Vom 23.04. bis 26.04.2019 fand erneut für den 6. Jahrgang der Anne-Frank-Schule die Gewaltpräventionswoche „Fair ist cool“ statt. In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Institut IKM (Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation) setzten sich die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang intensiv mit Themen wie dem Umgang mit Gewalt und Mobbing auseinander.
Ziele des Projektes „Fair ist cool“ sind unter anderem die Förderung von persönlichen und
sozialen Kompetenzen, die Stärkung der Klassengemeinschaft sowie die Erweiterung und
Entwicklung eines Verhaltensrepertoires. Die Kinder lernen zum Beispiel
Deeskalationsstrategien kennen und befassen sich mit dem schulischen und
außerschulischen Unterstützungsnetzwerk, auf das sie bei Bedarf zurückgreifen können.
Ein Baustein des Projektes sieht die Erstellung einer Konfliktlandkarte vor. Hierbei dürfen die Schülerinnen und Schüler auf einer Karte aufzeichnen, wo sie persönlich auf dem
Schulgelände und den Schulwegen Konflikte bzw. Konfliktpotenzial wahrnehmen und welche Lösungsansätze sie für diese möglichen Konfliktherde sehen.
Diese Lösungsansätze wurden am Mittwoch, 15.05.2019 als Forderungen an die Stadt und
die Schulleitung übergeben. Hierzu lud die Bürgermeisterin Frau Kruse-Gobrecht die acht
Klassensprecherinnen und Klassensprecher des 6. Jahrgangs ins Rathaus ein. Dort konnten
sie der Bürgermeisterin und dem Schulleiter der Anne-Frank-Schule, Herrn Fell, ihre
Forderungen vorstellen.
Eine der Forderungen war, mehrere Busse zu den Stoßzeiten einzusetzen, da viele
Schulbusse häufig überfüllt seien und es dadurch im Bus und an den Haltestellen zu
Rangeleien käme. Frau Kruse-Gobrecht erklärte den Schülerinnen und Schülern, dass die
Zuständigkeit für die Busse und Haltestellen beim Kreis läge und sie die Information über
den zuständigen Fachbereich der Stadt an den Kreis weitergeben würde.
Für ihre Klassenräume, die zum Schulhof des Kopernikusgymnasiums ausgerichtet sind,
wünschten sich die Kinder eine Spiegelfolie, Plissees oder Milchglas. Die Schulen am
Schulzentrum haben unterschiedliche Pausenzeiten. Somit gehen viele Passantinnen und
Passanten während des Unterrichts an den Klassenräumen vorbei, was teilweise zu
Ablenkungen führen kann. Schulintern werden dieses Anliegen und mögliche
Finanzierungsmöglichkeiten geprüft.
Weitere Ideen der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler waren Kameras oder
Kameraattrappen im Stadtpark oder entsprechende Schilder mit Hinweis auf Kameras. Als
Grund hierfür führten sie an, dass im Stadtpark unter der Woche und noch während der
Schulzeiten von einigen Jugendlichen Alkohol und vermutlich auch Drogen konsumiert
werden würden. Frau Kruse-Gobrecht wies auf das geltende Alkohol- und Drogenverbot im
Schulzentrum hin. Der städtische Arbeitskreis Prävention und Intervention befasst sich
intensiv mit dem Thema Beschilderung des Stadtparks und arbeitet an einer Verbesserung
der Situation. Eine generelle Videoüberwachung ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht
vorgesehen.

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Frau Kruse-Gobrecht erzählte den Kindern abschließend von dem geplanten Kinder- und
Jugendbeirat, der auf offene Ohren stieß. Sollte die Politik der Einrichtung dieses Beirats
zustimmen, könnten die Kinder und Jugendlichen sich zukünftig mit ihren Anliegen an den
von ihnen gewählten Kinder- und Jugendbeirat wenden oder selbst dort mitwirken.
Wahlberechtigt wären alle jungen Leute im Alter von acht bis 21 Jahren, die in Bargteheide
leben oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben.
Ermöglicht wurde die Gewaltpräventionswoche „Fair ist cool“ von den folgenden
Sponsorinnen und Sponsoren, bei denen sich die Anne-Frank-Schule herzlich bedankt:
Lions Club Bargteheide, Rotary Club Bargteheide, Sparkassen-Stiftung, Petra Linzbach und
Gladigau-Stiftung.

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