Hamburg-Volksdorf (Foto: Ahrensburg-Portal)

Nachdem es vorletzten Freitag im Hamburger Stadtteil Volksdorf zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 18-Jährigen gekommen war, haben Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei Samstagnachmittag am Bahnhof Frankfurt (Oder) einen 17-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

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Nach den bisherigen Erkenntnissen der Mordkommission (LKA 41) hielt sich der 18-Jährige am 19.06.2026 mit einem Bekannten im Volksdorfer Wald auf. Dort stach der zunächst unbekannte Mann, mutmaßlich wegen offener Geldschulden, mehrfach mit einem Messer auf den 18-jährigen Heranwachsenden ein und verletzte ihn dabei schwer.

Der 18-Jährige wurde unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus transportiert. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ohne Festnahme eines Tatverdächtigen. Die daraufhin eingeleiteten umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission führten dann zur Identifizierung des 17-jährigen tatverdächtigen Deutschen.

Der Jugendliche konnte am Samstagnachmittag durch Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei am Bahnhof Frankfurt (Oder) festgenommen werden, nachdem er mit dem Zug in die Bundesrepublik wiedereingereist war. Die Ermittlerinnen und Ermittler erwirkten über die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht einen Haftbefehl für den Jugendlichen.

Die gemeinsamen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an.

Text Polizei Hamburg / Redaktion

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