionen werden von insgesamt zehn mobilen Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) unterstützt − Impfstoff wird durch das Land geliefert. Die Federführung liegt bei den Kommunen, die die Aktionen auch entsprechend vor Ort durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit bewerben und niedrigschwellig ohne Terminvereinbarung anbieten werden.

Ergänzende Information: Vor dem Hintergrund der begrenzten Haltbarkeit des AstraZenaca-Impfstoffes aus Dänemark bis zum 30.6. und einer entsprechenden Anfrage aus Nordrhein-Westfalen wird Schleswig-Holstein zudem vorübergehend 20.000 Dosen AstraZeneca an Nordrhein-Westfalen ausleihen, die dort im Juni für erforderliche Zweitimpfungen genutzt werden.

01.06.2021 Impfungen: Priorisierung, Terminvergabe der Impfzentren – und immer noch kein Impfstoff
Per heute hat Bundesminister Spahn die Priorisierung aufgehoben – ohne für Impfstoff zu sorgen. Das führt dazu, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung  jetzt bei den Impfstellen „bewerben“ darf: Bei den Ärzten, den Betriebsärzten und bei den staatlichen Impfzentren. Weil das Unfug ist, haben die meisten Länder für die Impfungen in den staatlichen Impfzentren die Priorisierung nicht aufgehoben. Schleswig-Holstein auch. Da in den nächsten Wochen der größte Teil der für Juni 2021 eingeplanten Impfstoffe vom Bundesgesundheitsministerium nicht zur Verfügung gestellt wird, werden im Juni in den Impfzentren kaum Erstimpfungen stattfinden.

Mehr als 1,5 Mio. Schleswig-Holsteiner haben per 7.6.2021 noch keine Erstimpfung erhalten

Vor diesem Hintergrund ist es mehr als überraschend, dass das Landes-Gesundheitsministerium in Kiel heute nur zu der geänderten Abwicklung der Online-Terminvergabe für die Impfzentren informiert. Auch auf Rückfragen gibt das Ministerium in Kiel nicht bekannt, wann die angemeldeten Bürger*innen damit rechnen können, ihre erste Impfung zu erhalten. In Hamburg, wo das Impfdesaster noch größer ist als in Schleswig-Holstein, hat der Senat bereits mitgeteilt, dass mindestens im Juni keine Erstimpfungen in den Zentren stattfinden werden. Die Ärzte können das aber nicht ausgleichen – sie werden von der staatlichen Impfstoffverteilung weiter benachteiligt.

Erstimpfungen in den staatlichen Impfzentren im Juli oder erst im August 2021?

Das Gesundheitministerium in Kiel teilt heute nur zum Verfahren der Online-Terminbuchungen Neues mit: Insgesamt rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger aus Schleswig-Holstein haben sich seit vergangenem Donnerstag bis heute Mittag (7. Juni) für Impftermine in einem der 28 Impfzentren registriert. Die registrierten Personen werden bei Verfügbarkeit eines Termins per E-Mail über den Zeitpunkt der Impfung in dem von ihnen gewählten Impfzentrum informiert – mit dieser Email erhalten diese auch die Aufklärungsbögen. Personen ohne Email-Adresse wird der zugewiesene Termin telefonisch mitgeteilt. Die ersten E-Mails mit Terminbestätigungen für Impftermine ab Mittwoch, 9. Juni, werden noch heute versandt werden. Weitere Termine werden nach Verfügbarkeit des Impfstoffes vergeben. Wichtig ist, dass alle registrierten Personen regelmäßig ihr Mailpostfach kontrollieren. Terminbestätigungen werden spätestens 24 Stunden vor dem Termin versandt.

Wie angekündigt ist eine Registrierung auch nach der ersten Startphase weiterhin möglich. Alle Personen, die sich während der Startphase registriert hatten, erhalten die Zuteilung ihres Impftermins in einem randomisierten Verfahren. Personen der ersten drei Prio-Gruppen, die sich nach dem Ende der Startphase registrieren, werden in der Reihenfolge der Registrierung bedacht.

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg: „Ich freue mich, dass die Registrierung die Bedienung weiter vereinfacht. Weiterhin ist die Nachfrage jedoch größer als mit den derzeitigen Impfstofflieferungen des Bundes schnell bedient werden kann. Es ist daher noch Geduld notwendig, bis alle registrierten Personen ihren Termin erhalten. Wichtig ist dabei: Sollten Personen den zugeteilten Impftermin nicht wahrnehmen können oder wollen, müssen sie diesen umgehend stornieren. Nur so erhalten andere die Chance auf eine Impfung und die Auslastung der Impfzentren und damit der Schutz vieler Menschen kann sichergestellt werden.“

Voraussetzung für die Registrierung auf www.impfen-sh.de ist derzeit weiterhin die Zugehörigkeit zu einer der drei Prio-Gruppen 1, 2 oder 3 nach der Impfverordnung des Bundes. Die während der Startphase erfolgte Inanspruchnahme der Registrierungsmöglichkeit deutet darauf hin, dass ein Großteil der Menschen aus der Prioritätengruppe 1, 2 und 3 bereits eine Impfung oder einen Termin für eine Impfung erhalten hat. Wie angekündigt wird das Ministerium in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Registrierungen über die Aufhebung der Priorisierung in den Impfzentren entscheiden und dies rechtzeitig ankündigen.

