Die Pfefferkörner werden in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld gedreht

Mittags, im Herzen einer Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld. Die Maschinen wummern, die Luft ist warm, es stinkt. Verwunderlich ist das nicht, werden in der Abfallverwertungsanlage von EEW Energy from Waste doch jährlich 350.000 Tonnen Abfall energetisch verwertet. Plötzlich laufen zwei Kinder geduckt vorbei, in schmutzigen Klamotten und auf geheimer Mission. Sie sind Teil der Kinderbande Pfefferkörner, mit denen die Letterbox Filmproduktion in der Anlage den zweiten Teil eines großen Kinoabenteuers dreht.

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„Wir bereits im ersten Teil, wo es um das Thema Wasser ging, haben wir erneut Umweltschutz aufgegriffen“, sagt Produzent Holger Ellermann. „Plastikmüll haben wir uns ausgesucht, bevor es ein großes Thema geworden ist.“ Weltweit sei der Film um die fünf Kinder Emilia, Caspar, Leander, Charlotte, Linda in die verschiedensten Länder verkauft worden, unter anderem nach China, Brasilien, Frankreich und Spanien. 400.000 Zuschauer konnte das erste Abenteuer „Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs“ in Deutschland und Österreich erreichen. Der Film wird als „James Bond für Kinder“ gehandelt.

Die Pfefferkörner werden in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld gedreht

„Es ist die Mischung, die den Film bei Kindern beliebt macht“, verrät der Regisseur. „Es geht um Spannung und darum, dass man etwas erreichen kann, wenn man zusammenhält.“ Im ersten Film habe es spektakuläre Bilder der Dolomiten gegeben, jetzt geht es ans Meer – und zwar nach Nordirland. Im Gegensatz zur Fernsehserie machten vor allem diese großformatigen Bilder den Charme des Kinofilms aus. „Wir haben bereits eine große Reise hinter uns, waren mit der Crew sogar in Neuseeland“, so Ellermann. „Zusätzlich haben wir Fahrradstunts eingebaut, natürlich von professionellen Stuntmen.“

Professionell müssen auch die Kinder sein. Zahlreiche Wiederholungen einer Szene sind keine Seltenheit. „In Rollen schlüpfen und verschiedene Dinge ausprobieren macht einfach Spaß“, sagt der 12-jährige Casper, der die Rolle des Jungen Tarun übernommen hat. „Je öfter man probt, desto mehr kann man sich verbessern.“ Als einzige Jungschauspielerin ist Emilia (sie spielt die Alice) zum zweiten Mal dabei und weiß genau wie ein Pfefferkorn tickt. Da die Kinder die Altersklasse der 11-13-Jährigen verkörpern müssen, sind alle ihre Teamkollegen in diesem Jahr neu. Freunde seien sie nach der Drehzeit dennoch geworden, sagen die Fünf einstimmig. „Es hat bei den Pfefferkörnern Tradition, dass wir unterschiedliche Charaktere und soziale Hintergründe beleuchten“, sagt der Produzent. „Die jungen Schauspieler sind im nächsten Jahr auch in der Serie zu sehen.“

Die Pfefferkörner werden in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld gedreht

Die Filmarbeiten wurden mit dem Dreh in der Müllverbrennungsanlage fast abgeschlossen. Filmstart „Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee“ ist im Herbst 2020 geplant.

Zum Inhalt:
Die 12jährige Alice (Emilia) kann ihr Glück kaum fassen: Sie darf die Ferien bei ihrem Freund Tarun (Caspar) verbringen! Doch aus ihrem Plan, einfach nur den Sommer zu genießen, wird nichts. Zusammen mit Tarun beginnt für Alice in Nordirland ein großes Abenteuer, das sie nur zusammen mit ihren neuen Pfefferkörner-Freunden Jonny (Leander), Clarissa (Charlotte) und Hanna (Linda Madita) bestehen kann. Als Taruns Mutter und Meeresforscherin Jaswinder (Meriam Abbas) von einem unbekannten Dieb überfallen wird, sind die hochgeheimen Unterlagen in Gefahr. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Jaswinder eines Nachts spurlos von dem Forschungsschiff verschwindet.

Die Pfefferkörner werden in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld gedreht

 

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