Bildungsministerin Karin Prien (Foto: Frank Peter)

Ministerin Prien besuchte Vollversammlung der IHK zu Lübeck

Die Mitglieder der Vollversammlung hatten sich unter anderem mit dem Schwerpunkt berufliche Bildung befasst. Ministerin Prien griff diesen Ansatz auf. „Die Landesregierung hat entschieden, die Berufsorientierung an Schulen zu stärken. Sie gehört ausdrücklich auch an Gymnasien und Schulen mit gymnasialer Oberstufe“, sagte sie. Auch für Lehrer will das Land die Anreize erhöhen, sich weiterzubilden, zum Beispiel mit Praktika in Unternehmen oder Weiterbildungen für den bilingualen Unterricht.

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Mehr als 300 Ausbildungsberufe in Deutschland

Vor allem von der Berufsorientierung verspricht sich Ministerin Prien Erfolge bei der Entscheidung von Schulabgängern über ihren künftigen Werdegang. Schüler könnten heute zwischen mehr als 300 Ausbildungsberufen und tausenden Studiengängen wählen. „Wir müssen diese jungen Menschen befähigen, sich zu entscheiden“, sagte sie.

Zugleich warnte die Ministerin davor, die akademische Ausbildung zu vernachlässigen. Sie habe Verständnis für die Unternehmen, die über die duale Ausbildung den eigenen Fachkräftebedarf decken wollen. „Eine aktuelle Studie der OECD belegt aber, dass es in Schleswig-Holstein im deutschlandweiten Vergleich die wenigsten Hochschulabschlüsse gibt.“

Text IHK zu Lübeck / ME
Foto: Landesregierung SH, Frank Peter

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