Stand heute haben in Schleswig-Holstein laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums 1.376.517 Personen mindestens eine Erstimpfung erhalten. Das entspricht rund 47,4 Prozent der Bevölkerung. 671.104 von ihnen haben bereits die Zweitimpfung erhalten, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 23,1 Prozent. Damit wurden bislang insgesamt über zwei Millionen Impfdosen in Schleswig-Holstein verimpft.

Wie geht’s weiter?

Die Registrierung von Personen der ersten drei Prio-Gruppen ist auch nach dieser Startphase ohne zeitliche Begrenzung möglich. Die Zuteilung der Termine erfolgt nach der Startphase bei Verfügbarkeit des Impfstoffs fortlaufend nach der Reihenfolge des Eingangs der Registrierungen.

Was ist, wenn ich den Termin nicht wahrnehmen kann?

Personen, die den zugeteilten Termin im Impfzentrum ihrer Wahl nicht wahrnehmen können oder wollen, sollten diesen unbedingt stornieren, um so anderen die Impfmöglichkeit zu geben. Eine Auswahl des Zeitpunktes oder eine Umbuchung von zugewiesenen Terminen ist nicht möglich. Erstimpfungen in den Impfzentren werden ausschließlich mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt. Nach einer Stornierung ist eine neue Registrierung möglich.

Was gilt für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte?

Der Schwerpunkt der Impfungen in Schleswig-Holstein liegt inzwischen in den Arztpraxen. Die Registrierung / Terminvergabe dort erfolgt individuell in Abstimmung mit den Praxen. Ab heute (7. Juni) ist für Covid-19-Impfungen die Priorisierung bei Haus- und Fachärzten bundesweit aufgehoben.  Mehr Informationen und ein zusätzliches Registrierungs-Portal für teilnehmende Praxen finden Sie hier: https://www.kvsh.de/

Was ist mit Kindern und Jugendlichen?

Jugendliche ab 12 Jahre können derzeit für die Impfung in einem Impfzentrum registriert werden, sofern sie (z.B. aufgrund einer chronischen Erkrankung) zu einer der drei Prio-Gruppen gehören. Auch wenn die Priorisierung im niedergelassenen Bereich, also in den Arztpraxen, aufgehoben wurde, sollte auch dort nach Möglichkeit weiterhin eine risikobasierte Priorisierung erfolgen, zu denen z.B. auch Jugendliche mit bestimmten Erkrankungen gehören können. Ein zentraler Aspekt bei der Anwendung des pandemischen Impfstoffs bei Kindern und Jugendlichen ist die dabei individuelle Nutzen-Risikobewertung, die von Ärztinnen und Ärzten vorgenommen wird in Abstimmung mit den Patientinnen und Patienten.

01.06.2021 Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein
Online Registrierung ab 03.06.2021 – aber weiter kaum Impfstoff

Termine ab 09.06.2021 – nur für die Prioritätsgruppen 1, 2 und 3 – neues Online-Verfahren

Schleswig-Holstein bei den Erstimpfungen innerhalb von Deutschland auf Platz 4
Die Impfkampagne in Schleswig-Holstein läuft weiter. Bisher haben in Schleswig-Holstein bereits 1.258.791 Menschen eine Erstimpfung erhalten (Stand: 01.06. lt. Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums). Das entspricht rund 43,4 % der Bevölkerung. 580.279 davon haben bereits die Zweitimpfung erhalten, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 20 %. Aktuell liegt Schleswig-Holstein bei den vollständig Geimpften im Ländervergleich auf dem 4. Platz. Der Schwerpunkt der Impfungen findet inzwischen in den Praxen statt.

Immer noch viel zu wenig Impfstoff
Weiterhin ist die Nachfrage nach Impfungen deutlich höher als die mögliche Anzahl der Impfungen, die durch den verfügbaren Impfstoff gedeckt werden können. In Schleswig-Holstein wird wie angekündigt vor dem Hintergrund der erfolgten Öffnung für Menschen der großen Prioritätsgruppe 3 das Terminvergabesystem für die Impfzentren angepasst.

Terminbuchungen nur für die Prioritätsgruppen 1, 2 und 3 ab 03.06.2021
Da noch eine Reihe Impfberechtigter insbesondere der Prioritätsgruppe 3 bislang keinen Termin erhalten konnten, wird es zunächst nur für Personen der Prioritätsgruppen 1, 2 und 3 ab Donnerstag, den 3. Juni, möglich sein, sich für einen Impftermin in einem Wunsch-Impfzentrum auf dem Impfportal www.impfen-sh.de zu registrieren. Die registrierten Nutzerinnen und Nutzer erhalten bei Verfügbarkeit eines Termins automatisch einen freien Termin zugewiesen. Auch wenn die Registrierungsmöglichkeit keine schnellere Terminvergabe ermöglicht – denn diese ist immer abhängig von der Verfügbarkeit von Impfstoffen – können Bürgerinnen und Bürger sich für einen Termin vormerken lassen.

