Torben Bohne, Dr. Hinrich Heuer, Dr. Mathias Mühlhäuser, Josephine Mikitta (Foto: Krankenhaus Reinbek)

Seit 2011 wurde das Team der Unfallchirurgie und des Schockraums regelmäßig für die optimale Behandlung von Schwerstverletzen ausgezeichnet

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 „Bei einem Schwerstverletzten, der mehrere lebensgefährliche Traumata hat, entscheidet jede Minute über Leben und Tod.

Seit 2011 sind wir Lokales Traumazentrum des Traumanetzwerkes Hamburg. Das bedeutet, beständig hohe Vorgaben zu erfüllen, die für die Versorgung von Schwerstverletzten vorgesehen sind, etwa die Räumlichkeiten wie einen Schockraum, medizinischen Geräte und rund um die Uhr qualifiziertes Personal“, sagt Dr. Mathias Mühlhäuser, Unfallchirurg und Oberarzt am Krankenhaus Reinbek.

Zertifizierte Traumazentren wie das St. Adolf-Stift arbeiten nach standardisierten Abläufen, um auch unter Zeitdruck die Patientenversorgung optimal gewährleisten zu können. Oberarzt Torben Bohne erklärt: „Die Versorgung von Schwerstverletzten im Schockraum erfolgt nach dem Algorithmus des ATLS – Advanced Trauma Life Support – einer prioritätenorientierten Versorgung des Patienten unabhängig von der Größe der Klinik. Wenn der Schwerstverletzte am Unfallort stabilisiert werden konnte, wird aufgrund der Verletzungen entschieden, in welches Krankenhaus er kommt und der jeweilige Schockraum vorbereitet.“

Nach der Übergabe durch den Rettungsdienst erfolge im Schockraum eine Erstbeurteilung und -behandlung, bei der es darum gehe, alle direkt lebensbedrohlichen Verletzungen zu erkennen und entsprechend ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu versorgen.

Spezialisierung auf ältere, mehrfach erkrankte Patienten

Durchgehend stehen im St. Adolf-Stift neben den diensthabenden Unfallchirurgen auch Spezialisten aus den Abteilungen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Kardiologie und Neurologie zur Verfügung.

Auf dem Foto: Vor dem Schockraum des Krankenhauses Reinbek freuen sich die Unfallchirurgen Torben Bohne, Dr. Hinrich Heuer, Dr. Mathias Mühlhäuser und die Pflegerische ZNA-Leitung Josephine Mikitta über die fünfte Zertifizierung als Lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Hamburg.

Text Krankenhaus / Redaktion

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