Das neue Verfahren für die Vergabe der Corona Impfungen im Einzelnen:

  • Personen der Prioritätsgruppen 1, 2 und 3 können sich ab Donnerstag, 3. Juni, 9:00 Uhr unter www.impfen-sh.de registrieren.
  • Zum Schutz vor Überlastung der Website kann sich weiterhin eine Warteschlange bei sehr hohem Aufkommen einschalten, die automatisch auf die Website leitet, wenn das Aufkommen es zulässt.
    Die Registrierungs-Startphase zur Einführung des neuen Systems läuft bis Montag, 7. Juni, 13 Uhr. Es spielt für die Terminvergabe keine Rolle, wann sich innerhalb dieses Zeitraums Personen registrieren. Anzugeben sind die üblichen Daten zur Terminvereinbarung sowie das gewünschte Impfzentrum. Personen, die keine Möglichkeit der Registrierung per Internet haben, können sich per Telefon unter 0800 455 655 0 (Mo.-Sa. 08:00 – 18:00 Uhr) registrieren.
  • Nach der Startphase erfolgt eine erste Zuteilung vorhandener Termine für die kommende Woche ab dem 9. Juni in einem randomisierten Verfahren. Personen erhalten eine Mail, mit der die vorgenommene Registrierung bestätigt wird. Sobald ein Termin verfügbar ist, erhalten die Personen eine Terminbestätigung sowie die Aufklärungsbögen per Mail. Terminbestätigungen werden spätestens 24 Stunden vor dem Termin versandt. Personen ohne Email-Adresse wird der zugewiesene Termin telefonisch mitgeteilt.
  • Aufgrund der anhaltenden Impfstoffknappheit kann es mehrere Wochen dauern, bis ein Termin zugewiesen wird. Es ist also weiterhin Geduld notwendig.
  • Die Registrierung wird nach dieser Startphase weiter und grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung möglich sein. Die Zuteilung der Termine erfolgt mit Fortschreitung der Impfstofflieferungen. Wenn die Zuteilung der Termine für die registrierten Personen aus der Startphase erfolgt ist, wird die weitere Zuteilung fortlaufend nach der Reihenfolge des Eingangs der Registrierungen erfolgen.
    Wichtig: Personen, die den zugeteilten Termin im Impfzentrum ihrer Wahl nicht wahrnehmen können oder wollen, müssen diesen unbedingt so früh wie möglich stornieren, um so die Termine für andere freizugeben. Eine Auswahl des Zeitpunktes oder eine Umbuchung von zugewiesenen Terminen ist nicht möglich. Eine erneute Registrierung ist möglich.
  • Jede Person darf nur einmal registriert sein. Überprüfungen werden vorgenommen. Es besteht die Möglichkeit bis zu drei verschiedene Personen gleichzeitig zu registrieren. Gemeinsam registrierten Personen wird nach Möglichkeit ein gemeinsamer Impftermin zugewiesen.

Zur Auswahl der Impfzentren: Das gewünschte Impfzentrum kann frei gewählt werden

Die Kapazitäten der Impfzentren, die auch für Zweitimpfungen entsprechend genutzt werden, variieren. Um eine Orientierung zum Start des neuen Verfahrens zu geben, finden Sie nachfolgend ein Überblick über die derzeitigen Kapazitäten (Impfungen/Tag) der Impfzentren: Bad Schwartau: 320, Bad-Oldesloe: 800, Brunsbüttel: 320, Büdelsdorf: 320, Elmshorn: 480, Eutin: 320, Flensburg: 480, Geesthacht: 320, Gettorf: 480, Großhansdorf: 320, Heide: 320, Husum: 320, Itzehoe: 480, Kaltenkirchen: 320, Kiel: 800, Kropp: 320, Lensahn: 160, Lübeck: 800, Mölln: 320, Neumünster: 800, Niebüll: 160, Norderbrarup: 320, Norderstedt: 320, Plön: 160, Prisdorf: 960, Reinbek: 320, Schönberg: 320, Wahlstedt: 480

Wenn das Registrierungssystem erst Termine ab dem 09. Juni vergibt, wie werden freie Termine am 07. und 08. Juni in den Impfzentren vergeben?

Da Termine in den Impfzentren bis einschließlich 6. Juni vergeben sind und mit dem neuen System erst Termine ab dem 9. Juni vergeben werden können, werden freie Erstimpfungstermine für den 7. und 8. Juni sukzessive über die Restterminvergabe (bisheriges Verfahren über www.impfen-sh.de ) bis einschließlich 2. Juni buchbar gemacht.

Impfpriorisierung bei Haus- und Fachärzten

Ab dem 7. Juni wird für Covid-19 Impfungen die Priorisierung bei Haus- und Fachärzten bundesweit aufgehoben. In der Regel werden auch sie weiterhin Menschen der Prioritätsgruppen 1-3 vorrangig impfen. Auch in den Praxen ist der Impfstoff weiterhin knapp.

Die Priorisierung in den Impfzentren wird in Schleswig-Holstein vorerst nicht aufgehoben

Das bedeutet, dass dort weiterhin Menschen der Prioritätsgruppen 1-3 geimpft werden können (das umfasst nun auch Minderjährige zwischen 12 und 15 Jahren, die beispielsweise aufgrund von Vorerkrankungen zu einer der Prioritätsgruppen gehören). In die Entscheidung, wann Schleswig-Holstein auch für die Impfzentren die Priorisierung beendet, wird einfließen, wie schnell bisher priorisierte Impfberechtigte ein Impfangebot erhalten können und wie viel Impfstoff über den Bund wann zur Verfügung gestellt werden kann.

Corona Impfungen in Schleswig-Holstein, Deutschland und weltweit
– Faktencheck am 30.05.2021

Die Corona-Impfungen weltweit per 30.05.2021
Die EU hinkt weiterhin international hinterher. Innerhalb der EU liegt Deutschland bei der Quote der vollständig Geimpften weiterhin hinter den meisten großen EU-Ländern und unterhalb des EU-Durchschnitts. In den USA und in der EU ist die Anzahl der Impfungen in der letzten Woche gesunken. Auch in Deutschland wurde weniger geimpft.

Corona Impfungen weltweit am 30.05.2021

Die Corona-Impfungen innerhalb Deutschlands per 29.05.2021
Die Karte des zeigt die vollständig Geimpften nach Bundesländern. Auffällig ist, das Schleswig-Holstein weiter im oberen Drittel der Tabelle rangiert. Am schlechtesten sind die Zahlen für Niedersachsen, Hessen, und – schon traditionell – für Hamburg.

Corona Impfquoten nach Bundesländern am 29.05.2021 Quelle RKI

Corona Impfungen in Schleswig-Holstein, Deutschland und weltweit
– Faktencheck am 23.05.2021

Die Corona-Impfungen weltweit per 23.05.2021
Die EU hinkt weiterhin international hinterher. Innerhalb der EU liegt Deutschland bei der Quote der vollständig Geimpften weiterhin hinter den anderen großen EU-Ländern und unterhalb des EU-Durchschnitts.

Corona Impfungen weltweit 23.05.2021 (Bild: Ahrensburg-Portal)

Die Corona-Impfungen innerhalb Deutschlands per 22.05.2021
Die Karte des zeigt die vollständig Geimpften nach Bundesländern. Auffällig ist, das Schleswig-Holstein inzwischen im oberen Drittel der Tabelle rangiert. Am schlechtesten sind die Zahlen für Niedersachsen, Hessen, Bayern und – traditionell – für Hamburg.

Corona Impfquoten nach Bundesländern am 22.05.2021 Quelle RKI

18.05.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
Corona Impfungen: Die Planungen für Schleswig-Holstein
Prämisse der Planungen ist: Die Impfstoff-Lieferungen der Bundesregierung an die Bundesländer sollen in den kommenden Wochen weitestgehend konstant bleiben. Auch im Juni soll Schleswig-Holstein rund 80.000 Impfdosen pro Woche bekommen. Die Lieferungen an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sollen im Juni deutlich steigen. Hier ist eine Verdoppelung der gelieferten Impfstoffmenge angekündigt.
Die nächste Terminvergabe für Impftermine der Priorisierungsgruppen 1-3 wird über www.impfen-sh.de am 20.05.2021 freigeschaltet. Ab 17 Uhr werden rund 75.000 Erstimpfungstermine in den Impfzentren für die darauffolgenden zwei Wochen vergeben werden.
Mit der steigenden Impfquote, der Öffnung für Menschen der großen Priorisierungsgruppe 3 und der voraussichtlich bevorstehenden Aufhebung der Priorisierungen frühestens im Juni geht eine erneut notwendige Anpassung des Terminvergabesystems einher: Anfang Juni wird es deshalb möglich sein, sich verbindlich auf dem Impfportal www.impfen-sh.de für das Wunsch-Impfzentrum zu registrieren – auch wenn aktuell keine Termine verfügbar sind. Die registrierten Nutzerinnen und Nutzer erhalten so bei Verfügbarkeit eines Termins automatisch einen freien Termin zugewiesen.
„Auch, wenn die Registrierungsmöglichkeit keine schnellere Terminvergabe ermöglicht – denn diese ist immer abhängig von der Verfügbarkeit von Impfstoffen – kann sie zumindest dafür sorgen, dass Bürgerinnen und Bürger sich sicher für einen Termin vormerken lassen können. Sobald ein Termin frei ist, bekommen sie diesen Termin via Mail-Bestätigung zugewiesen“ betont Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg.
Weitere Planungen zu den Corona Impfungen in Schleswig-Holstein
• Die Impfzentren in Schleswig-Holstein sollen bis mindestens 30.09.2021 in Betrieb bleiben.
• Auch die mobilen Impfteams werden weiter eingesetzt. Aktuell sind die mobilen Impfteams in Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünften unterwegs.
• In enger Abstimmung mit den Kommunen werden zurzeit Impfungen in den sozialen Brennpunkten vorbereitet. Mögliche Anlaufpunkte für die mobilen Impfteams könnten sein: Tafeln, soziale Einrichtungen wie Stadtteilcafés sowie weitere Einrichtungen.
• Impfungen von Schülerinnen und Schülern: Das Schuljahr 2021/2022 soll mit möglichst wenigen Restriktionen für alle Schülerinnen und Schüler beginnen können. Sobald der Impfstoff von BioNTech/Pfizer auch für Personen unter 16-Jahren zugelassen ist, sollen die Impfungen für Schülerinnen und Schüler beginnen können. Das Bundesgesundheitsministerium hat bereits zugesichert, hierfür gesonderte Kontingente des Impfstoffes an die Länder auszuliefern. Das bedeutet: Wenn der Impfstoff für Jüngere zugelassen ist und der Bund die zugesagten Liefermengen einhält, kann Schleswig-Holstein schon vor den Sommerferien mit den Impfungen der Schülerinnen und Schüler beginnen.
• Die Gesundheitsministerkonferenz hat am 17. Mai beschlossen, die Impfpriorisierung für Haus- und Fachärzte aufzuheben, Termin soll der 07. Juni sein. Dies soll in Schleswig-Holstein ebenfalls frühestens zu diesem Zeitpunkt erfolgen.
• In die Entscheidung, wann Schleswig-Holstein auch für die Impfzentren die Priorisierung beendet, wird einfließen, wie schnell bisher priorisierte Impfberechtigte ein Impfangebot erhalten können, wie sich die Impfquote auch bei den Impfberechtigten der Prioritätsgruppe 3 entwickelt und wie viel Impfstoff über den Bund wann zur Verfügung gestellt werden kann.

17.05.2021 Schleswig-Holstein: Online Terminbuchungen weiterhin defekt
Für die Zeit vom 17. bis 23.05.2021 hatte das Gesundheitsministerium in Kiel angekündigt, 10.000 zusätzliche Termine für Impfungen von Menschen über 70 Jahren mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson bereitzustellen. Die Terminvergabe sollte wieder als Lotterie über die IT-Seite des Geundheitsministeriums erfolgen, und zwar am 14.05.2021, 17 Uhr. Das Ergebnis war am 14.05.2021 ein Desaster wie bei den letzten Aktionen: Die Technik funktionierte nicht; offenbar konnten viele Termine nicht vergeben worden. Wer dachte, das Gesundheitsministerium würde das Wochenende nutzen, um die IT-Fehler zu beheben, wurde heute früh enttäuscht: Das IT-System liefert am Ende nur eine “Fehlermeldung”.

16.05.2021 Die Corona-Impfungen weltweit – Faktencheck
Die EU hinkt weiterhin international hinterher. Innerhalb der EU liegt Deutschland bei der Quote der vollständig Geimpften hinter den anderen großen EU-Ländern und unterhalb des EU-Durchschnitts.

Corona Impfungen weltweit 16.05.2021 (Bild: Ahrensburg-Portal)

15.05.2021 Die Corona-Impfungen innerhalb Deutschlands – Faktencheck
Die Karte des zeigt die vollständig Geimpften nach Bundesländern. Auffällig ist, das Schleswig-Holstein inzwischen im oberen Drittel der Tabelle rangiert. Am schlechtesten sind die Zahlen für Niedersachsen, Hessen – und traditionell für Hamburg.

Corona Impfquoten nach Bundesländern 15.05.2021 (Quelle RKI)

14.05.2021 Vergabe der Impftermine in SH endet im Chaos
Das Ergebnis war ein Desaster wie bei den letzten Impflotterien des Gesundheitsministeriums. Die Technik funktionierte wieder nicht; offenbar sind viele Termine nicht vergeben worden. Vom Kieler Miniterum gibt es bisher keine Stellungnahme, wie es weiter gehen soll:
Restliche Impftermine für die über 70Jährigen mit Johnson&Johnson
Frei werdende Impftermine aus der Lotterie vom 06.05.2021 (65.000 Termine)
Ob für die Terminvergabe immer noch das defekte IT-System des Landes eingesetzt wird

11.05.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
10.000 Impftermine mit Johnson&Johnson für über 70-Jährige
Aufgrund der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), den Impfstoff von Johnson&Johnson regelhaft nur bei Personen über 60 Jahren einzusetzen, sollen vorhandene Impfstoffdosen nun dazu genutzt werden, weiteren Impfberechtigten, die aufgrund des Alters von über 70 Jahren der Priorisierungsstufe 2 nach Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaImpfV) angehören, kurzfristig ein zusätzliches Impfangebot zu unterbreiten.
Online Buchungen der Impftermine am 14.05.2021, 17 Uhr.
Dazu werden am Freitag, den 14. Mai in einer Sonderaktion exklusiv 10.000 Impftermine für diese Gruppe vergeben. Es können dann ab 17 Uhr Termine für die 20. Kalenderwoche (17. – 23. Mai) in allen 28 Impfzentren über www.impfen-sh.de gebucht werden (Termine jeweils zwischen 8 und 9 Uhr). Termine nur für Personen, die 70 Jahre oder älter sind. Das Alter ist am Impftermin im Impfzentrum zu belegen (z.B. mit einem Personalausweis). Beim Impfstoff von Johnson&Johnson ist für einen ausreichenden Impfschutz nur eine Impfdosis vorgesehen – ein Termin zu einer Zweitimpfung ist deshalb nicht nötig.

10.05.2021 Probleme mit Online Terminbuchungen in Schleswig-Holstein
Die Buchung von Terminen für die Corona-Impfungen in den Impfzentren wurde am 06.05.2021 mit der Software des Landes ausgeführt, die offenbar nicht richtig funktioniert. Die beauftragte IT-Firma hat wohl ihre eigenen Ideen zur Umsetzung von Aufträgen des Sozialministeriums. Dazu kommt, dass das Sozialministerium nicht weiß, was programmiert ist: Heute Morgen konnte man erstmals Resttermine nachbuchen – aber nicht, wenn man der Ankündigung des Sozialministeriums glaubte, dass die Online-Lotterie um 7 Uhr startet. Das war nämlich nicht der Fall. Das System startete vor 7 Uhr. Die Termine waren schnell vergeben. Das Nachsehen hatten die Bürger, die dem Sozialministerium geglaubt hatten.
Das Sozialministerium hatte der Presse erklärt, dass die Nachbuchungstermine werktags stattfinden. Auf der Website impfen-sh.de steht etwas anderes: Dort ist festgehalten, dass nur montags bis freitags Terminbuchungen stattfinden. Auf unsere Nachfrage hat das Sozialministerium inzwischen eingeräumt, dass die Pressemitteilung nicht korrekt war.

08.05.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
Impfungen ab 10.05.2021 in den Impfzentren: Buchung stornierter Termine
Nachdem am 06.05.2021 mehr als 300.000 Schleswig-Holsteiner keinen Impftermin in der Online-Lotterie des Sozialministeriums bekommen haben, war unklar, wie mit gebuchten aber stornierten Terminen umgegangen wird. Das hat das Sozialministerium inzwischen auch bemerkt – und offenbar Sorge, dass wieder ein Run auf die wenigen Termine ausbricht. Hier die Veröffentlichung:
Für die Impfzentren waren unter www.impfen-sh.de am 07. Mai rund 65.000 Erstimpfungstermine online buchbar mit dem Impfstoff BioNTech/Pfizer bzw. Moderna für die Prioritätsgruppen 1,2 und erstmalig auch 3 für die Wochen vom 10. Mai bis 23. Mai. Das Kontingent ist inzwischen vergeben. Bei Terminstornierungen könnten zwischenzeitlich einzelne Termine wieder buchbar sein. Die verfügbaren Termine sind weiterhin abhängig von der begrenzten Menge an Impfstoff, die Schleswig-Holstein erhält. Es wird informiert, bevor wieder ein neues Kontingent eingestellt werden kann.
Umgang mit stornierten Terminen
Aufgrund der nach der Öffnung der Prioritätsgruppe 3 hohen Anzahl von Personen, die immer wieder die Buchungsseite aufrufen, wird es eine technische Umstellung für die Buchungsmöglichkeit der – wenigen – zurückgegebenen Termine geben:
Zurückgegebene Termine werden ab Montag, 10.5., werktäglich einmal morgens um 7 Uhr und einmal nachmittags um 17 Uhr für erneute Buchungen freigeschaltet. (Hinweis: Dieser Text ist inzwischen korrigiert: Terminvergaben nur Montag-Freitag). Bei hohem Andrang wird jeweils wieder eine Warteschlange geschaltet, die bei Öffnung den Zugang zur Seite steuert. In der Zwischenzeit sind keine Buchungen möglich. Dies gilt bis auf Weiteres.
Wer einen zurückgegebenen Termin buchen will, kann sich damit auf feste Zeiten einstellen und es entfällt eine langwierige Suche nach zurückgegebenen Terminen, die dann häufig von anderen Personen schneller gebucht waren. Die Umstellung des Verfahrens dient dem Schutz der Website. Eine permanente Aktualisierung der Website von sehr vielen Personen gleichzeitig – die nach stornierten Terminen suchen –  kann zu einer Überlastung des Systems führen. Terminstornierungen sind weiterhin dauerhaft möglich wie bisher.

07.05.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
Corona Impfungen: (nur) Für AstraZeneca keine Priorisierung mehr
Bundesweit gilt für die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca keine Priorisierung mehr – für die anderen Impfstoffe gilt diese weiterhin!
Erstimpfungstermine mit AstraZeneca finden in Schleswig-Holstein derzeit nur in Arztpraxen statt. Dort können Impfungen mit diesem Impfstoff an Impfwillige (auf Basis von § 1 Abs. 3 der Coronavirus-Impfverordnung) nach ärztlichem Ermessen und in Abstimmung mit den Impfwilligen erfolgen. Vorrang sollen in der Regel weiterhin die bisherigen Prioritätsgruppen haben.
Der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung kann bei dem Impfstoff von AstraZeneca nach Zulassung zwischen vier und zwölf Wochen betragen. Umso länger der gewählte Zeitraum innerhalb dieses Intervalls, desto höher die nachgewiesene Wirksamkeit. Dem im Rahmen der Regelversorgung impfenden Arzt/ Ärztin steht es in Absprache mit dem Impfwilligen frei, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung innerhalb des nach der Zulassung möglichen Zeitraums zwischen vier und zwölf Wochen für das individuelle Impfschema festzulegen.’
Arztpraxen und Impfwillige haben damit wie gefordert mehr Flexibilität beim Einsatz des Impfstoffes von AstraZeneca. Der Schwerpunkt der Impfungen in Schleswig-Holstein liegt inzwischen in den Arztpraxen. Die Registrierung / Terminvergabe in den Arztpraxen erfolgt derzeit individuell in Abstimmung mit den Praxen. Ärztinnen und Ärzte melden sich dazu beispielsweise aktiv bei ihren Patientinnen und Patienten aufgrund des Alters. Es wird zudem geraten, dass beispielsweise Personen, die aufgrund ihres Berufes zu Priorität 3 gehören, sich auf der Website ihrer jeweiligen Praxis über die dortigen Möglichkeiten einer Registrierung informieren. Auch in den Praxen ist der Impfstoff weiterhin begrenzt!
Fragen und Antworten
Wer kann sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen?
Bundesweit gilt für die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca keine Priorisierung mehr – für die anderen Impfstoffe gilt diese weiterhin. Erstimpfungstermine mit AstraZeneca finden in Schleswig-Holstein derzeit nur in Arztpraxen statt. Dort können Impfungen mit diesem Impfstoff an Impfwillige nach ärztlichem Ermessen und in Abstimmung mit den Impfwilligen erfolgen. Vorrang sollen in der Regel weiterhin die bisherigen Prioritätsgruppen haben.
Was gilt in Bezug auf das Impfintervall mit AstraZeneca in den Praxen?
Der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung kann bei dem Impfstoff von AstraZeneca nach Zulassung zwischen vier und zwölf Wochen betragen. Dem im Rahmen der Regelversorgung impfenden Arzt/ Ärztin steht es in Absprache mit dem Impfwilligen frei, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung innerhalb des nach der Zulassung möglichen Zeitraums zwischen vier und zwölf Wochen für das individuelle Impfschema festzulegen. Nach der derzeitigen Studienlage erhöht sich die nachgewiesene Wirksamkeit bei einem längeren Intervall – jedoch liegt dann die Zweitimpfung und damit ein umfassenderer Schutz weiter in der Zukunft.
Warum wurde die Priorisierung für AstraZeneca aufgehoben, obwohl noch nicht alle Personen der Prioritätengruppe 1,2 geimpft sind?
Dieser Schritt wurde bundesweit beschlossen, da Arztpraxen und Impfwillige mehr Flexibilität beim Einsatz des Impfstoffes von AstraZeneca gefordert hatten. Damit soll erreicht werden, dass aller verfügbarer Impfstoff auch rasch verimpft werden kann. Praxen auch in Schleswig-Holstein hatten zum Teil bereits „keinen Bedarf“ mehr an dem Impfstoff von AstraZeneca gemeldet. Mit der Öffnung sollen weitere Menschen rasch von einer Impfung profitieren können.
Wie ist die Aufhebung der Priorisierung bei AstraZeneca rechtlich begründet?
Basis für die bundesweiten Regeln ist die Coronavirus-Impfverordnung der Bundesregierung. Dort sind die Priorisierungen festgelegt und auch eine mögliche Ausnahme: In § 1 Abs. 3 der Coronavirus-Impfverordnung heißt es: „Von der Reihenfolge nach Absatz 2 Satz 1 kann abgewichen werden, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen oder eine zeitnahe Verwendung vorhandener Impfstoffe notwendig ist, insbesondere um einen Verwurf von Impfstoffen zu vermeiden.“
Für welche Altersgruppen ist der Impfstoff von AstraZeneca zugelassen und für welche empfohlen? Die Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffes gilt ab einem Alter von 18 Jahren. Damit können alle Personen, die 18 Jahre oder älter sind, mit diesem Impfstoff geimpft werden. Neben der Zulassung gibt es die fachliche Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO) über die Verwendung der Impfstoffe. Die STIKO empfiehlt die Verwendung des AstraZeneca-Impfstoffes für Personen die 60 Jahre oder älter sind. Der Grund ist, dass nach der Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca seltene Fälle von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenien überwiegend bei Frauen im Alter 55 Jahren und jünger aufgetreten sind. Der Einsatz des Impfstoffs von AstraZeneca unterhalb dieser Altersgrenze ist nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung weiter möglich.
Wird AstraZeneca auch für Erstimpfungen in den Impfzentren geimpft? Derzeit nicht. Seit dem 19. April werden die Erstimpfungen in den Impfzentren mit mRNA-Impfstoffen –von BioNTech und Moderna –  durchgeführt.
An wen können sich Impfwillige bei Unsicherheit wenden, ob etwas gegen die Verwendung eines Impfstoffes spricht? Diese Fragen sollten Impfwillige mit ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin besprechen

07.05.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
Corona Impfungen ab 10.05.2021 in Impfzentren: Buchung stornierter Termine
Nachdem am 06.05.2021 mehr als 300.000 Schleswig-Holsteiner keinen Impftermin in der Online-Lotterie des Sozialministeriums bekommen haben, war unklar, wie mit gebuchten aber stornierten Terminen umgegangen wird. Das hat das Sozialministerium inzwischen auch bemerkt – und offenbar Sorge, dass wieder ein Run auf die wenigen Termine ausbricht. Daher hat das Ministerium die Details nicht wie üblich breit publiziert, sondern auf seiner Seite gut versteckt veröffentlicht. Hier die Veröffentlichung:
Für die Impfzentren waren unter www.impfen-sh.de am 07. Mai rund 65.000 Erstimpfungstermine online buchbar mit dem Impfstoff BioNTech/Pfizer bzw. Moderna für die Prioritätsgruppen 1,2 und erstmalig auch 3 für die Wochen vom 10. Mai bis 23. Mai. Das Kontingent ist inzwischen vergeben. Bei Terminstornierungen könnten zwischenzeitlich einzelne Termine wieder buchbar sein. Die verfügbaren Termine sind weiterhin abhängig von der begrenzten Menge an Impfstoff, die Schleswig-Holstein erhält. Es wird informiert, bevor wieder ein neues Kontingent eingestellt werden kann.
Umgang mit stornierten Terminen
Aufgrund der nach der Öffnung der Prioritätsgruppe 3 hohen Anzahl von Personen, die immer wieder die Buchungsseite aufrufen, wird es eine technische Umstellung für die Buchungsmöglichkeit der – wenigen – zurückgegebenen Termine geben:
Zurückgegebene Termine werden ab Montag, 10.5., werktäglich einmal morgens um 7 Uhr und einmal nachmittags um 17 Uhr für erneute Buchungen freigeschaltet. Bei hohem Andrang wird jeweils wieder eine Warteschlange geschaltet, die bei Öffnung den Zugang zur Seite steuert. In der Zwischenzeit sind keine Buchungen möglich. Dies gilt bis auf Weiteres. Wer einen zurückgegebenen Termin buchen will, kann sich damit auf feste Zeiten einstellen und es entfällt eine langwierige Suche nach zurückgegebenen Terminen, die dann häufig von anderen Personen schneller gebucht waren. Die Umstellung des Verfahrens dient dem Schutz der Website. Eine permanente Aktualisierung der Website von sehr vielen Personen gleichzeitig – die nach stornierten Terminen suchen –  kann zu einer Überlastung des Systems führen. Terminstornierungen sind weiterhin dauerhaft möglich wie bisher.

06.05.2021 Landesregierung Schleswig-Holstein
Impfungen ab 10.05.2021: Über 400.000 Interessenten für nur 68.000 Termine
Die am 06.05.2021 unter www.impfen-sh.de ab 17 Uhr erfolgte Terminbuchungsmöglichkeit für die Impfzentren war um ca. 17:40 Uhr beendet, da alle 65.000 buchbaren Erstimpfungstermine vergeben wurden. Der „Warteraum“, der bereits vor der Anmeldung geschaltet wird, wurde von mehr als 400.000 Geräten (wie Smartphone oder Computer) belegt. Die verfügbaren Termine sind weiterhin abhängig von der begrenzten Menge an Impfstoff, die Schleswig-Holstein erhält. Bei Terminstornierungen könnten zwischenzeitlich einzelne Termine wieder buchbar sein.
Anmerkung: Wie man die ausgefallenen Termine „buchen” kann, hat das Sozialministerium noch nicht geklärt – das staatliche Impf-Chaos geht also weiter – auch in Kiel.

06.05.2021 Kreis Stormarn: Die Impfungen in den Impfzentren im April 2021
Im Zeitraum vom 01.04.2021 bis zum 30.04.2021 wurden in den drei Impfzentren im Kreis Stormarn insgesamt 33.278 Impfungen durchgeführt. Davon entfallen 54,12 % auf das Impfzentrum Bad Oldesloe, 22,98 % auf Großhansdorf und 22,90 % auf Reinbek. In 86% der Fälle kam der Impfstoff von BioNTech und in 14% der Fälle der Impfstoff AstraZenica zum Einsatz. Die Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen seit Öffnung des ersten Impfzentrums am 04.01.2021 beträgt somit 62.769. Hierin nicht enthalten sind die Impfungen, welche durch die mobilen Teams und die Hausärzte vorgenommen wurden.

03.05.2021 Sozialministerium SH: Impfungen für Personengruppe 3 starten am 10.05.2021 (Zusammenfassung, für weitere Einzelheiten)

Ab dem 10. Mai 2021 können auch impfberechtigte Personen aus der Prioritätsgruppe 3 im Sinne von § 4 Corona-Impfverordnung des Bundes eine Corona-Schutzimpfung erhalten.

65.000 Impftermine online verfügbar – Anmeldung am 06.05.2021, 17 Uhr
Ab dem 6. Mai, 17 Uhr, können online Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren (neben den Prioritätsgruppen 1 und 2) auch von Personen der Prioritätsgruppe 3 gebucht werden. Für die beiden Wochen vom 10. bis 23. Mai stehen in den Impfzentren ca. 65.000 Erstimpfungstermine zur Verfügung. Die Praxen erhalten in diesem Zeitraum mindestens 165.565 Impfdosen.
Wer kann sich aus der Prioritätsgruppe 3 anmelden?
Personen, die 60 Jahre und älter sind. Personen mit bestimmten Erkrankungen, Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht einer Einrichtung leben und zudem über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben, Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position, Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind, Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind. Detaillierte Definitionen in der Impfverordnung des Bundes: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940
Können sich auch weiterhin Menschen aus der Prioritätsgruppe 1 und 2 anmelden?
Ja. In den Arztpraxen sollen diese auch weiterhin vorrangig geimpft werden.
Wie und wo kann ich mich anmelden?
In den Arztpraxen oder iIn den Impfzentren online über impfen-sh.de
Online Termine für Corona Impfungen zu bekommen ist wenig wahrscheinlich
Weiterhin kaum Corona Impfstoff vorhanden
Wie kann ich meine Berechtigung für die Prioritätsgruppe 3 nachweisen?
Amtliches Dokument für das Alter (z.B. Personalausweis), Ärztliches Attest um die Impfberechtigung aus medizinischen Gründen nachzuweisen. Arbeitgeberbescheinigung / Bescheinigung der Unterbringung, Kontaktnachweis für die Kontaktpersonen der Pflegebedürftigen
Corona Impfung nur mit Nachweis der Berechtigung

02.05.2021 Corona Impfungen im Vergleich weltweit

Der Welt-Vergleich zeigt, dass die EU im internationalen Vergleich weiter hinterherhinkt: Während in den USA 31,2% der Bevölkerung vollständig geimpft sind, kommt die EU nur auf 8,7%. Innerhalb der EU ist Deutschland im Vergleich weiterhin unter dem Durchschnitt.

Corona Impfungen weltweit am 02.05.2021

30.04.2021 RKI Impfstatus für Deutschland

Corona-Impfquoten nach Bundesländern 30.04.2021 Quelle RKI7,7 % der Gesamtbevölkerung in Deutschland sind vollständig geimpft. (6.381.397 Personen). 22.393.183 Personen haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

In Schleswig-Holstein sind 8,2% der Bevölkerung vollständig geimpft. Die Impfquoten liegen zwischen 6,7 und 11,0 v.H,

Schlusslicht beim Thema Impfungen ist weiterhin Hamburg.

 

30.04.2021 Sozialministerium Schleswig-Holstein
Nächster landesweiter Anmeldetermin für Corona Impfungen am 06.05.2021, 17 Uhr – auch für die Prioritätsgruppe 3

Die nächste Anmeldemöglichkeit für die Impfzentren erfolgt online ab dem 06. Mai für Impfungen ab dem 10. Mai 2021. Die Buchung für die Termine ab dem 10. Mai wird am 6. Mai, um 17 Uhr unter www.impfen-sh.de freigeschaltet.
Bei Terminstornierungen könnten zwischenzeitlich einzelne Termine buchbar sein. Ab dem 10. Mai 2021können auch Personen der sog. Prioritätengruppe 3 in den Impfzentren und den Arztpraxen geimpft werden.

Gemäß der aktuellen Impfverordnung der Bundesregierung gehören zur Prioritätsgruppe 3

  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht einer Einrichtung leben und zudem über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.